
ZDF ZoomStaffel 2016
ZDF Zoom • Staffel 2016 ansehen bei
34 Folgen
- Kalaschnikows für Terroristen – Waffenschmuggel in Europa
F4Kalaschnikows für Terroristen – Waffenschmuggel in EuropaZwei Mal wird Paris 2015 von Anschlägen erschüttert. Der Terror hat seine Waffe: die Kalaschnikow. „ZDFzoom“ fragt: Wie gelangen illegale Waffen nach Europa, in die Hände der Täter? Mehr als 100 Millionen Exemplare der Kalaschnikow wurden seit 1947 hergestellt, Nachbauten nicht mitgerechnet. War das Gewehr einst die Waffe von Guerillakämpfern und der organisierten Kriminalität, haben es inzwischen auch Terroristen für sich entdeckt. Reporterin Vanina Kanban will herausfinden: Wer sind die Vermittler, wer die Verkäufer der Kalaschnikow? Ihre Recherche beginnt in Albanien. Denn hier kursieren seit dem Balkan-Krieg schätzungsweise mehr als eine halbe Million Waffen, 225 000 davon Kalaschnikows. Die „ZDFzoom“-Reporterin kann dokumentieren, wie Waffenhändler von Haus zu Haus ziehen und nach „Überbleibseln“ des Balkankrieges fragen. Die Händler kaufen beispielsweise für 600 Euro gut erhaltene Kalaschnikows und verkaufen sie wieder für bis zu 2000 Euro, Vermittler bringen sie nach Westeuropa. Die Reporterin trifft außerdem den Geschäftsführer einer Kalaschnikow-Fabrik in Serbien, spricht mit weiteren Zulieferern und Schmugglern, die die Waffen bis zu den Käufern nach Europa bringen. Sie muss feststellen, dass Korruption an den Außengrenzen Europas es den Waffenhändler leicht macht. Vanina Kanban konfrontiert offizielle Stellen mit ihren Recherchen – dabei verfestigt sich der Eindruck: Die Behörden sind allzu oft machtlos gegen das organisierte Verbrechen. - Sparkassen in der Krise – Wenn Kunden das Vertrauen verlieren
F5Sparkassen in der Krise – Wenn Kunden das Vertrauen verlierenSchwere Zeiten für Sparkassen: Angestellte fürchten um ihre Jobs, Filialen sollen geschlossen werden. Viele Bürger sind in Sorge – stecken die Sparkassen in der Krise? Jahrzehntelang verdienten Sparkassen kräftig daran, das Geld der Sparer mit höheren Zinsen an Unternehmen und Privatleute zu verleihen. Nun klagen Sparkassen: Die Niedrigzinsphase und die Konkurrenz der Online-Banken würden ihr Geschäftsmodell kaputt machen. „ZDFzoom“-Autor Detlef Schwarzer geht der Frage nach, ob die Sparkassen noch ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen. Denn Sparkassen müssen dem Gemeinwohl dienen und der Bevölkerung in allen Regionen sichere Geldgeschäfte ermöglichen. So steht es in den Sparkassengesetzen. Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute mit eingebauter politischer Kontrolle, einzigartig im Bankenwesen. Sie wurden vor mehr als 200 Jahren gegründet, um der Massenarmut entgegenzuwirken und den ärmeren Schichten das Ansparen von sicherem Kapital zu ermöglichen. Die Sparkassen werden kontrolliert von Verwaltungsräten, in denen auch Politiker sitzen. Doch was taugt diese Kontrolle? Es gebe Vorstandsgehälter bei Sparkassen, die dreimal so hoch seien wie das der Bundeskanzlerin, sagt Bankenprofessor Ralf Jasny im Interview. In der Vergangenheit häuften sich zudem Fälle von Amtsmissbrauch. Die „ZDFzoom“-Dokumentation lässt Zweifel aufkommen, ob es sie wirklich noch gibt, die gute alte Sparkasse, die nur für ihre Kunden da ist. - FIFA – Das Foulspiel der Mächtigen
F6FIFA – Das Foulspiel der MächtigenFIFA unter Druck: Die Justiz ermittelt wegen Korruption bei WM-Vergaben, Verhaftungen hoher Funktionäre und Suspendierung von Sepp Blatter. Es geht um Macht und Millionen im Weltfußball. Beim FIFA-Kongress Ende Februar wird neu gewählt, es geht um Blatters Erbe und einen Neuanfang. „ZDFzoom“ geht der Frage nach: Kommen jetzt Reformer an die Spitze? Die Dokumentation arbeitet die Skandale auf und stellt die Kandidaten auf den Prüfstand. - Überlebt Volkswagen?
F10Überlebt Volkswagen?Es wird eng für VW. Seitdem der Abgas-Skandal publiziert wurde, wollen viele den Konzern finanziell bluten sehen. Milliardenklagen, Milliardenstrafen, Milliardenkosten gigantische Summen. Volkswagen ist reich, aber Forderungen dieser Größenordnung sind in der Geschichte einzigartig. Wenige Tage nach den ersten Meldungen von manipulierten Abgaswerten sprach der neue VW-Aufsichtsratsvorsitzende Pötsch von einer „existenzbedrohenden Krise“. Wenn die Strafen in den USA ausufern, hieß es aus Wolfsburg, wird es den Konzern in dieser Form nicht mehr geben. Jetzt wird geklagt und zwar nicht nur in den USA, sondern auch in Europa und dem Rest der Welt. Ein halbes Jahr nach „Diesel-Gate“ fragen die „ZDFzoom“-Reporter Peter Ruppert, Jo Schück und Michael Strompen nun: Überlebt Volkswagen? Volkswagen ist nicht nur Deutschlands größtes Unternehmen mit weltweit fast 600 000 Beschäftigten. Mythen und Legenden ranken sich um den Konzern. Bei Millionen Deutschen gehört ein Käfer, Bulli oder Golf zur Familiengeschichte. Viele können sich kaum vorstellen, dass dieses Unternehmen ins Wanken gerät. Nicht die Beschäftigten, deren Existenzen vom Konzern abhängen. Nicht die Kunden, von denen viele VW treu bleiben. Nicht die Menschen im ganzen Land, denn es heißt, wenn Volkswagen hustet, hat Deutschland die Grippe. Volkswagen selbst verabreicht sich nun reichlich Medizin. VW-Chef Müller will den Konzern radikal umkrempeln für die mobile Welt von Morgen, für das Zeitalter der Elektromobilität, des autonomen Fahrens und der Digitalisierung. Eine neue Unternehmenskultur soll verhindern, dass sich Skandale wiederholen. Die „ZDFzoom“-Reporter haben die offiziellen Verlautbarungen auf ihre Substanz abgeklopft, bei Mitarbeitern und Managern, Insidern und Kunden, Experten und Politikern. Die einen glauben an den Konzern, andere glauben eher an ein Scheitern, beim einstigen Vorzeigeunternehmen, das den Neuanfang will. - Sonne, Wind und Wut: Wird die Energiewende ausgebremst?
F11Sonne, Wind und Wut: Wird die Energiewende ausgebremst?Saubere Energie aus Sonne, Wind und Wasser, die jeder, der möchte, selbst erzeugen kann. Das war die Idee des EEG, des Gesetzes über Erneuerbare Energien, das 2010 beschlossen wurde. „ZDFzoom“ fragt nach, was aus der Energiewende geworden ist, die nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima unter Hochdruck in die Wege geleitet wurde. Deutschland wollte Vorreiter sein. Dazu gehörte auch die Abkehr von fossilen Brennstoffen, allen voran Braunkohle. Die Recherchen von Solveig Frick und Sonja Jürschik zeigen: Vieles, was in der Aufbruchsstimmung der Energiewende begonnen wurde, wird heute torpediert. „Das, was gerade passiert, hat eigentlich ganz wenig mit der Energiewende zu tun. Eine Energiewende, wie wir sie wollen: mit regenerativen Energien“, beklagt Renate Rüppel von der Bürgerinitiative „Stromautobahn“ in Franken. Seit Jahren engagiert sie sich für die Reform. Die von ihr mitbegründete Genossenschaft investiert in Windräder. Sie befürchtet, dass die riesigen Stromtrassen vor ihrer Haustür statt für Wind ausgerechnet für Braunkohlestrom genutzt werden. Die großen Energiekonzerne haben lange Zeit weiter auf fossile Energiequellen gesetzt, statt frühzeitig in Erneuerbare Energien zu investieren. Am Rande des Hambacher Forstes erleben die „ZDFzoom“-Reportinnen, wie Bäume für den Braunkohle-Tagebau abgeholzt werden. Dirk Jansen, Geologe und Mitglied des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), hält das für paradox: „Alle reden von der Energiewende. Doch hier wird weiter Braunkohle – der Klimakiller Nummer eins – abgebaggert, das passt nicht zusammen.“ Der sogenannte „Kohlekompromiss“ ermöglicht es den großen Energiekonzernen, einen großen Teil ihrer Kohlekraftwerke weiter zu betreiben. Statt der ursprünglich vorgesehenen Klimaabgabe erhalten sie nun für die Stilllegung einiger Braunkohlekraftwerke eine Vergütung von rund 1,6 Milliarden Euro. Diese Kraftwerke sollen als „flexible Reserve“ dienen, so rec - Gewinn statt Gewissen? – Teure Mode – billig produziertF13
Gewinn statt Gewissen? – Teure Mode – billig produziertWer teure Kleidung kauft, tut dies mit dem guten Gefühl: Es werden faire Löhne gezahlt. „Made in Europe“ versprechen die Label doch Markenmode wird immer öfter in Billig-Lohnländern genäht. Rumänien ist eine Hochburg für deutsche Hersteller. Offiziell wird Mindestlohn gezahlt, doch der liegt oft weit unter dem Existenzminimum. - Generation Dschihad - Deutsche Jugendliche und der Terror
F18Generation Dschihad - Deutsche Jugendliche und der Terror820 Männer und Frauen aus Deutschland haben sich der Terrororganisation "Islamischer Staat" angeschlossen. Sie sollen dort ausgebildet worden sein, um den Terror nach Europa zu bringen. - Im Fadenkreuz der KrankenkassenF19
Im Fadenkreuz der KrankenkassenPatienten zwischen Kostendruck und Profit Ohne fremde Hilfe könnten sie nicht leben: Menschen, die rund um die Uhr beatmet werden müssen. Die Kosten dafür zahlen die Krankenassen. Doch jetzt gibt es Streit. Viele Beatmungspatienten leben zu Hause und werden von einem Pflegedienst betreut. Manchen Krankenkassen ist diese häusliche Pflege zu teuer, sie würden die Patienten lieber in ein Pflegeheim verlegen. Dagegen wehren sich jedoch die Betroffenen.























