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Der Zweite Weltkrieg hatte Tausende von Schauplätzen, kein Bericht könnte sie alle je erfassen. Wie vier amerikanische Provinzstädte und ihre Einwohner den Zweiten Weltkrieg erlebten, davon berichtet "The War".
Die Zivilbevölkerung der USA war nie ernsthaft in Gefahr. Dennoch betraf der Krieg jede Familie in jeder Straße, in jeder Stadt, in jedem Dorf der USA. Wie sie den Krieg erlebten, das zeigen Ken Burns und Lynn Novick in der 14-stündigen Dokumentation "The War". Mit Hilfe von Einzelschicksalen, die typisch für Tausende von Amerikanern sind, verdeutlicht The WAR das ganze Ausmaß der menschlichen Tragödie des Zweiten Weltkrieges und beweist: Egal ob an der Front oder weit weg vom Kanonendonner - es gab in diesen Jahren nirgends auf der Welt ein normales Leben.
Die Zivilbevölkerung der USA war nie ernsthaft in Gefahr. Dennoch betraf der Krieg jede Familie in jeder Straße, in jeder Stadt, in jedem Dorf der USA. Wie sie den Krieg erlebten, das zeigen Ken Burns und Lynn Novick in der 14-stündigen Dokumentation "The War". Mit Hilfe von Einzelschicksalen, die typisch für Tausende von Amerikanern sind, verdeutlicht The WAR das ganze Ausmaß der menschlichen Tragödie des Zweiten Weltkrieges und beweist: Egal ob an der Front oder weit weg vom Kanonendonner - es gab in diesen Jahren nirgends auf der Welt ein normales Leben.
The War - Die Gesichter des Krieges • Season 1 ansehen bei
7 Folgen
- Ein Notwendiger Krieg / Eine grauenerregende Zeit
F1Ein Notwendiger Krieg / Eine grauenerregende ZeitAls Folge des japanischen Luftangriffs auf den amerikanischen Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii im Dezember 1941 treten auch die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg ein. Binnen weniger Monate werden Tausende junger Männer zur Armee eingezogen und zur Vorbereitung auf den Krieg in Manöver geschickt. Keine amerikanische Familie wird von der weltumspannenden Katastrophe verschont bleiben. Angesichts der bedrohlichen Präsenz feindlicher U-Boote vor der amerikanischen Ostküste und mehr schlechter als guter Nachrichten aus Übersee macht sich in den USA die Befürchtung breit, das Land sei für die Anforderungen eines "totalen Krieges" nicht ausreichend gerüstet. Doch nach sechsmonatigen erbitterten Kämpfen auf der Salomonen-Insel Guadalcanal können die Amerikaner schließlich den japanischen Vormarsch in der Pazifikregion stoppen. - Das Schlimmste kommt noch / Hart auf hart
F2Das Schlimmste kommt noch / Hart auf hartAmerikanische Truppen landen in Nordafrika und liefern sich erste Kämpfe mit der deutschen und der italienischen Armee. Hier lernen sie, das Töten als eine gewissermaßen professionelle Fähigkeit zu begreifen. Aus dieser Zeit stammt die viel zitierte Aussage "Killing is a craft", zu Deutsch: Töten ist ein Handwerk. Auf der geheimen Casablanca-Konferenz im Januar 1943 legen die Alliierten die weitere Kriegsführung fest. Sie fühlen sich nun in der Lage, den Krieg auf dem europäischen Festland in Angriff zu nehmen und beginnen eine Luftoffensive über Deutschland. Nachts greifen britische Bomber deutsche Städte an, tagsüber fliegen amerikanische Kampfpiloten Angriffe. In den USA wirbt die amerikanische Regierung in der Zwischenzeit überall im Land für den Kauf von Kriegsanleihen zur Finanzierung der enormen Kosten des Krieges. - Ein Scheiß-Krieg / Der tödliche Ruf
F3Ein Scheiß-Krieg / Der tödliche RufIm September 1943 wird der amerikanischen Bevölkerung deutlich, dass dieser Krieg seinen Tribut fordert. Das "Life Magazine" veröffentlicht ein Foto von drei im Südpazifik getöteten GIs. Außerdem ist in den Kinos der erste Propagandafilm mit Aufnahmen der Schlacht von Tarawa zu sehen. Zu Beginn des Jahres 1944 wird das morgendliche Zeitunglesen für viele Amerikaner zu einer Zitterpartie. Die Listen der gefallenen und vermissten Soldaten werden immer länger. In Italien scheitern die alliierten Truppen kläglich, die deutsche Front mit einem Angriff hinter Anzio zu durchbrechen. Monatelang sind sie dem Kugelhagel der Deutschen und Italiener ausgesetzt und erleben die ganze Brutalität des Krieges. Erst Ende Mai 1944 gelingt es den Alliierten, die Wehrmacht zurückzuschlagen und mit Hilfe von polnischen Truppen den Monte Cassino zu erobern. Endlich ist der Weg zur römischen Hauptstadt frei, die die Alliierten am 4. Juni 1944 befreien können. - Unsere Söhne, Stolz der Nation / Freiwillig
F4Unsere Söhne, Stolz der Nation / FreiwilligIm Frühjahr 1944 verdichten sich die Anzeichen, dass ein großer Schlag gegen Hitler-Deutschland bevorstehe. Am 6. Juni 1944 ist es soweit: Mit der Landung von 150.000 alliierten Soldaten in der Normandie beginnt die größte Invasion der Geschichte. Kurz nach Mitternacht steigen 24.000 Fallschirmjäger hinter den feindlichen Linien aus ihren Flugzeugen. In den frühen Morgenstunden landen außerdem Zehntausende Soldaten. Der Vormarsch der amerikanischen und britischen Truppen im Sommer 1944 gestaltet sich schwierig. In der flachen Landschaft der Normandie behindern dichte Hecken die Sicht und bieten den deutschen Truppen eine gute Deckung. Zur gleichen Zeit fechten die US-Marines auf der Pazifikinsel Saipan eine ihrer größten Schlachten dieses Krieges aus. In der Heimat verschickt das Kriegsministerium die gefürchteten Telegramme, die den Angehörigen den Tod eines Soldaten anzeigen, in einer Anzahl, die noch im Jahr zuvor unvorstellbar gewesen wäre. - Voll in der Scheiße! /Leben und Tod
F5Voll in der Scheiße! /Leben und TodIm September 1944 scheint in Europa der Sieg über Deutschland näher zu rücken. Die Rote Armee hat Teile Estlands, Lettlands, Litauens und Polens erobert, die Alliierten haben einen Großteil Frankreichs, Belgien und Teile Hollands befreit und stehen am sogenannten Westwall. Unterdessen tobt im Pazifischen Ozean der Krieg gegen Japan weiter. Das nächste Ziel der Amerikaner ist die Insel Peleliu. Im August 1944 kommt der Vormarsch der Alliierten aufgrund von Lieferengpässen und verwirrenden Befehlen der unkoordinierten Befehlshaber zum Erliegen. Die Amerikaner, die gehofft hatten, der D-Day und die Befreiung von Paris würden ein schnelles Ende des Krieges bedeuten, bangen weiter um ihre Soldaten. Im Wald von Hürtgen befinden sich unterdessen den ganzen Winter lang Zehntausende GIs in einem der verlustreichsten und zermürbendsten Kämpfe des Zweiten Weltkrieges. - Eine Geisterfront / Furchtbare Entscheidungen
F6Eine Geisterfront / Furchtbare EntscheidungenIm Dezember 1944 wird der Krieg für die Amerikaner immer unerträglicher. Die Liste der Gefallenen und Vermissten wird immer länger. Am 16. Dezember überraschen Wehrmacht und SS die vom Kampf in Hürtgen geschwächten alliierten Truppen in Belgien und Luxemburg mit der Ardennenoffensive. Mit über einer Million beteiligter Soldaten auf beiden Seiten zählt die Ardennenoffensive zu einer der größten und verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges. Während die Alliierten im Westen das durch die deutsche Ardennenoffensive verlorene Terrain nach und nach zurückerobern, schreitet die Rote Armee auf Berlin zu. Im Februar 1945 befreien amerikanische Truppen unter der Leitung des zurückgekehrten Generals MacArthur die Philippinen. In Jalta auf der Halbinsel Krim treffen sich Roosevelt, Churchill und Stalin und einigen sich unter anderem auf die schnelle Beendigung des Krieges gegen das bereits extrem geschwächte Deutschland mit Hilfe massiver Luftangriffe auf deutsche Städte. - Ein langer, steiniger Weg / Eine Welt ohne Krieg
F7Ein langer, steiniger Weg / Eine Welt ohne KriegIm Pazifik kämpfen die Amerikaner auf der Insel Okinawa, dem "Tor zu Japan". In Deutschland rücken währenddessen die Alliierten rasch von Osten und Westen vor. Amerikanische und britische Truppen entdecken das Grauen der Massenvernichtungsmaschinerien in Buchenwald, Dachau, Mauthausen, und Hunderten anderer Konzentrationslager. Nachdem das Land in Schutt und Asche liegt und der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler sich am 30. April 1945 das Leben genommen hat, kapitulieren die Deutschen am 8. Mai 1945. Im Juni 1945 endet die Schlacht um Okinawa, die für die Amerikaner die verlustreichste des Pazifikkrieges ist. Am 6. August 1945 wirft ein amerikanisches Flugzeug eine Atombombe über Hiroshima ab. Zwei Tage später erklärt die UdSSR Japan den Krieg. Eine zweite Atombombe trifft Nagasaki. Japan kapituliert. In den folgenden Monaten kehren die amerikanischen Soldaten nach Hause zurück. Sie müssen wieder lernen, in einer Welt ohne Krieg zu leben.












