XeniusStaffel 2018

TV-G
Xenius is a French-German science popularization program.

Xenius • Staffel 2018 ansehen bei

121 Folgen

  • Wandern - Das optimierte Naturerlebnis
    F1
    Wandern - Das optimierte NaturerlebnisWandern ist die ursprünglichste Art für uns Menschen, längere Strecken zurückzulegen. Dabei ist es so viel mehr als einfach nur Gehen. Es geht um Natur, frische Luft, Erholung und manchmal sogar um Abenteuer. Doch für wen eignet sich Wandern? Wie schneidet es im Vergleich mit den Breitensportarten Joggen und Radfahren ab? Und was macht einen guten Wanderweg aus?
  • Kleine Krabbler - Pflanzenschutz mit Hilfe der Natur
    F2
    Kleine Krabbler - Pflanzenschutz mit Hilfe der NaturWie könnte man sich ganz ohne Chemo-Keule gegen Pflanzen-Schädlinge wehren? "Xenius" besucht die Obstplantage des LTZ Augustenberg unweit der deutsch-französischen Grenze. Gemeinsam mit Dr. Olaf Zimmermann, einem Insektenforscher, machen die Moderatoren eine Inventur der dort lebenden Schädlinge und Nützlinge. Kann man Schädlinge mit den Waffen der Natur bekämpfen?
  • Der Wolf ist zurück: Mensch und Wolf - Kann das gutgehen?
    F3
    Der Wolf ist zurück: Mensch und Wolf - Kann das gutgehen?Gut 100 Jahre lang gab es in Deutschland und Frankreich keine Wölfe. Jetzt sind sie wieder da und erobern sich ihren alten Lebensraum zurück. Reibungslos verläuft diese Rückkehr nicht. Vor allem Nutztierhalter befürchten, dass eine naturnahe Haltung auf Weiden bald nicht mehr möglich sein wird. Was gibt es für Schutzmaßnahmen?
  • Pilze - Die Zukunft eines Nahrungsmittels
    F4
    Pilze - Die Zukunft eines NahrungsmittelsPilze existieren bereits seit Urzeiten und bilden seit jeher ein beliebtes Nahrungsmittel. Wenn es nach Wissenschaftlern der Universität Gießen geht, sind sie in Zukunft aber noch viel mehr: der Grundstoff für Fleischersatz und damit ein Alternative zum tierischen Produkt. Wie das gelingen kann, wollen die "Xenius"-Moderatoren heute selbst herausfinden - im Hightech-Labor.
  • Haut - Wie viel ist sie uns wert?
    F5
    Haut - Wie viel ist sie uns wert?Auch wenn man es von außen normalerweise nicht sehen kann: Unsere Haut hat ein Gedächtnis und merkt sich jeden Sonnentag. Die Quittung kann später kommen: Falten, Hautschäden oder sogar heller Hautkrebs. Und das, obwohl wir circa drei Milliarden Euro pro Jahr für Hautpflegeprodukte ausgeben. Von der Wichtigkeit gesunder Haut und was wir dazu beitragen können.
  • Die Baustelle der Zukunft
    F6
    Die Baustelle der ZukunftZu viele Bauprojekte laufen aus dem Ruder und kosten mehr Zeit und Geld als geplant. Diese Probleme müsste es aber gar nicht geben. Denn sowohl in der Planung als auch auf der Baustelle eröffnen Digitalisierung, Roboter und 3D-Druck neue Chancen. Wie werden wir in Zukunft bauen? Das wollen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug an der TU Wien herausfinden.
  • Tschüss, Feinstaub - Welche Maßnahmen helfen auf Dauer?
    F7
    Tschüss, Feinstaub - Welche Maßnahmen helfen auf Dauer?Was sind die größten Feinstaubverursacher und was kann jeder von uns tun, um die Feinstaubbelastung zu senken? "Xenius" klärt auf, was Feinstaub genau ist und warum er für uns Menschen gefährlich sein kann. Und erklärt, welche Lösungsmaßnahmen für einen der größten, aber wenig beachteten Feinstaubverursacher getestet werden: die Landwirtschaft.
  • Kälte - Braucht unsere Umwelt Minusgrade?
    F8
    Kälte - Braucht unsere Umwelt Minusgrade?Wie reagiert unsere Umwelt auf mehr Wärme und weniger Frost im Winter? "Xenius" erfährt am Standort Weihenstephan der Technischen Universität München, wie sich Pflanzen gegen Kälte schützen. Im Fokus der Forschung stehen pflanzliche Wachstumshormone. Denn diese sind nicht nur für das Wachstum verantwortlich, sondern spielen auch bei der Abwehr von Kältestress eine Rolle.
  • Bambus - Baumaterial mit Zukunft
    F9
    Bambus - Baumaterial mit ZukunftIn Südamerika und Asien wird Bambus seit Jahrhunderten als Baumaterial eingesetzt. In Europa hingegen ist das Süßgras in dieser Funktion kaum bekannt. Dabei kann sich Bambus in Sachen Zugkraft mit Stahl und im Bereich Tragfähigkeit mit Beton messen. Am Karlsruher Institut für Technologie arbeitet man an einem Verfahren, um Bambus zu einem äußerst robusten Verbundstoff zu machen.
  • Überfischung - Welcher Fisch darf noch auf den Tisch?
    F10
    Überfischung - Welcher Fisch darf noch auf den Tisch?Lachs, Thunfisch oder Dorsch – wir lieben Fisch. Seit den 60er Jahren hat sich der weltweite Fischkonsum verdoppelt. Das Problem: Unser großer Appetit wird vielen Meeresbewohnern zum Verhängnis. Wir fischen die Ozeane leer. "Xenius" klärt auf, welche Fische wir noch mit gutem Gewissen essen dürfen und woran wir sie erkennen.
  • Lüge oder Wahrheit - So lassen sich Fakes entlarven
    F11
    Lüge oder Wahrheit - So lassen sich Fakes entlarvenWir geben es nur ungern zu – machen es aber fast täglich: lügen. Meist sind es kleine Abweichungen von der Wahrheit, die wir aus Höflichkeit erfinden oder um einen Fehltritt zu vertuschen. Doch nicht immer bleibt es bei der harmlosen Alltagslüge. Vor allem im Internet entwickeln gezielte Falschmeldungen, sogenannte Fake News, eine gefährliche Brisanz – oft mit fatalen Folgen.
  • Plastik - Müll für die Ewigkeit
    F12
    Plastik - Müll für die EwigkeitEs steckt in unserer Kleidung, in Verpackungen, sogar in Kosmetikprodukten – Plastik ist überall. Denn es ist vielseitig einsetzbar, günstig und vor allem beständig. Die Beständigkeit ist zugleich aber auch sein größter Nachteil: Kunststoff ist nicht biologisch abbaubar. Wenn wir unseren Plastikkonsum nicht ändern, werden wir über kurz oder lang im Müll ersticken ...
  • Weg mit dem Abwasser - Kanalisation einst und heute
    F13
    Weg mit dem Abwasser - Kanalisation einst und heuteVor gut 170 Jahren war die Idee revolutionär: Statt Fäkalien und Schmutzwasser direkt auf die Straße zu entsorgen, wurden Abwässer fortan in einer Kanalisation gesammelt und in ein Klärwerk geschwemmt. Doch was einst modern war, bereitet jetzt zunehmend Probleme: Vielerorts ist die Kanalisation baufällig und die Sanierungskosten sind immens. Was also tun?
  • Virtuelle Realität - Wie echt fühlt sie sich an?
    F14
    Virtuelle Realität - Wie echt fühlt sie sich an?Sie wird unser Leben verändern: die virtuelle Realität. Viele reden darüber, aber die wenigsten haben sie bisher wirklich erlebt. „Xenius“ zeigt, wie sie funktioniert und was in virtuellen Welten schon heute alles möglich ist – nicht nur für Computerspieler. Auch Mediziner und Therapeuten nutzen die virtuelle Realität immer häufiger.
  • Tatort Zuhause - Der beste Schutz gegen Einbrecher
    F15
    Tatort Zuhause - Der beste Schutz gegen EinbrecherDie Zahlen sind erschreckend: Alle zwei Minuten wird in Frankreich eingebrochen. 250.000 Mal im Jahr 2016. In Deutschland sind die Einbruchzahlen leicht zurückgegangen: auf 150.000 – ein Alptraum für die Opfer. Denn zum Verlust von Wertsachen kommt bei vielen Betroffenen der Verlust von Sicherheit und Privatsphäre. Nur etwa jede siebte Tat kann die Polizei aufklären ...
  • Schlafprobleme - Die neue Volkskrankheit
    F16
    Schlafprobleme - Die neue VolkskrankheitStändige Erreichbarkeit, Smartphone, Druck im Job, immer wieder Überstunden – eine rastlose Lebensweise verhindert den Schlaf. Ruhe und "abschalten" würden helfen. Viele Menschen aber tun das zu wenig. Stattdessen sind sie lieber abends weiter auf allen Kanälen unterwegs: Fernsehen, Tablet und vieles mehr. Wir tragen selbst dazu bei, schlecht zu schlafen.
  • Superfood - Goji, Chia und Co. im Test
    F17
    Superfood - Goji, Chia und Co. im TestSogenanntes Superfood wie die Goji-Beere aus China, Chia-Samen aus Mexiko oder Quinoa aus Peru sollen Superkräfte haben. Angeblich schützen sie uns beispielsweise vor Bluthochdruck und Krebs, machen schön und schlank. Wie super sind diese Nahrungsmittel am Ende tatsächlich? „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen den Superfood-Test.
  • Versteckte Klimakiller - Wie man sie vermeidet
    F18
    Versteckte Klimakiller - Wie man sie vermeidetAuch in unserem Alltag verbergen sich wahre Klimakiller: Große Mengen an Kohlendioxid werden beispielsweise bei der Herstellung von Butter freigesetzt. Auch die Nutzung von Smartphone und Internet schlägt nicht nur durch den Stromverbrauch der Geräte zu Buche. Wie lassen sich Klimakiller im Alltag vermeiden? Die „Xenius“-Moderatoren machen die Probe aufs Exempel.
  • Naturheilkunde – Chancen und Risiken der Naturheilkunde
    F19
    Naturheilkunde – Chancen und Risiken der NaturheilkundeDie Schulmedizin galt lange als unanfechtbar, der Arzt als Gott in weiß. Heilpraktiker und alternative Behandlungsmethoden hatten dagegen einen schlechten Ruf. Doch immer mehr Deutsche und Franzosen setzen auf Naturheilkunde, und auch die Wissenschaft interessiert sich dafür. Denn bei manchen Leiden, wie etwa chronischen Schmerzen, stößt die Schulmedizin mitunter an ihre Grenzen.
  • Hypnose – Heilmittel der Zukunft
    F20
    Hypnose – Heilmittel der ZukunftManipulation? Schwindel? Lange galt Hypnose als unseriös und unglaubwürdig. Dubiose Show-Hypnotiseure und pendelschwingende TV-Magier prägen bis heute unser Bild. Dabei wird die Hypnose mittlerweile von immer mehr Wissenschaftlern als heilende Therapie anerkannt. Sie schreiben ihr schmerzlindernde und auch eine psychotherapeutische Wirkung zu. Wie wirkt Hypnose und wo hilft sie?
  • Biogas – Zwischen Hoffnungsträger und Umweltsünder
    F21
    Biogas – Zwischen Hoffnungsträger und UmweltsünderBiogas hatte einen hervorragenden Ruf als wichtiger Baustein der Energiewende – bis Fehlsteuerungen zu Streit und Umweltproblemen führten. Wohin geht die Reise für den Energie-Hoffnungsträger? Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner wollen das herausfinden und treffen eine Frau, die mit Biogas Leben verändern will.
  • Stadt, Land, Haus: Wie wir in Zukunft leben
    F22
    Stadt, Land, Haus: Wie wir in Zukunft lebenWohnraum in europäischen Großstädten wird knapp – Um herauszufinden, welche Wohnkonzepte zukunftstauglich sind, gehen Caroline du Bled und Gunnar Mergner diesmal getrennte Wege. Während Caroline in einem futuristischen Wohnmodul des Guerilla-Architekten Stephané Malka in Paris eincheckt, macht es sich Gunnar in einem autarken Tinyhouse am bayerischen Tegernsee gemütlich.
  • Schnüffelnasen: Tierische Schnüffler im Einsatz
    F23
    Schnüffelnasen: Tierische Schnüffler im EinsatzTiernasen sind dem menschlichen Riechorgan deutlich überlegen. Deswegen sind tierische Helfer in manchen Einsatzbereichen immer noch unersetzlich. In Afrika und Asien zum Beispiel setzt eine NGO Ratten als Minensucher ein. Am Bodensee kommen Bargeld-Spürhunde steuerhinterziehenden Rentnern an der Schweizer Grenze auf die Schliche.
  • Gülle: vom Naturdünger zum Umweltdesaster
    F24
    Gülle: vom Naturdünger zum UmweltdesasterDeutschland und Frankreich sind die Nitrat-Sünder der EU: In beiden Ländern überschreiten zahlreiche Messstellen den Richtwert von 50 Milligramm pro Liter für Nitrat im Grundwasser. Besonders dort, wo intensive Schweinemast betrieben wird, ist das Grundwasser in Gefahr. In Deutschland im sog. Schweinegürtel zwischen NRW und Niedersachsen, in Frankreich vor allem in der Bretagne.
  • Landgrabbing – Gier nach Land
    F25
    Landgrabbing – Gier nach LandDer Kampf um unsere Ernährung hat begonnen. Die Weltbevölkerung wächst, doch die Äcker schwinden und die Investoren drängen auf die letzten verbliebenen Schollen. Ackerland ist krisensicher und verspricht hohe Renditen. Dass in Afrika und Asien in großem Stil Land aufgekauft wird, ist bekannt, aber auch bei uns in Europa ist der Trend unübersehbar.
  • Liebe und Algorithmen: So klappt es mit der Partnerwahl
    F26
    Liebe und Algorithmen: So klappt es mit der PartnerwahlDie Suche nach dem oder der Richtigen fürs Leben kann ganz schön kompliziert sein. Ob im Web oder mit einer App, ganz klassisch auf Partys oder beim Speeddating – Möglichkeiten, die große Liebe zu finden, gibt es viele. Doch welche Faktoren spielen bei einem spontanen Aufeinandertreffen eine besonders große Rolle? Und wie gut sind die Algorithmen beim Onlinedating wirklich
  • Neues vom Nacktmull - Der schmerzfreie und langlebige Nager
    F27
    Neues vom Nacktmull - Der schmerzfreie und langlebige NagerEr ist so groß wie eine Maus, hat gewaltige Säbelzähne und eine runzelige Haut: der Nacktmull. Als hässlichstes Tier der Welt gilt er. Doch für die medizinische Forschung ist der Nager hochinteressant. Denn er wird ungewöhnlich alt, spürt nahezu keinen Schmerz und erkrankt nicht an Krebs. Die Biologin Susanne Holtze zeigt "Xenius" eine Nacktmull-Kolonie.
  • Faszien - Bindegewebe auf dem Prüfstand
    F28
    Faszien - Bindegewebe auf dem PrüfstandIn den letzten Jahren sind Faszien in den Fokus der medizinischen Forschung und Therapie gerückt. Das dichte Netz aus Kollagenfasern umhüllt Muskeln, Sehnen und Organe. Faszien sind elastisch, reißfest und dehnbar. Einige Wissenschaftler vermuten, dass sie durch Bewegungsmangel verkleben und so Schmerzen verursachen.
  • Mobbing: was wir dagegen tun können!
    F29
    Mobbing: was wir dagegen tun können!Mobbing kann überall auftreten: in der Schule, in der Freizeit, am Arbeitsplatz. Und jeder kann Opfer werden. Jeder sechste 15-jährige Schüler in Deutschland und Frankreich wird regelmäßig gemobbt. Für die Opfer ist die Situation extrem belastend. „Xenius“ will wissen: Was können wir gegen Mobbing tun? Beim Anti-Mobbing-Seminar der Münchner Polizei erfahren die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade, wie Mobbing entsteht und was man dagegen tun kann. In verschiedenen Rollenspielen erfahren sie am eigenen Leib, wie sich Mobbing anfühlt. Die beiden treffen die Lehrerin Julia, die in ihrer Schulzeit selbst gemobbt wurde und im Seminar lernen will, wie sie verhindern kann, dass ihren Schülern das gleiche passiert. Entscheidend sind dabei die Außenstehenden. Wenn sie eingreifen würden, könnte man Mobbing leicht überwinden – denn dann wäre das Opfer nicht mehr alleine, sondern der oder die Täter in der Minderheit. Mit einem Experiment wollen Forscher in München herausfinden, warum viele Außenstehende lieber wegschauen, statt dem Opfer zu helfen. Wie man sich in der Praxis richtig verhält, vermitteln Schüler am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen mit einem besonderen Programm: Schüler für Schüler – das ist ihr Motto. Die Schüler werden zu Paten ausgebildet, um sich gegen Mobbing zu engagieren. Die Paten erarbeiten dann mit jüngeren Schülern gemeinsam Regeln, etwa zum Umgang mit WhatsApp. Sie üben spielerisch, sich der eigenen Angst zu stellen, um vom Außenstehenden zum Verteidiger zu werden.
  • Neue Methoden der Herztherapie
    F30
    Neue Methoden der HerztherapieDas Herz ist unser Lebensmotor. Es ist verantwortlich für die Sauerstoffanreicherung im Blut und schlägt im Laufe eines durchschnittlichen Menschenlebens zwischen zwei und drei Milliarden Mal. Was kann die Medizin tun, wenn dieses lebenswichtige Organ nicht voll funktionstüchtig ist? Spenderherzen für eine Transplantation sind ein seltenes Gut. Künstliche Herzen aus dem Labor befinden sich noch im Entwicklungsprozess. Um die Zeitspanne bis zu einer Transplantation zu überbrücken, gibt es Herzpumpen. Sie halten den Blutkreislauf aufrecht, sind aber bis jetzt keine dauerhafte Lösung. Im Deutschen Herzzentrum Berlin dürfen die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug per Ultraschall dem Herzen bei der Arbeit zuschauen. Außerdem lernen sie einen Patienten kennen, der sein Leben mit einer künstlichen Herzpumpe meistert.
  • Rennpferde, der Ritt zwischen Glamour und Gefahr
    F31
    Rennpferde, der Ritt zwischen Glamour und GefahrIn Frankreich und Deutschland zieht es jährlich Millionen Zuschauer auf die Pferderennbahnen. In beiden Ländern hat der Sport eine lange Tradition. Doch was für die einen glamouröses Sportvergnügen ist, halten andere für Tierquälerei. Werden die Pferde womöglich unter Qualen zu Höchstleistungen getrieben, wenn sie in rasendem Galopp gegeneinander antreten? "Xenius" fragt nach.
  • Bargeld: wie viel es uns wert ist
    F32
    Bargeld: wie viel es uns wert ist„Nur Bares ist Wahres“ – diese Redewendung gilt nach wie vor für viele Menschen. Auch wenn der Trend immer stärker zur Kartenzahlung geht, geben Verbraucher in Deutschland und Frankreich ihr Geld gerne bar aus. Ganz anders sieht das in den meisten skandinavischen Ländern aus: Schweden und Dänemark haben das Zahlen mit Bargeld schon viel weiter zurückgedrängt. Der Grund: Es ist teuer. Denn Geld kostet auch Geld, schließlich muss es gedruckt, gesammelt, gezählt und ständig kontrolliert werden. Lohnt es sich trotzdem daran festzuhalten? „Xenius“ zeigt, was Bargeld uns wert ist. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard gehen dahin, wo unser Geld gehegt und gepflegt wird: ins Nationale Analysezentrum der Deutschen Bundesbank in Mainz. Mit Fingerspitzengefühl werden hier nicht nur zerstörte Geldscheine vor der Wertlosigkeit gerettet, sondern auch falsche Fuffziger entlarvt und aus dem Verkehr gezogen. Die „Xenius“-Moderatoren versuchen sich selbst an einem kniffligen Geldpuzzle und als Falschgelddetektive. Schaffen sie es, eine zerstörte Banknote so zu rekonstruieren, dass dem Besitzer der Geldwert erstattet wird? Und erkennen sie die Unterschiede zwischen einem falschen und einem echten Zwanziger? Scheine und sogar Münzen können gefälscht werden, ein klarer Nachteil beim Bargeld. Trotzdem haben die meisten Kartenverächter einen guten Grund für ihren Hang zur baren Münze: Sie vermuten damit eine bessere Kontrolle über ihre Ausgaben. Ob das stimmt? Wissenschaftler haben es überprüft und herausgefunden, dass Bezahlen grundsätzlich weh tut. Wie sehr, das hängt aber tatsächlich vom Zahlungsmittel ab. Karte oder Bares – was ist wohl schmerzhafter?
  • Kaufrausch - Wie wir beim Einkaufen gesteuert werden
    F33
    Kaufrausch - Wie wir beim Einkaufen gesteuert werdenWir shoppen gerne. Einkaufen ist für die meisten von uns kaum noch lästige Bedarfsdeckung, sondern eher lustvolle Freizeitaktivität. Denn im Kaufrausch werden die gleichen Glückshormone freigesetzt wie beim Drogenkonsum. Dieses Wissen machen sich Marketing- und Verkaufsexperten zunutze. Doch wie genau steuern sie uns beim Shoppen?
  • Riffe - ein Lebensraum am Abgrund
    F34
    Riffe - ein Lebensraum am AbgrundKorallen bilden seit Jahrmillionen einen der artenreichsten Lebensräume unserer Erde. Doch nie waren so viele Korallen so gefährdet wie heute. Beispielsweise sind im australischen Great Barrier Reef fast zwei Drittel der Korallen tot. Frank Müller, Korallenexperte im Münchner Tierpark, bringt "Xenius" auf den neuesten Stand und erklärt, wie die Riffe noch zu retten sind.
  • Wie wir heutzutage am besten lernen
    F35
    Wie wir heutzutage am besten lernenWer weiß, wie man richtig lernt, kann viel erreichen. In vielen Klassenzimmern halten inzwischen digitale Medien Einzug. Die haben zwar Ablenkungspotenzial, bieten aber auch eine interessante Möglichkeit, das Lernen interaktiver zu gestalten. Die "Xenius"-Moderatoren besuchen eine Berufsschule, an der die Schüler mit VR-Brille das Schweißen lernen.
  • Erholung - Wie integriere ich sie in den Alltag?
    F36
    Erholung - Wie integriere ich sie in den Alltag?Unser Alltag ist hektisch. Viele hangeln sich von Urlaub zu Urlaub. Doch das reicht nicht. Denn damit bekommt der Körper zu wenig Gelegenheit, sich zu erholen, ernsthafte Erkrankungen drohen. Wie es gelingen kann, sich möglichst jeden Tag zu erholen, erklärt Arbeitspsychologin Carmen Binnewies. Und warum Erholung so wichtig ist, erfahren die "Xenius"-Moderatoren am eigenen Leib ...
  • Künstliche Intelligenz im Straßenverkehr
    F37
    Künstliche Intelligenz im Straßenverkehr"Xenius" testet, wie es sich anfühlt, in einem autonomen Fahrzeug unterwegs zu sein, wie sicher es ist und vor allem: ob wir bereit sind, einer Maschine am Steuer zu vertrauen. Außerdem: Auf unseren Straßen sind zwar noch keine vollautonomen Fahrzeuge unterwegs, aber schon teilautonome und sehr intelligente. "Xenius“ stellt Neuentwicklungen in Forschung und Technik vor.
  • Digitale Täuschung - Die Wissenschaft des Fakes
    F38
    Digitale Täuschung - Die Wissenschaft des FakesWas ist echt und was gefälscht? In unserer digitalisierten Welt wird es immer schwieriger, das eindeutig zu beantworten. Die "Xenius"-Moderatoren werden in die Kunst der Täuschung eingeführt. Zusammen mit Spezialisten für visuelle Effekte produzieren sie ein Fake-Video. Außerdem werden Forscher vorgestellt, die sich dem Kampf gegen gefälschte Bilder im Internet verschrieben haben.
  • Batterien, Akkus & Co: Neues vom Energiespeicher
    F39
    Batterien, Akkus & Co: Neues vom EnergiespeicherAkkus speichern elektrische Energie, ohne sie funktioniert kaum noch etwas. Die Anforderungen sind hoch: leistungsfähig sollen Akkus sein, schnell ladbar, lange halten und dabei auch noch die Umwelt schonen. Die Realität sieht häufig anders aus. Am Institut für Energie- und Systemverfahrenstechnik der Technischen Universität Braunschweig will "Xenius" mehr über Batterien erfahren.
  • Autoimmunerkrankung - Der eigene Körper als Feind
    F40
    Autoimmunerkrankung - Der eigene Körper als FeindBei Autoimmunerkrankungen halten Immunzellen körpereigene Zellen für schädliche Eindringlinge und greifen diese an - der eigene Körper wird zum Feind. Schuppenflechte, Diabetes oder Multiple Sklerose – die Symptome dieser Erkrankungen können sehr unterschiedlich sein. An der Charité in Berlin sprechen die "Xenius"-Moderatoren mit dem Immunologen Friedemann Paul.
  • Leder aus Pflanzen - Was taugen Ananas, Kork & Co?
    F41
    Leder aus Pflanzen - Was taugen Ananas, Kork & Co?Vielleicht muss Leder in Zukunft nicht immer aus Tierhaut sein? Denn Materialforscher entwickeln überraschende pflanzliche Alternativen. Die "Xenius"-Moderatoren besuchen eine Designerin der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd, die an einem lederartigen Material aus Obsthäuten arbeitet. Und was taugen Lederalternativen aus Pilzen, Eukalyptus oder Papier..?
  • Krankenhauskeime - Wie man sich davor schützt
    F42
    Krankenhauskeime - Wie man sich davor schütztZu Besuch am Universitätsklinikum in Münster: Dort wollen die "Xenius"-Moderatoren herausfinden, mit welchen Mitteln wir uns gegen Krankenhauskeime schützen können. Ihr Gesprächspartner: der Krankenhaushygieniker Alexander Mellmann. Außerdem: Wie kann Hygienemanagement im Krankenhaus aussehen? Und welche Vorsichtsmaßnahmen im Kampf gegen multiresistente Keime könnten helfen?
  • Wie Sechsbeiner dem Menschen auf die Sprünge helfen
    F43
    Wie Sechsbeiner dem Menschen auf die Sprünge helfenInsekten gehören zu den ältesten und erfolgreichsten Lebewesen und haben im Laufe der Evolution Fähigkeiten entwickelt, die uns staunen lassen. Ein Beispiel ist die Seidenspinnerraupe: Sie ist in der Lage, aus ihrem Körpersekret extrem feine und dennoch hochfeste Seidenfäden zu spinnen. US-Physiker haben das Geheimnis dieser Substanz gelüftet. "Xenius" zeigt weitere Beispiele.
  • Simulierter Patient
    F44
    Simulierter PatientSimulation spielt in der Medizin eine große Rolle, in der Ausbildung, aber auch im täglichen Geschäft. Ob mit Spezialpuppen oder Computerprogrammen – simuliert werden alle möglichen Szenarien, um Ärzte auf den Ernstfall vorzubereiten oder um Patienten verbesserte Therapien zu ermöglichen. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe und Pierre sind heute zu Gast im Studienhospital der Universität Münster, Deutschlands kleinstem Krankenhaus. Hier schlüpfen sie in die Rolle von Medizinstudenten. Als blutige Anfänger lernen sie in einem Crashkurs die Grundlagen bestimmter medizinischer Tätigkeiten kennen und wenden sie direkt an. Zuerst üben sich die „Xenius“-Moderatoren in der überraschend komplizierten Technik des Blutabnehmens – an einem künstlichen Arm. Dann gilt es, bei einer sogenannten Anamnese gleichzeitig empathisch und zielorientiert mit Patientendarstellern zu sprechen. Normalerweise durchlaufen angehende Ärzte solch ein Praxistraining, bevor sie mit echten Patienten konfrontiert werden. Für die medizinischen Laien Dörthe und Pierre wird der Tag im Studienhospital zur Herausforderung. Denn Scheitern gehört hier zum Konzept. Simulation könnte in Zukunft auch bei der Therapie von Krankheiten immer wichtiger werden. Denn das Ausprobieren verschiedener Medikamente kostet viel Zeit – Zeit, die ein Schwerkranker oft nicht mehr hat. Forscher entwickeln jetzt eine Art individuellen digitalen Zwilling, an dem Medikamente und Therapien im Vorfeld simuliert werden können. Liegt in dieser Technologie der Schlüssel zur Heilung?
  • Mythen über Bier
    F45
    Mythen über BierBier macht glänzende Haare, ist ein Fitmacher nach dem Marathon und hilft sogar bei Erkältungen. Mythen über Mythen ranken sich um das Bier, das Lieblingsgetränk der Deutschen und vieler Franzosen. Aber ist da was dran? „Xenius“ geht Bier-Mythen auf den Grund. Hopfen, Malz, Hefe und Wasser: Aus vier Zutaten wird Bier gebraut – nach dem deutschen Reinheitsgebot. Doch Großbrauereien arbeiten mittlerweile mit technischen Hilfsstoffen, Kunststoffgranulat und Färbemitteln. Deklarieren müssen sie es nicht. Wird das Reinheitsgebot verwässert? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen eine Brauerei in Berlin, allerdings keine herkömmliche: Sie gehen zu einem Craft-Beer-Braumeister, der sie in die hohe Kunst des Bierbrauens einweiht. Craft Beer bedeutet so viel wie handwerklich gebrautes Bier und liegt derzeit voll im Trend. Wird bei dieser Brauart wirklich alles von Hand gemacht oder ist das auch nur ein Mythos? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe und Pierre packen mit an und brauen ihr eigenes Bier.
  • Nicht von Pappe: Warum ist Papier so wertvoll?
    F46
    Nicht von Pappe: Warum ist Papier so wertvoll?Ein Haus aus Pappe, das klingt nicht gerade stabil. Doch bei ihrem Besuch in der Wikkelhouse-Manufaktur in Amsterdam merken die "Xenius"-Moderatoren Caroline und Gunnar: Dieses Material ist ein echter Wunderwerkstoff - flexibel, ökologisch und erstaunlich haltbar. Trotzdem macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wie kostbar Papier eigentlich ist. Die Moderatoren tauchen ein in die Welt des Papiers - und erforschen diesen jahrhundertealten, aber unterschätzen Rohstoff.
  • Geschmack: Basteln am perfekten Erlebnis
    F47
    Geschmack: Basteln am perfekten ErlebnisStatt dafür zu sorgen, dass die Menschen essen, was gut für sie ist, verführt der Geschmackssinn sie dazu, übermäßig viel Zucker, Salz und Fett zu sich zu nehmen. Könnte man nicht einfach trainieren, statt Pommes und Pizza noch viel lieber das zu essen, was gesünder für uns ist? Caroline und Gunnar besuchen eine Genussakademie und lassen dort ihren Geschmack testen.
  • Verbrennungsmotor: so kann er weiterlaufen
    F48
    Verbrennungsmotor: so kann er weiterlaufenDer Verbrennungsmotor gehört zu den erfolgreichsten Erfindungen aller Zeiten. Heute ist er Sinnbild für die Verschwendung von Ressourcen und schädlichen Feinstaub. Langfristig sollen ihn deshalb Alternativantriebe ersetzen. Doch bis es so weit ist, wird der Verbrennungsmotor weiter gebaut und so am Laufen gehalten – wie das gelingen kann, will "Xenius" herausfinden.
  • Zirkus: Umstrittene Wildtierhaltung für die Manege
    F49
    Zirkus: Umstrittene Wildtierhaltung für die ManegeTierschützer laufen schon seit längerem Sturm gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus. Heimlich gedrehte Videos zeigen Dompteure, die ihre Raubtiere peitschen, verhaltensgestörte Elefanten und eingepferchte Giraffen. Gerade hat Großbritannien beschlossen, Wildtiere aus der Manege zu verbannen. Während in mehr als 20 EU-Staaten schon ein solches Wildtierverbot gilt, steht es in Deutschland und Frankreich bei den Offiziellen derzeit nicht zur Debatte, obwohl sich die Mehrheit der Bevölkerung in beiden Ländern immer wieder für ein Wildtierverbot ausspricht. Gibt es überhaupt noch gute Gründe, die die Wildtierhaltung im Zirkus rechtfertigen? Um am eigenen Leib zu erfahren, wie die Zukunft des Zirkus ohne Tiere aussieht, trainieren die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner mit den Zirkuskindern des Circus Leopoldini.
  • Die E-Zigarette: so schädlich ist sie wirklich
    F50
    Die E-Zigarette: so schädlich ist sie wirklichKnapp sechs Prozent der deutschen und französischen Bevölkerung konsumieren regelmäßig E-Zigaretten oder haben sie zumindest schon einmal ausprobiert. Viele sehen im Dampfen eine ungefährliche Alternative zum Rauchen. Doch Untersuchungen zeigen: Auch E-Zigaretten sind gefährlich. In der Universitätsklinik München fragt "Xenius" nach: Wo lauern Gefahren für die Gesundheit?
  • Hilfsorganisationen: Wie sie das Helfen organisieren
    F51
    Hilfsorganisationen: Wie sie das Helfen organisierenWeltweit häufen sich die großen Katastrophen. Viele Menschen möchten helfen, aber nur selten ist das dem Einzelnen möglich – und hier kommen Hilfsorganisationen ins Spiel. "Xenius" will wissen: Wie organisieren sie eigentlich ihre weltweiten Hilfseinsätze und schaffen es, die Hilfe möglichst schnell und trotzdem finanzierbar an die Katastrophenorte der Welt zu bringen?
  • Moderne Feuerwehr - Gerüstet für den Ernstfall
    F52
    Moderne Feuerwehr - Gerüstet für den ErnstfallFit für den Ernstfall – für die Feuerwehr sind Können und Routine überlebenswichtig. Denn die Gefahrensituationen sind vielfältig. Aber wie trainiert man dafür und welche neue Technik hilft dabei? Am Flughafen Berlin-Schönefeld treffen die "Xenius"-Moderatoren auf die dortige Flughafenfeuerwehr. 30 Männer sind hier pro Schicht rund um die Uhr im Einsatz.
  • Trampolinspringen, der Trendsport im Fokus
    F53
    Trampolinspringen, der Trendsport im FokusTrendsport Trampolinspringen: Ob für die Kinder im Garten, auf dem Minitrampolin im Wohnzimmer oder als olympische Sportart – Trampolinspringen ist in. Denn Springen und Fitness auf dem gespannten Tuch fördert Ausdauer und trainiert bis zu 300 Muskeln in unserem Körper. Doch wer sollte überhaupt auf ein Trampolin gehen und wann sollte man lieber darauf verzichten? Trendsport Trampolinspringen: Ob für die Kinder im Garten, auf dem Minitrampolin im Wohnzimmer oder als olympische Sportart – Trampolinspringen ist in. Deswegen schießen auch sogenannte Jump Houses in europäischen Städten wie Pilze aus dem Boden. Aber es macht nicht nur Spaß. Springen und Fitness auf dem gespannten Tuch fördert Ausdauer und trainiert bis zu 300 Muskeln in unserem Körper. Seit der Olympiade im Jahr 2000 in Sydney gehört Trampolinturnen zum olympischen Programm. In internationalen Wettkämpfen turnen die Athleten jeweils zehn Sprünge in der Pflicht und in der Kür. Bewertet werden die Schwierigkeit, die Präzision und die Eleganz der Ausführung. Mittlerweile gibt es ein weiteres Kriterium: die Flugzeit. Je länger der Sportler in der Luft bleibt, desto besser. Gute Turner schaffen um die 18 Sekunden. Entsprechend hoch müssen sie dafür springen. Mit der neuen Wertung wurden auch die Trampoline hochgerüstet. Die modernen Sprungtücher und Federn erlauben Sprünge bis zu neun Meter Höhe. Entsprechend größer wirken die Kräfte bei der Landung auf den Körper. Ist das den Athleten noch zuzumuten? Das erforscht der Sportwissenschaftler Alexander Eisele von der Universität Konstanz in seiner Doktorarbeit. Was an der Uni Konstanz im Bereich Leistungssport erforscht wird, überträgt die Lehrbeauftragte Lea Windau von der Deutschen Sporthochschule in Köln auf den Amateurbereich und auf Anwendungsgebiete in der Physiotherapie. Wer sollte überhaupt auf ein Trampolin gehen und wann sollte man lieber darauf verzichten? Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Lan
  • Von der Rohrpost zum Hyperloop
    F54
    Von der Rohrpost zum HyperloopWie funktioniert eigentlich Rohrpost? Und gibt es das alte Kommunikationssystem heute noch? Denn das derzeit innovativste Verkehrskonzept – der Hyperloop – funktioniert nach einem ganz ähnlichen Prinzip. Forschungsteams aus der ganzen Welt arbeiten an der Realisierung des ehrgeizigen Projekts, auch Studenten der Technischen Universität München. "Xenius" stellt es vor.
  • Impfen: Wie wichtig ist es?
    F55
    Impfen: Wie wichtig ist es?Sollte der Staat Impfungen wirklich verpflichtend verschreiben, wie in Frankreich der Fall? Immerhin konnten durch sie schon viele Leben gerettet werden, aber sie bergen auch Risiken, sagen Kritiker. Wie viel Impfung muss wirklich sein? In der öko-bewegten Region rund um das französische Städtchen Die stehen viele Menschen Impfungen kritisch gegenüber ... Mumps, Masern, Röteln – die meisten Kinder in Deutschland und Frankreich werden keine dieser Krankheiten bekommen. Der Grund: Sie sind geimpft. Die Gesundheitsbehörden geben in beiden Ländern eine Liste von Krankheiten heraus, gegen die man impfen soll. Und die wird von Jahr zu Jahr länger: In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission Kinder gegen mindestens 13 Krankheiten impfen zu lassen. In Frankreich sind es nur elf, aber dafür gilt hier sogar eine Impfpflicht. Das heißt: Ungeimpfte Kinder dürfen nicht in die Krippe und Kita. Ein Gesetz, das in Frankreich kritisch gesehen wird. Sollte der Staat Impfungen wirklich verpflichtend verschreiben? Immerhin konnten durch sie schon viele Leben gerettet werden, aber sie bergen auch Risiken, sagen Kritiker. Wie viel Impfung muss wirklich sein? „Xenius“ besucht eine Region in Südfrankreich, in der die Impfquote besonders niedrig ist. In der öko-bewegten Region rund um das Städtchen Die stehen viele Menschen Impfungen kritisch gegenüber. Auch die Wissenschaftsjournalistin Lise Barnéoud hat das Thema lange Zeit ignoriert. Doch dann kommt es in Die zu einer Masernepidemie, sie und ihre kleine Tochter erkranken. Lise beginnt daraufhin zu recherchieren, sie will verstehen, was für und was gegen das Impfen spricht. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Masernepidemien. Was viele nicht wissen: Die Spätfolgen von Masern können dramatisch sein, sogar bis zum Tod führen. Wie lassen sich solche Ausbrüche verhindern?
  • Voll auf Testosteron: Was macht Männer aggressiv?
    F56
    Voll auf Testosteron: Was macht Männer aggressiv?Männer – das aggressive Geschlecht? Zumindest die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 85 Prozent der Tatverdächtigen bei schwerer Körperverletzung sind in Deutschland und Frankreich männlich. Für Aggressionen wird häufig das Männerhormon Testosteron verantwortlich gemacht. Schließlich besitzen Männer davon zehn Mal so viel wie Frauen. Und Studien aus der Tierwelt scheinen diesen Verdacht zu bestätigen. Aber kann ein Hormon allein wirklich die Ursache für aggressives männliches Verhalten sein? Eins steht fest: Testosteron macht den Mann männlich. Im Mutterbauch entscheidet es über das Geschlecht des Embryos. Im Alltag schwankt der Testosteronspiegel eines Mannes – je nach Tageszeit und Situation. Welchen Beitrag das Testosteron jedoch zu aggressivem Verhalten leistet, ist wissenschaftlich umstritten. Neuere Studien kommen zu dem Ergebnis: Testosteron macht sensibler für den eigenen sozialen Status und kann soziales Verhalten sogar fördern. Die Ursachen für Aggressionsbereitschaft sind also vielschichtiger. Die Geschichte eines ehemaligen Gewalttäters zeigt: Gewalterfahrungen in der eigenen Familie und die unterschiedliche Sozialisation von Jungen und Mädchen beeinflussen die Aggressionsbereitschaft. Die gute Nachricht: Aggressionen lassen sich steuern – unabhängig vom Geschlecht. Zusammen mit dem Psychologen Michael Kopper erfahren die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, wie viel aggressives Potenzial wirklich in ihnen steckt und wie sie ihre Aggressionen kontrollieren können. Dafür macht der Psychologe erst einen Provokationstest mit ihnen und schickt sie anschließend in den Boxring. Boxen gegen Gewalt? Kann das wirklich helfen oder werden dadurch womöglich erst Aggressionen geweckt? Die „Xenius“-Moderatoren finden es heraus.
  • Die Nieren: unser Klärwerk
    F57
    Die Nieren: unser KlärwerkSie sind unser körpereigenes Klärwerk und rund um die Uhr im Einsatz: die Nieren. Wir haben ihnen einiges zu verdanken und trotzdem wissen viele nicht genau, wo sie sich im Körper befinden. Dabei hätte dieses Organ durchaus unsere Aufmerksamkeit verdient: Die Nieren filtern Giftstoffe aus dem Blut, kontrollieren den Flüssigkeitshaushalt und regulieren den Blutdruck. Doch wenn sie einmal ausfallen, ändert sich das Leben des Betroffenen radikal. Wer keine Aussicht auf eine Spenderniere hat, muss regelmäßig zur Dialyse – mehrmals die Woche für viele Stunden. Ein großer Einschnitt in das tägliche Leben, aber für viele auch die einzige Rettung. „Xenius“ will wissen: Was geht uns an die Nieren und wie können wir sie schützen? Vorsorge ist das A und O. In der Berliner Charité zeigt Dr. Jonas Busch „Xenius“-Moderatorin Dörthe Eickelberg, wie sie mit dem Ultraschall testen kann, ob es den Nieren ihres Kollegen Pierre gut geht. Anschließend lernen die „Xenius“-Moderatoren Dr. Buschs neuesten Mitarbeiter kennen: „DaVinci“ – einen Roboter, mit dem sich komplizierte Eingriffe, wie zum Beispiel die Entfernung eines Nierentumors, noch präziser durchführen lassen.
  • Atmung und Verdauung
    F58
    Atmung und VerdauungAtmung und Verdauung versorgen den Körper mit allem, was er zum Leben braucht: Sauerstoff und Nahrung. Nur wenn diese Prozesse reibungslos funktionieren, haben wir ausreichend Energie und fühlen uns gesund. Meistens atmen und essen wir, ohne darüber nachzudenken. Nur wenn etwas schiefgeht, werden wir uns darüber bewusst. "Xenius" fragt nach. Einatmen, ausatmen: Etwa 20.000 Mal machen wir das täglich. Und wenn wir hungrig sind, essen wir, worauf wir Appetit haben. Atmung und Verdauung versorgen den Körper mit allem, was er zum Leben braucht: Sauerstoff und Nahrung. Nur wenn diese Prozesse reibungslos funktionieren, haben wir ausreichend Energie und fühlen uns gesund. Wie wichtig Atmung ist, erfahren die "Xenius"-Moderatoren am eigenen Leib: Caroline du Bled versucht sich im Apnoetauchen – der Weltrekord in dieser Disziplin liegt bei 24 Minuten und 3 Sekunden. Ganz so lang wird es Caroline nicht schaffen – auch wenn sie sich gute Tipps bei einem Tauchlehrer holt. Gunnar Mergner lässt sich von einer Atemtherapeutin zeigen, wie er durch Übungen seine Atmung verbessern kann. Er erfährt auch, dass es einen Zusammenhang zwischen Atmung und Verdauung gibt: Bei der Tiefenatmung wird die Bauchdecke angehoben und gesenkt – und das massiert den Darm und verbessert die Verdauung. Meistens atmen und essen wir, ohne darüber nachzudenken. Nur wenn etwas schiefgeht, werden wir uns darüber bewusst: Beispielsweise wenn wir Schluckauf haben oder unter Mundtrockenheit leiden. "Xenius" erkundet die Ursachen und gibt Tipps, was man dagegen tun kann. Eine weitere wichtige Frage stellen die "Xenius"-Moderatoren dem Immunforscher Prof. Thomas Brocker: Wie erkennt das Immunsystem im Darm, ob es Bakterien oder Nahrungsmittel angreifen oder tolerieren soll? Entscheidet das Immunsystem falsch, so kann es zu entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn kommen.
  • Cannabis, mehr als nur eine Droge
    F59
    Cannabis, mehr als nur eine DrogeCannabis – lange Zeit war die Pflanze ausschließlich als Droge bekannt. Aber Cannabis ist auch eine Heilpflanze und gilt heute in immer mehr Ländern als ein anerkanntes Medikament, das vor allem Schmerzpatienten helfen kann. Aber Cannabis kann noch mehr: Als Nutzhanf, der nicht high macht, kommt Cannabis langsam wieder in Mode. Seine Fasern gelten als ökologischer Rohstoff und die Hanfsamen sind Grundlage für alternative Nahrungsmittel. Die "Xenius"-Moderatoren Gunnar Mergner und Emilie Langlade besuchen eine der ersten Hanfproduktionen in Deutschland. Dort können sie ausprobieren, wie man aus Cannabis Lebensmittel macht. Außerdem finden sie heraus, dass Supermarktkresse heute häufig auf Hanf wächst, und sie erfahren, dass Hanf heutzutage sogar in vielen Autos steckt.
  • Waschbären: niedliche Banditen
    F60
    Waschbären: niedliche BanditenMit der schwarzen "Brille" um die Augen und der putzigen Art, wie sie ihre Nahrung in den Pfoten halten, wirken Waschbären niedlich und harmlos. Doch die nordamerikanischen Einwanderer weiten ihren Lebensraum unaufhörlich aus. Dabei richten sie zum Teil enorme Schäden an. Welche Gefahr geht von ihnen als Hauszerstörer, Krankheitsüberträger und Wilderer aus? Mit der schwarzen „Brille“ um die Augen und der putzigen Art, wie sie ihre Nahrung in den Pfoten halten, wirken Waschbären niedlich und harmlos. Doch die nordamerikanischen Einwanderer weiten ihren Lebensraum unaufhörlich aus. Dabei richten sie zum Teil enorme Schäden an und können für Menschen und andere Tiere zum ernsthaften Problem werden. Mitte des 20. Jahrhunderts an einem idyllischen See in Deutschland gezielt angesiedelt, breiten sich Waschbären beharrlich aus. Und längst sehen die Allesfresser auch unsere Städte als ihr Jagdrevier an. Welche Gefahr geht von ihnen als Hauszerstörer, Krankheitsüberträger und Wilderer aus? Und was lässt sich dagegen unternehmen? Die EU fordert zum Schutz gefährdeter Arten eine gezielte Jagd auf die niedlichen Banditen. Doch Wissenschaftler sind skeptisch, ob sich so ihre Ausbreitung eindämmen lässt. Die "Xenius-Moderatoren" Caroline und Gunnar machen sich heute mit einem Revierförster auf die Suche. In Nordhessen - der Hochburg des Waschbären in Europa - wollen sie dem nachtaktiven, schlauen Kleinbären ganz nah kommen.
  • Jagd: noch zeitgemäß?
    F61
    Jagd: noch zeitgemäß?Jahrtausendelang war die Jagd für den Menschen überlebenswichtig. Doch ist sie heute, in Zeiten von Massentierhaltung und Massenanbau, noch zeitgemäß? Zumindest die Statistik sagt: Ja! In Deutschland steigt die Zahl der Jagdscheininhaber seit Jahren. Und: Die Männerdomäne Jagd wird von immer mehr Frauen für sich entdeckt. Doch gleichzeitig gibt es sehr kritische Stimmen ... Jahrtausendelang war die Jagd für den Menschen überlebenswichtig. Doch ist sie heute, in Zeiten von Massentierhaltung und Massenanbau, noch zeitgemäß? Zumindest die Statistik sagt: Ja! In Deutschland steigt die Zahl der Jagdscheininhaber seit Jahren. Und nicht nur das: Die Männerdomäne Jagd wird von immer mehr Frauen für sich entdeckt. Doch gleichzeitig gibt es weiter kritische Stimmen, die sagen: Jagd, so wie sie heute betrieben wird, ist nicht sinnvoll, sondern schadet sowohl dem Wild als auch dem Wald. In einem Jagdrevier südlich von München wollen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner herausfinden, wie Jäger ihre Aufgabe heute verstehen – und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier geschossen wird. Beim Ausnehmen sollen die beiden schließlich sogar selbst Hand anlegen.
  • Radon, die unbekannte Gefahr
    F62
    Radon, die unbekannte GefahrRadon ist ein natürlich in der Umwelt vorkommendes Edelgas. Es entweicht aus uranhaltigem Gestein und sammelt sich vor allem in den unteren Etagen von Wohnhäusern an. Strahlenschützer warnen längst vor einer Verharmlosung. Nach dem Rauchen ist Radon die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebs. Die "Xenius"-Moderatoren helfen bei einer Radonsanierung im bayerischen Voralpenland. Radon ist ein natürlich in der Umwelt vorkommendes Edelgas. Es entweicht aus uranhaltigem Gestein im Boden und sammelt sich vor allem in den unteren Geschossen in Wohnhäusern an. Strahlenschützer warnen schon seit vielen Jahren vor einer Verharmlosung. Nach dem Rauchen ist Radon die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebs: Studien zeigen, dass allein in Deutschland jedes Jahr etwa 2.000 Menschen an den Folgen einer Radonbelastung sterben. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz gibt es – abhängig von der geologischen Situation vor Ort – in etwa jedem zehnten Haus in Deutschland ein Problem mit Radon. Nach einer neuen EU-Richtlinie muss der Radonschutz in den Mitgliedsländern verbessert werden. Werden bestimmte Messwerte überschritten, muss das Haus saniert werden. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner helfen bei einer Radonsanierung im bayerischen Voralpenland tatkräftig dabei mit, das radioaktive Gas durch Bohrlöcher und Rohre ins Freie zu leiten.
  • [Duplicate of 2016x81] Faszination Mond - Wie wichtig ist er wirklich für uns?
    F63
    [Duplicate of 2016x81] Faszination Mond - Wie wichtig ist er wirklich für uns?Der Mond fasziniert uns Menschen schon seit Jahrtausenden und ist überlebenswichtig für die Erde - aber warum? Welche Rohstoffe machen den Mond heute besonders attraktiv für Forschung und Wirtschaft? Um diese Fragen zu beantworten, trifft "Xenius" in Berlin eine Gruppe von Ingenieuren, die einen Mondrover entwickelt haben.
  • Mond- und Sonnenfinsternis
    F64
    Mond- und Sonnenfinsternis1999 gab es die letzte totale Sonnenfinsternis in Deutschland, ein Jahrhundertereignis. Ähnlich faszinierend ist es, wenn der Mond genau im Schatten der Erde steht und – wie am 27. Juli 2018 – ein roter Blutmond am Himmel steht: die Mondfinsternis. Was macht die Faszination von Sonnen- und Mondfinsternis aus? Am helllichten Tag wurde es plötzlich dunkel auf der Erde, als sich ein schwarzer Mond vor die Sonne schob. 1999 gab es die letzte totale Sonnenfinsternis in Deutschland, ein Jahrhundertereignis. Und erst 2081 wird es in Deutschland und Frankreich erneut ein solches Spektakel geben. Ähnlich faszinierend ist es, wenn der Mond genau im Schatten der Erde steht und – wie am 27. Juli 2018 – ein roter Blutmond am Himmel steht: die Mondfinsternis. Was macht die Faszination von Sonnen- und Mondfinsternis aus? Und was kann die Wissenschaft daraus lernen? Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade erkunden die Eklipsen im ältesten Planetarium der Welt und erfahren, wie diese einst die Wissenschaft revolutioniert haben.
  • Verpackungswahn: Vermeiden ohne Verzicht
    F65
    Verpackungswahn: Vermeiden ohne VerzichtOb Biogurken im Plastikmantel oder einzeln verpackte Bonbons – Deutschland produziert europaweit den meisten Verpackungsmüll. Mehr als 18 Millionen Tonnen sind es pro Jahr. Auf Platz zwei folgt Frankreich mit rund zwölf Millionen Tonnen. Deutschland recycelt zwar mehr als Frankreich, trotzdem werden letztlich nur rund 40 Prozent des Plastikmülls wiederverwertet. „Xenius“ findet heraus, wieso das so ist und ob sich daran etwas ändern wird. Bloggerin Nadine Schubert ist selbst aktiv geworden. Sie lebt schon seit einigen Jahren weitgehend plastikfrei. Ob Zahnpasta oder Badreiniger – viele Produkte stellt sie einfach selbst her. Doch wie einfach und schnell geht das, wenn man noch keine Erfahrung hat? Das probieren die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner aus. Zum Schluss müssen ihre Produkte gegen die Pendants in der Plastikflasche antreten. Kann das Selbsthergestellte den Test gewinnen? Zumindest wissen die Moderatoren: Ihre Produkte sind nicht nur außen, sondern auch innen komplett plastikfrei. Anders als viele Kosmetikprodukte, die winzige Plastikpartikel enthalten. Das sogenannte Mikroplastik landet über das Abwasser in den Flüssen und Seen. Doch wie viel Plastik findet sich in den Gewässern? Forscher der Universität Bayreuth haben das in einem sehr aufwendigen Pilotprojekt herausgefunden.
  • Schweine-Leben: Die Suche nach mehr Tierwohl
    F66
    Schweine-Leben: Die Suche nach mehr TierwohlSchweine sind intelligent, verspielt und kommunikativ. Doch in unserer Gesellschaft sind sie zum reinen Verbrauchstier und Produktionsfaktor reduziert worden. „Xenius“ will herausfinden, wie in der heutigen Form der Landwirtschaft in Zukunft mehr Tierwohl erreicht werden kann. Seit mindestens 8.000 Jahren bilden Mensch und Schwein eine Lebensgemeinschaft. Vom Wesen her sind Schweine uns auch durchaus ähnlich: Sie sind intelligent, verspielt und kommunikativ. Doch die meisten Menschen kennen Schweine oft nur noch von Bildern oder in Form von Schnitzel, Speck & Co. Von einem freiheitsliebenden Nutztier ist es zum reinen Verbrauchstier und Produktionsfaktor reduziert worden. Allein in Deutschland werden jährlich rund 60 Millionen, in Frankreich 24 Millionen Schweine geschlachtet, die zuvor unter oft grausamen Haltungsbedingungen ihr Leben fristen, damit der Hunger auf Fleisch möglichst billig gestillt werden kann. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner packen in der Landesanstalt für Schweinezucht Boxberg in Baden-Württemberg mit an. Mit Unterstützung von Hansjörg Schrade vom Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (Landesanstalt für Schweinezucht LSZ) wollen sie herausfinden, wie sich in der heutigen Form der Landwirtschaft in Zukunft mehr Tierwohl erreichen lassen könnte.
  • Computerspiele: Ballern, Puzzeln, Heilen
    F67
    Computerspiele: Ballern, Puzzeln, HeilenIm Computerspielemuseum in Berlin geht "Xenius" dem größten kulturellen Phänomenen überhaupt auf die Spur und begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Computerspiele. Was macht ein gutes Spiel aus? Und wie wirkt sich das Hobby auf das Verhalten der Spieler aus? Computerspiele waren früher belächeltes Spielzeug für vermeintliche Nerds. Heute gehören sie zu den größten kulturellen Phänomenen überhaupt und sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Erwachsene spielen ebenso wie Kinder, gezockt wird zu Hause auf dem großen Bildschirm oder unterwegs auf dem kleinen. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner begeben sich auf eine persönliche Zeitreise durch die Geschichte der Computerspiele – und in ihre eigene Jugend. Im Computerspielemuseum in Berlin wollen sie herausfinden: Was macht ein gutes Spiel aus? Und was machen die Games mit den Spielern? Die „Xenius“-Moderatoren treten in fünf Disziplinen gegeneinander an – von Fußball über Tetris bis zum Spaß-Rennspiel. Dabei geht es um Geschicklichkeit und Tempo, aber auch um das gewisse Quäntchen Glück. Doch Zocken ist nicht nur Spaß. Die Geschichte der Videospiele ist auch eine Geschichte der Ängste vor ihren Wirkungen. Sogenannte Killerspiele wurden in der Vergangenheit als gewaltauslösend kritisiert, manch einer wollte Ego-Shooter am liebsten gleich ganz verbieten. Seitdem wurde viel geforscht. Welche neuen Erkenntnisse haben Wissenschaftler gewonnen? Welche Kritik an Computerspielen ist berechtigt, welche übertrieben? Und: Steckt in manchen Games vielleicht sogar das Potenzial, bei der Therapie von Krankheiten zu helfen?
  • Kampf gegen die toxischen Raupen
    F68
    Kampf gegen die toxischen RaupenDer Eichenprozessionsspinner löst schwere allergische Reaktionen aus und schadet dem Wald: Wenn sich die Schädlinge zu stark vermehren, können sie ganze Eichenbestände kahlfressen. Großangelegte Insektizid-Einsätze aus der Luft schaffen abhilfe, sind aber umstritten. "Xenius" findet heraus, wie man sich und die Umwelt vor dem Schädling schützen kann. Eine giftige Raupe breitet sich aus: der Eichenprozessionsspinner. Seine toxischen Brennhaare strapazieren ganze Dörfer. Denn einmal in der Luft, können sie jahrelang schwere allergische Reaktionen auslösen. Und die gefräßigen Raupen schaden auch dem Wald: Wenn sich Schädlinge wie der Eichenprozessionsspinner zu stark vermehren, können sie ganze Eichenbestände kahlfressen. Deshalb sind die Behörden dazu übergegangen, die Raupen in besonderen Fällen mit großangelegten Insektizid-Einsätzen aus der Luft zu bekämpfen. Ein wirksames, aber umstrittenes Vorgehen. Und die langfristigen Folgen für den Wald sind kaum erforscht. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind dabei, wenn der Eichenprozessionsspinner von Profis bekämpft wird. Sie helfen, die extrem giftigen Raupennester abzusaugen und erfahren, wie man sich schützt und wie man am besten vorbeugen kann.
  • Baubotanik - Die Natur als Baumeister
    F69
    Baubotanik - Die Natur als BaumeisterBäume technisch fügen und natürlich wachsen lassen: Das ist die Idee hinter der sogenannten Baubotanik. Eine kaum mehr bekannte Kunst, die mindestens ein halbes Jahrhundert alt ist. "Xenius" will wissen, wie man aus Bäumen Konstruktionen errichten kann und reist nach Bayern, um eine Tanzlinde zu sehen.
  • Wie Landkarten entstehen
    F70
    Wie Landkarten entstehenLandkarten sind die Grundlage unserer Orientierung, mit ihnen finden wir uns auf der ganzen Welt zurecht. In Karlsruhe erfährt "Xenuis", mit welchen Methoden man eine Umgebung ausmessen und die erfassten Daten als Karte umsetzen kann. Ob digital, virtuell oder auf Papier gedruckt: Landkarten sind eine wichtige Orientierungshilfe. Sie sind die Grundlage für Navigationssysteme, mit ihnen finden sich Menschen auf der ganzen Welt zurecht. In Karlsruhe lernen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade die Vermessungsingenieurin Franziska Wild und die Welt der Karten kennen. Franziska Wild ist am Karlsruher Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung mit ihrem Team verantwortlich für satelliten- und lasergestützte Kartographieverfahren. Sie zeigt den „Xenius“-Moderatoren verschiedene Methoden, um eine Umgebung auszumessen und die erfassten Daten als Karten umzusetzen.
  • Kohle, Zukunft eines fossilen Brennstoffs
    F71
    Kohle, Zukunft eines fossilen BrennstoffsBei der Verbrennung von Kohle wird klimaschädliches CO2 freigesetzt. Viele Länder - auch Deutschland und Polen - nutzen jedoch weiterhin an dem fossilen Brennstoff. Gibt es eine Möglichkeit, Kohle auch "sauberer" abzubauen und zu nutzen? "Xenius" geht der Frage auf den Grund und möchte wissen, ob und wie man das schädliche CO2 entsorgen kann. Seit Jahrhunderten wird der fossile Energieträger Kohle als Brennstoff genutzt. Das Problem: Bei der Verbrennung wird klimaschädliches CO2 freigesetzt. Während Frankreich aus der Kohleförderung ausgestiegen ist, stammen in Deutschland immer noch 40 Prozent der verbrauchten Energie aus Braun- und Steinkohle. Aber auch in Deutschland ist der Ausstieg aus der Kohleförderung bereits beschlossen. Viele Länder halten jedoch weiterhin an dem fossilen Brennstoff fest. Für die Forschung heißt das: Kann man Kohle auch „sauberer“ abbauen und nutzen? In Polen – wo 40 Prozent der Haushalte immer noch mit Steinkohle heizen – wurde deshalb eine „umweltverträglichere“ Kohle entwickelt. Beim Verbrennen der sogenannten blauen Kohle entstehen viel weniger Abgase, allerdings ist sie teurer als die herkömmliche, unbehandelte Steinkohle. Im Braunkohletagebau Hambach verfolgen Adrian Pflug und Emilie Langlade den Abbau und die Verarbeitung der Kohle, die Energiegewinnung und schließlich die CO2-Bereinigung der Abgase. Doch wohin mit dem schädlichen CO2? Die geplante Lagerung des Gases unter der Erde wäre zwar realisierbar, doch stößt es auf Widerstand in der Bevölkerung.
  • Magnetismus - Die unsichtbare Kraft
    F72
    Magnetismus - Die unsichtbare KraftMagnete stecken vom Handy bis zum Toaster in allen möglichen Alltagsgegenständen. "Xenuis" findet heraus, wie Permanentmagnete entstehen, wie Magnete in unserem Alltag wirken und welchen Lasten sie standhalten können. Ob Handy, Klingel, Lautsprecher oder Festplatte – ohne die unsichtbare Kraft der Magnete würden sie alle nicht funktionieren. Wie entstehen Permanentmagnete? Und welche Rolle spielen Magnete in Elektromotoren? Eberhard Goering vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart erforscht, wie sich leistungsfähige Magnete herstellen lassen und wie sie auch unter Extrembedingungen funktionieren. Unter seiner Anleitung lernen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade einige Supermagneten kennen und bauen selbst einen Elektromotor. Sie finden heraus, wie Magnete in unserem Alltag wirken, welchen Lasten sie standhalten können und, nicht zuletzt, warum Magnete eigentlich magnetisch sind.
  • Faszinierende Pilze, Motor der Evolution
    F73
    Faszinierende Pilze, Motor der EvolutionAuf der Welt soll es mehr als drei Millionen Arten Pilze geben - doch der Wissenschaft sind nur rund 130.000 bekannt. Bereits vor 450 Millionen Jahren wuchsen an Land die ersten Moose, Pflanzen und Pilze. Die Organismen begannen eine Symbiose einzugehen, die bis heute unsere Flora prägt. Warum sind Pilze so wichtig? Und wie beeinflussen sich Pilze und Pflanzen gegenseitig? Pilze sind fast überall. Mehr als drei Millionen Arten soll es geben. Aber der Wissenschaft bekannt sind lediglich 130.000. Sie sind weder Pflanze noch Tier, sondern bilden ein eigenes Reich. Fälschlicherweise wird der Fruchtkörper für das ganze Lebewesen gehalten, aber ein Pilz ist noch viel mehr. Vor allem: Ohne Pilze sähe die heutige Welt ganz anders aus. Welche Rolle spielen Pilze in der Erdgeschichte? Vor 450 Millionen Jahren gab es an Land Moose, einfachste Pflanzen, Bakterien und Pilze. Die Moose klammerten sich an die Ufer der Flüsse, denn ohne Blätter und Wurzeln mussten sie in der Nähe des Wassers bleiben, weil sie es nicht lange speichern oder weit transportieren konnten. So verbündeten sich die frühen Pflanzen mit den Pilzen. Diese konnten viel tiefer und in viel kleinere Spalten eindringen als die Haftfäden der Moose und so Mineralien aus dem Boden zur Verfügung stellen. Im Gegenzug bekamen sie Zucker, den das Moos über die Photosynthese mit Sonnenlicht selbst erzeugen kann. Eine Symbiose zwischen Pflanze und Pilz begann, die bis heute unsere Flora prägt. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade entdecken im Wald die Welt der Pilze und untersuchen gemeinsam mit der Mykologin Meike Piepenbring von der Frankfurter Goethe-Universität Myzelien und Flechten. Welche Belege für die heutige Symbiose von Pilzen mit Bäumen oder Algen werden sie finden?
  • Mein eigener Strom
    F74
    Mein eigener StromEin Haus ohne Stromanschluss, nur versorgt durch erneuerbare Energien? Ob mit Windkraft, Solarenergie oder Wasserturbine - dank sogenannter Kleinkraftwerke ist das heute schon möglich. "Xenuis" will wissen, wie das gelingt und welche dieser Mini-Kraftwerke am effizienntesten arbeiten. Viele Menschen wünschen sich mehr Unabhängigkeit von teuren Stromanbietern, und die Chancen dafür stehen besser denn je. Dank sogenannter Kleinkraftwerke kann man heute schon autark von fossilen Energieträgern und Stadtwerken werden. „Xenius“ will wissen, wie das gelingt und für wen sich ein eigenes Mini-Kraftwerk wirklich lohnt. Im Energieforschungspark Lichtenegg in Österreich treffen sich die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard mit Jonathan Schreiber, der Windräder mit Teilen aus dem Baumarkt selbst bastelt. Zusammen mit Jonathan und Kurt Leonhartsberger von der Fachhochschule Technikum Wien stellen die „Xenius“-Moderatoren eines von Jonathans Windrädern auf und testen, ob es mit kommerziellen Modellen mithalten kann. Ein Züricher Start-up hat aufgrund des Platzmangels in der Stadt ein Mini-Kraftwerk für die Dachkante entwickelt, das den Aufwind an Hausfassaden nutzt und in saubere Energie umwandelt. Wasserkraft gilt als besonders klimaschonend, doch herkömmliche Wasserkraftwerke bedeuten meist große Einschnitte in die Natur. Der Forscher Stéphan Guignard von der Universität Aix-Marseille will das ändern. Er hat eine Wasserturbine erfunden, die Fische und Gewässer schont und trotzdem effizient arbeitet. Ein Haus ohne Stromanschluss, nur versorgt durch erneuerbare Energien? Viele halten das in unseren Breitengraden für unmöglich. Doch das energieautarke Haus von Martin Schröferl zeigt, dass es geht. Extrem effiziente Solar- und Wärmepumpenanlagen und eine besonders gute Dämmung sorgen dafür, dass der Ingenieur auch im Winter genügend Strom und Wärme zur Verfügung hat.
  • Was hilft gegen Allergien?
    F75
    Was hilft gegen Allergien?Immer mehr Menschen leiden unter einer Allergie: Halskratzen, jucken in der Nase, tränende Augen. Warum nimmt die Zahl der Patienten in den letzten Jahren so rasant zu? "Xenuis" sucht nach Antworten und erfährt, wie man sich am Besten gegen die Symptome wappnen kann und was der Klimawandel damit zu tun hat. Es kratzt im Hals, die Nase juckt und die Augen tränen. Rund 18 Millionen Menschen in Frankreich und etwa 30 Millionen in Deutschland leiden unter einer Allergie. Die Zahl der Allergiker nimmt in den letzten Jahren rasant zu. Woran liegt das? Und wie schützen sich Allergiker am besten gegen die unangenehmen und mitunter sogar lebensgefährlichen Symptome ihres Leidens? Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen in Hemmoor bei Cuxhaven Schülerin Johanna und ihre Hündin Lotta. Lotta ist für Johanna viel mehr als nur ein Haustier. Sie ist ihre Lebensversicherung. Denn Johanna ist allergisch gegen Erdnüsse. Schon kleinste Mengen davon können bei ihr zu einem anaphylaktischen Schock führen. Wie erkennen Patienten und Ärzte überhaupt Allergien und was hilft gegen die unangenehmen Symptome? „Xenius“ stellt die verschiedenen Allergietests und Behandlungsmethoden vor und erklärt, warum der Klimawandel schuld daran ist, dass es immer mehr Heuschnupfenpatienten gibt.
  • Das Kalb, ein Abfallprodukt der Milchindustrie?
    F76
    Das Kalb, ein Abfallprodukt der Milchindustrie?Deutsche und Franzosen lieben gleichermaßen Milch - ob pur oder in Form von Käse, Joghurt oder Sahne. Mit 4,2 Millionen Kühen ist Deutschland der größte Milcherzeuger Europas, dicht gefolgt von Frankreich. Jedes Tier bringt pro Jahr mindestens ein Kalb auf die Welt. Aber was passiert mit den männlichen Kälbern? Denn diese sind fast immer ein Verlustgeschäft für Milchbauern. Café au lait, Joghurt, Käse – die Deutschen und Franzosen lieben Milch und brauchen dafür viele Kühe. Deutschland ist mit 4,2 Millionen Tieren der größte Milcherzeuger Europas. Dicht gefolgt von Frankreich mit 3,2 Millionen. Zusammen macht das über sieben Millionen Tiere, die pro Jahr mindestens ein Kalb auf die Welt bringen. Denn ohne Nachwuchs keine Milch. Aber was passiert mit den Kälbern? Für viele Landwirte sind sie ein lästiges und teures Nebenprodukt der Milchherstellung. Darum werden vor allem die männlichen Kälber auf einigen Höfen anscheinend vernachlässigt. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen einen der wenigen Landwirte, der es anders macht. Auf Andreas Schneids Hof im Allgäu steht das Glück der Kühe und Kälber an erster Stelle. Viel Auslauf, Milch von der Mutterkuh und Heu als Futter – da bleiben keine Kälberwünsche offen. Die „Xenius“-Moderatoren packen beim Melken und Füttern mit an. Bauer Schneid verrät ihnen, warum die muttergebundene Aufzucht die artgerechteste ist und ob sie sich rechnet. Denn fast immer sind männliche Kälber für Milchbauern ein Verlustgeschäft. Die Aufzucht kostet oft mehr, als das Tier beim Verkauf einbringt. Insider erzählen, mancher Landwirt lasse die schwachen Tiere sogar verenden. Dass es auch anders geht, zeigt ein Beispiel aus der Schweiz. Hier setzen sich Landwirte für artgerechte Haltung ein und die Verbraucher zahlen dafür ein bisschen mehr.
  • Essig Schmeckt, pflegt, heilt
    F77
    Essig Schmeckt, pflegt, heiltEssig wird schon seit der Antike als vielseitiges Würz-, Konservierungs- und Heilmittel genutzt. Kaiserin Sisi schwor auf Veilchenessig, der ihre Schönheit erhalten sollte. Alle Essige werden durch eine Vergärung von alkoholhaltigen Flüssigkeiten mit Essigsäurebakterien hergestellt. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen im französischen Languedoc einen Essigwinzer, der als einer der Letzten seines Fachs noch das traditionelle Orléans-Verfahren anwendet. Die Gärung dauert mehrere Wochen, dann kann der Essig vorsichtig unter der gewachsenen Haut aus Bakterien, der sogenannten Essigmutter, abgelassen werden.
  • Seltene Aale: Sind sie noch zu retten?
    F78
    Seltene Aale: Sind sie noch zu retten?Kaum ein anderes Tier wandert so weit wie er: Sein Weg führt den Europäischen Aal aus Flüssen bis in die karibische Sargassosee. Dort paart er sich und stirbt. Schon die Larven machen sich auf den langen Weg über den Ozean zurück nach Europa – ein komplizierter Lebenszyklus. Lange Zeit hat dieses System funktioniert. Die Aalbestände waren zahlreich und stabil. Doch inzwischen zählen Aale zu den am meisten bedrohten Fischarten der Welt. Sie werden nicht nur als seltene Delikatesse gefangen, sondern scheitern und sterben auf ihrer Wanderung in Hindernissen wie Staumauern. Nur künstliche Fischtreppen ermöglichen ihr Aufsteigen in den Flüssen. Bisher misslangen Zuchtversuche und Parasiten machen den Tieren zudem das Leben schwer. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade werden am Staudamm von Arzal in der Bretagne den Weg der jungen Aale verfolgen, ihre wundersame Verwandlung erleben und bei der Bestandsaufnahme mithelfen. Wird es den Forschern gelingen, die Aale zu retten?
  • Vielseitige Federn, nicht nur zum Fliegen nützlich
    F79
    Vielseitige Federn, nicht nur zum Fliegen nützlichFedern: Für Vögel sind sie ein essenzieller Bestandteil ihres Körpers. Ohne Federn könnten Vögel nicht fliegen, weniger gut schwimmen und kaum dem anderen Geschlecht imponieren. Im Laufe der Evolution haben sich unterschiedlichste Formen und Arten von Federn entwickelt. Schon die Dinosaurier besaßen Federn. Im Gegensatz zu den Vögeln, nutzten sie ihr Gefieder jedoch an erster Stelle als Wärmespeicher. Auch die Menschen sind an dieser Nutzungsart interessiert. Die fast kiellosen und superflauschigen Federn von Gänsen, die Daunen, werden in Kissen, Decken und Jacken vor allem zum Wärmen verwendet. Aber mittlerweile interessiert sich auch die Wissenschaft für den nachhaltigen Rohstoff. Könnten Federn womöglich das Ausgangsmaterial für einen Kunststoffersatz sein? Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade besuchen einen der letzten Daunenhandwerker Frankreichs. Von ihm lassen sie sich in seiner Firma im Perigord in die Kunst der Daunenverarbeitung einführen und befüllen eine Daunenjacke.
  • Digitaler Stress, unser Gehirn im Rausch der Informationen
    F80
    Digitaler Stress, unser Gehirn im Rausch der InformationenWir sind vernetzt und immer erreichbar, ständig vibriert das Smartphone, poppt irgendwo ein neues Icon auf, will eine neue Aufgabe dringend erledigt werden. Der moderne Mensch und sein Gehirn sind heutzutage großen Herausforderungen ausgesetzt. Wie gut können wir mit dem digitalen Stress umgehen? Und wie viel ist zu viel? Um das herauszufinden, sind die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug an der Universität Freiburg zu Gast. Mit Prof. Dr. Andrea Kiesel, die ein Forschungsprojekt zum Thema Multitasking leitet, testen die „Xenius“-Moderatoren in verschiedenen Experimenten, wer besser mit mehreren Aufgaben gleichzeitig zurechtkommt. Dabei wird ihre Aufmerksamkeit auf eine harte Probe gestellt und ihre Fähigkeit getestet, schnell zwischen verschiedenen Aufgaben oder Sprachen hin- und herzuwechseln. Außerdem in „Xenius“: Hirnforscher suchen nach Antworten auf die Frage, was die digitale Reizüberflutung für unser Gehirn bedeutet. Ein zentrales Ergebnis: Wer zu viel gleichzeitig erledigen will, macht leichter Fehler. Nur: Wie lässt sich das vermeiden? Und was können wir für das gestresste Gehirn tun? Welche Strategien eignen sich am besten für die Pflege unseres Denkorgans?
  • Natürlich konservieren: die Renaissance der Fermentation
    F81
    Natürlich konservieren: die Renaissance der FermentationWinzige Mikroorganismen wandeln Zucker in Alkohol, Säure oder Kohlendioxid um. Dieser Vorgang nennt sich Fermentierung. Lebensmittel werden dadurch haltbarer und mit neuen Aromen angereichert. Auf der Suche nach neuen, unbekannten Hefepilzen machten Mikrobiologen eine Entdeckung: Wespen nehmen bei der Nektaraufnahme einen Hefepilz auf, der sich ebenfalls vom Blütennektar ernährt. Ohne Hefepilze und Bakterien gäbe es weder Joghurt und Käse, noch Essig, Bier, Sauerkraut, Kakao oder Sauerteigbrot. Winzige Mikroorganismen wandeln Zucker in Alkohol, Säure oder Kohlendioxid um. Dieser Vorgang nennt sich Fermentierung. Lebensmittel werden dadurch haltbarer und mit neuen Aromen angereichert. Auf der Suche nach neuen, unbekannten Hefepilzen machen die Mikrobiologen Rob Dunn und Anne Madden eine Entdeckung: Wespen nehmen bei der Nektaraufnahme einen Hefepilz auf, der sich ebenfalls vom Blütennektar ernährt. Diesen Pilz nutzen die Wissenschaftler zum Bierbrauen. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade besuchen eine traditionelle Käserei in Südfrankreich und üben sich selbst in der Kunst der Fermentation.
  • Soziale Medien: Wer schützt uns vor unseren Daten?
    F82
    Soziale Medien: Wer schützt uns vor unseren Daten?Die "Xenius"-Moderatoren laden alle Informationen herunter, die das soziale Netzwerk Facebook in den letzten fünf Jahren über sie gespeichert hat, und drucken sie aus: 2.500 Seiten. Doch welche Daten hält Facebook zurück? Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung soll uns in Zukunft vor dieser Art Datenmissbrauch schützen. Doch was bringt die neue Regelung?
  • Risiko Garten: Gefährliche Gifte und Bakterien im Garten
    F83
    Risiko Garten: Gefährliche Gifte und Bakterien im GartenWovor sich Hobbygärtner in Acht nehmen sollten ... Mit Heckenschere und elektrischer Gartensäge bewaffnet, geht es für die "Xenius"-Moderatoren in einer Gartenarbeitsschule in Berlin ans Eingemachte: Sie sollen eine Hecke zurechtstutzen. Doch es lauern Gefahren - von giftigen Pflanzen über riskantes Werkzeug bis hin zu gefährlichen Bakterien.
  • Segeln - Zwischen Faszination und Risikosport
    F84
    Segeln - Zwischen Faszination und RisikosportSpitzengeschwindigkeiten, Innovation und Nervenkitzel auf der einen Seite – Gefahren auf der anderen? Katamarane, moderne Sportboote, schießen mit 80 km/h über das Wasser – fast sieht es so aus, als flögen sie. Denn dank einer neuen Technik berührt der Rumpf das Wasser gar nicht mehr. Wie funktioniert diese neue Technik und welche Risiken birgt der Optimierungswahn?
  • Altern - Was uns jung hält
    F85
    Altern - Was uns jung hältFür viele Menschen standen die Chancen noch nie so gut wie heute, lange gesund und aktiv zu bleiben. Doch was hält uns wirklich jung? In Unterhaching treffen die "Xenius"-Moderatoren zwei Herren, die trotz ihres hohen Alters extrem fit geblieben sind. Ed Bscheid und Günther Brückmann sind beide über 80, doch ihre Leistungen in Wettkämpfen lassen sie deutlich jünger erscheinen ...
  • Teurer als Silber: Was macht die Vanille so wertvoll?
    F86
    Teurer als Silber: Was macht die Vanille so wertvoll?Was macht Vanille so wertvoll? Das finden die "Xenius"-Moderatoren in den Niederlanden heraus. An der Uni Wageningen hat Filip van Noort das fast Unmögliche vollbracht: Er züchtet erfolgreich Vanillepflanzen im Gewächshaus. Um die tropische Orchideenart auch im kalten Europa bei Laune zu halten, ist viel Technik im Spiel. Und ihre Befruchtung ist heikel ...
  • Geschlechter: welche Unterschiede gibt es?
    F87
    Geschlechter: welche Unterschiede gibt es?Wie unterscheiden sich Frauen und Männer? Männer sind im Schnitt 14 Zentimeter größer, haben mehr Muskelmasse und sterben statistisch gesehen ganze fünf Jahre früher. Es gibt aber auch Unterschiede, die nicht biologischer Natur sind, sondern schon von klein auf eingetrichtert werden – unter anderem von der Spielwarenindustrie ...
  • Fossilien - Was sie uns über Dinosaurier verraten
    F88
    Fossilien - Was sie uns über Dinosaurier verratenDie "Xenius"-Moderatoren in einem großen Kalksteinbruch bei Regensburg: Wie findet man einen seltenen Flugsaurier und was erzählen uns die Fossilien über die Welt vor 150 Millionen Jahren? Unter Anleitung des Fossiliensammlers Raimund Albersdörfer starten die Moderatoren einen Wettbewerb und stellen schnell fest: Die Fossiliensuche erfordert sehr viel Erfahrung und Geduld.
  • Verschmutzte Fluten: der Kampf um Europas Flüsse
    F89
    Verschmutzte Fluten: der Kampf um Europas FlüsseIn Berlin wird die ursprünglich von einer kleinen Gruppe verfochtene Idee eines Flussbads am Spreekanal inzwischen politisch breit unterstützt. Die "Xenius"-Moderatoren lassen sich das Projekt erklären. Doch noch gehören die Flüsse den Ausflugsschiffen, und das Wasser erreicht auch nicht immer Badewasserqualität.
  • Passivhäuser: bauen für die Zukunft
    F90
    Passivhäuser: bauen für die ZukunftSind Passivhäuser wirklich die Zukunft des Bauens oder einfach Geldmacherei? Südöstlich von München wird innerhalb von drei Tagen ein Holzhaus aufgestellt – ein sogenanntes Passivhaus. Passivhäuser sollen sehr wenig Energie verbrauchen. Deutschland gilt als Vorreiter im Bau von Passivhäusern. Das Viertel Bahnstadt in Heidelberg ist die größte Passivhaus-Siedlung der Welt ...
  • Straßenbahn, heute und morgen
    F91
    Straßenbahn, heute und morgenDie "Xenius"-Moderatoren erleben in Wien den Bau einer neuen Generation Straßenbahn mit. Und sie erfahren, wie die gute alte Tram fit für die Zukunft gemacht wird. In den neuen Modellen stecken statt einfacher Schalter Touchscreens und vorausschauende Kollisionswarnsysteme. Könnte Technik helfen, das Fahren in Straßenbahnen und anderen Verkehrsmittel in Zukunft sicherer zu machen?
  • Stau: Intelligente Lösungen für verstopfte Straßen
    F92
    Stau: Intelligente Lösungen für verstopfte StraßenMit durchschnittlich rund 30 Stunden in Deutschland und 20 Stunden in Frankreich geht 2017 als neues Stau-Rekordjahr in die Geschichte ein. Tendenz weiter steigend: Denn die Zahl der Autos weltweit soll sich bis zum Jahre 2050 verdoppeln. Wie lässt sich der in Zukunft drohende Verkehrskollaps verhindern?
  • Ebbe und Flut: leben im Rhythmus der Gezeiten
    F93
    Ebbe und Flut: leben im Rhythmus der GezeitenObwohl die weiten Sandflächen des Wattenmeers an der Nordsee bei Ebbe öde und kahl wirken, gibt es dort Abertausende Mikroorganismen, Tiere und Pflanzen. Wie lebt es sich im Einklang mit Ebbe und Flut, wie lassen sich die Kräfte des Meeres optimal nutzen und wann werden sie womöglich zur Gefahr? Die "Xenius"-Moderatoren begleiten Knud Knudsen, der im Watt die Post verteilt.
  • Unsere Vögel - Wie wir sie schützen können
    F94
    Unsere Vögel - Wie wir sie schützen könnenUnsere Vogelwelt ist in Gefahr – und mit ihr die Artenvielfalt. In manchen Regionen Deutschlands und Frankreichs schwinden Vogelbestände mit teils hoher Geschwindigkeit. Wer wirksamen Vogelschutz betreiben will, braucht Informationen darüber, welche Vogelarten sich wie entwickeln. Die "Xenius"-Moderatoren gehen im Kurpark Bad Nauheim auf Vogelsuche - mit einem Ornitologen.
  • Glück: Das brauchen wir, um glücklich zu sein
    F95
    Glück: Das brauchen wir, um glücklich zu seinWoraus besteht die ultimative Glücksformel? Auf der Suche nach dem Schlüssel zum Glück blicken Wissenschaftler nach Dänemark. In den weltweiten Glücksrankings landen die Dänen regelmäßig auf den ersten Plätzen. Der Grund dafür, vermuten Forscher, liege in ihren Genen. Sind wir also gar nicht unseres eigenen Glückes Schmied?
  • Asbestos - Vom Segen zum Fluch
    F96
    Asbestos - Vom Segen zum FluchUnzerstörbar, überall einsetzbar, günstig und – hochgiftig: Asbest. Der Fluch des ehemaligen "weißen Goldes" und Wunderbaustoffes der Nachkriegszeit ist auch heute noch nicht vorbei. "Xenius" will wissen: Wie wurde Asbest für Kanada und die ganze Welt vom Segen zum Fluch? Dafür besuchen die Moderatoren Emilie und Adrian die Kleinstadt Asbestos in Québec, Kanada.
  • Wale in Kanada - Giganten in Gefahr
    F97
    Wale in Kanada - Giganten in GefahrEigentlich ist der Sankt-Lorenz-Strom in Québec der ideale Lebensraum für Wale – aber etwas stimmt nicht mehr im Paradies: Es werden immer mehr tote Wale angespült. Doch was bedroht die Wale in Kanada? Forscher vermuten, dass giftige Schadstoffe im Wasser den Hormonhaushalt der Wale durcheinanderbringen und so Komplikationen bei der Schwangerschaft verursachen.
  • Abenteuer Wald in Kanada
    F98
    Abenteuer Wald in KanadaEin Tag in der Wildnis – fernab jeglicher Zivilisation. Das erleben heute die "Xenius"-Moderatoren in der kanadischen Provinz Québec. Ihr Erkundungsgebiet ist allerdings kein gewöhnlicher Wald, sondern der größte Forschungswald der Welt: der Forêt de Montmorency. Er wird von der Université Laval so bewirtschaftet, dass er idealer Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist.
  • Helikopter - Das Verkehrsmittel der Zukunft?
    F99
    Helikopter - Das Verkehrsmittel der Zukunft?Hubschrauber sind ein geniales Verkehrsmittel, sie brauchen keine Start- und Landebahn und kommen selbst in entlegenste Winkel. So sind sie in den Weiten Kanadas unentbehrlich. Doch ist der Hubschrauber auch eine sinnvolle Lösung für den Verkehr der Zukunft? Könnten Drohnentaxis eines Tages auch in den übervölkerten Metropolen ein Transportmittel für jedermann werden?
  • Vögel - In Europa und Amerika
    F100
    Vögel - In Europa und Amerika"Xenius" überquert heute den Atlantik – um in der kanadischen Provinz Québec besondere Vögel entdecken und beobachten zu können. Bindentaucher und Zwergtaucher, Carolinasumpfhuhn und Tüpfelsumpfhuhn – welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen den Vogelarten hier in Nordamerika und denen in Europa? "Xenius" findet es heraus.
  • Wasserstraßen: Wie hält man Kanäle und Flüsse befahrbar?
    F101
    Wasserstraßen: Wie hält man Kanäle und Flüsse befahrbar?Als Transportwege für die Binnenschifffahrt sind sie seit Jahrhunderten lebenswichtig. Doch so manche Wasserstraße macht mittlerweile Probleme: Für immer größer werdende Schiffe sind sie zu alt, zu flach oder zu eng. Wie hält man Flüsse und vor allem Kanäle befahrbar? Etwa den Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt?
  • Kaugummi - Was drin ist und was man daraus machen kann
    F102
    Kaugummi - Was drin ist und was man daraus machen kannKaugummi ist in aller Munde und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Im Schnitt kaut jeder Deutsche 100 Streifen im Jahr, die Franzosen sogar noch ein paar mehr. Kaugummikauen soll die Konzentration fördern und gegen Karies helfen. "Xenius" will's wissen: Was genau stecken wir uns da eigentlich in den Mund?
  • Äpfel - Masse statt Klasse?
    F103
    Äpfel - Masse statt Klasse?Auch nach Monaten kann ein Apfel noch makellos in der Obstschale liegen – Chemie macht's möglich. Der Kunde erfährt nicht, wie frisch sein Apfel wirklich ist. Gegen diese Entwicklung schlagen Züchter wie Eckart Brandt Alarm. Der "Apfelretter" aus dem Alten Land bei Hamburg setzt auf heimische Vielfalt. Seine alten Apfelsorten kommen ohne Chemiekeule aus.
  • Butter, frisch von der Alm
    F104
    Butter, frisch von der AlmViele kennen Butter nur noch aus dem Supermarkt in der 250-Gramm-Packung – industriell produziert von Großmolkereien. Das traditionelle Buttern ist dagegen auch heute noch harte Knochenarbeit. Um zu erleben, wie frische Almbutter entsteht, sind die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard auf der Alpe Plättele im Hoch-Allgäu.
  • Unsere Knie - Wunderwerk und Schwachstelle
    F105
    Unsere Knie - Wunderwerk und SchwachstelleExtrem belastbar, eine tolle Technik, aber oft auch eine Schwachstelle: Unsere Knie. Wie kann man seine Knie möglichst lange gesund halten? Und wie gut kann man sie ersetzen, wenn sie versagen? Wie man mit Beinprothesen laufen und sogar Spitzensport betreiben kann, erleben die "Xenius"-Moderatoren auf der Para Leichtathletik-EM in Berlin.
  • Heilkraft der Pilze
    F106
    Heilkraft der PilzeMit dem Beginn der modernen Medizin ging vieles vom Wissen um die Heilkraft der Pilze verloren. Bis 1928 Alexander Fleming zufällig die Wirkung des Schlauchpilzes Penicillium gegen Bakterien entdeckte: Das erste Antibiotikum half Tausende von Menschenleben zu retten. Auf der Suche nach Heilpilzen werden die "Xenius"-Moderatoren auf einer Pilzfarm fündig. Der Shiitake kann heilen.
  • Heilpflanze Aloe vera - Hält sie, was sie verspricht?
    F107
    Heilpflanze Aloe vera - Hält sie, was sie verspricht?Weltweit hat es die Sukkulente Aloe vera heute zum Verkaufsschlager gebracht. Werbewirksam werden ihre Heilkräfte gepriesen: Heilen kann sie angeblich fast alles. Sie soll in Cremes Feuchtigkeit spenden, leichte Verbrennungen mildern, sogar Krebs heilen. Stimmt das alles? Oder kann die Verwendung von Aloe vera sogar schaden? Fragen an Lebensmittelchemikerin Christiane Lerch.
  • Pferdetherapie - Das Pferd als Übersetzer
    F108
    Pferdetherapie - Das Pferd als ÜbersetzerDie wertvolle Hilfe der Pferde, der "Wahrnehmungskünstler" in Sachen Körpersprache, erkennen nun auch immer mehr Forscher und Ärzte. In Frankreich ist der Beruf des "équicien", des Pferdetherapeuten, inzwischen offiziell anerkannt, in Deutschland und Österreich noch nicht. "Xenius" besucht in Lothringen den Pferdetherapie-Hof von Isabelle Claude, die Ferme de Mange-Seille.
  • Tauschen, Teilen, Leihen - Alte Wirtschaftsformen neu gedacht
    F109
    Tauschen, Teilen, Leihen - Alte Wirtschaftsformen neu gedachtWir befinden uns in einer seltsamen Situation. Einerseits haben viele von uns ein ökologisches Bewusstsein und wollen möglichst nachhaltig leben – im Einklang mit unserem Planeten. Andererseits steigen unsere Konsumausgaben seit Jahrzehnten regelmäßig an. Doch es gibt Gegenbewegungen und alternative Wirtschaftsformen: Wie Tauschen, Teilen und Leihen. Was steckt dahinter?
  • Darmbakterien - Dick und depressiv durch das falsche Mikrobiom?
    F110
    Darmbakterien - Dick und depressiv durch das falsche Mikrobiom?Unsere Ernährung beeinflusst unsere Darmbakterien. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Gunnar Mergner besprechen ihre Essgewohnheiten mit einem Gastroenterologen: Welche Wirkung etwa hat Vorliebe für Gemüse auf das Mikrobiom? Zudem stehen die beiden Moderatoren vor einer heiklen Aufgabe: Sie sollen eine Stuhltransplantation vorbereiten ...
  • Kollisionsgefahr - Wie man Vögel vor Technik schützt
    F111
    Kollisionsgefahr - Wie man Vögel vor Technik schütztTreffen Vogelschwärme in der Luft auf Flugzeuge, kann es gefährlich werden. Sie können Cockpitscheiben beschädigen oder in seltenen Fällen gar ein Triebwerk zum Ausfall bringen. Vogelschlag nennt man das. Doch wie kann man Vögel verschrecken? Das ist an allen Verkehrsflughäfen weltweit ein richtiger Job. Am Flughafen in Bremen übernimmt ihn der Vogelschlagbeauftragte Simon Köcher.
  • Hausmittel - Was unsere Großmütter noch wußten
    F112
    Hausmittel - Was unsere Großmütter noch wußten
  • Baubiologie - Was lauert in den eigenen vier Wänden?
    F113
    Baubiologie - Was lauert in den eigenen vier Wänden?Essen, schlafen, arbeiten: Wir Menschen verbringen bis zu 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen. Dementsprechend wichtig sind die eigenen vier Wände auch für unser Wohlbefinden. Von Baumaterialien über Lichtquellen bis hin zum richtigen Lüften. Die "Xenius"-Moderatoren werden zu Assistenten des Baubiologen Stephan Streil und untersuchen einen Altbau im Münchner Westen.
  • Schicht im Schacht - Das Ende des Kohlenbergbaus im Ruhrgebiet
    F114
    Schicht im Schacht - Das Ende des Kohlenbergbaus im RuhrgebietDas Ende des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet 2018 – was heißt das für Mensch, Region und Umwelt? Die "Xenius"-Moderatoren lernen im Trainingswerk Recklinghausen die Arbeit unter Tage kennen. Wie blicken die Bergleute auf das Ende der Bergbautradition? Wenn der Kohleabbau beendet ist, liegen die Zechen zwar still. Was aber wird mit den sogenannten Ewigkeitslasten geschehen?
  • Möwen - Küstenschreck oder einfach zu intelligent?
    F115
    Möwen - Küstenschreck oder einfach zu intelligent?Sind Möwen Opfer oder Täter? Möwen greifen Touristen an, verletzen Kinder und töten Haustiere. Im englischen Cornwall leben viele Menschen in Angst vor den Silbermöwen. Wie sind die Tiere zu einer Bedrohung geworden? "Xenius" sucht nach den Gründen und zeigt, was Tierschützer und Behörden tun, um wieder ein entspannteres Zusammenleben mit den geschützten Tieren zu ermöglichen.
  • Ackerbau in der Krise - Auf der Suche nach nachhaltigeren Anbaumethoden
    F116
    Ackerbau in der Krise - Auf der Suche nach nachhaltigeren AnbaumethodenWissenschaftler, aber auch immer mehr landwirtschaftliche Betriebe suchen nach Alternativen: Wie lassen sich unsere Felder in Zukunft nachhaltiger beackern? Auf einer Modell-Farm für Permakultur wollen Dörthe Eickelberg und Pierre Girard herausfinden, was sich konventionelle Pflanzenproduzenten von alternativen Anbaumethoden abgucken könnten.
  • Artischocken - Gesundes Gemüse mit Herz
    F117
    Artischocken - Gesundes Gemüse mit HerzDie Artischocke stand im im Laufe der Geschichte vor allem für Wohlstand und Reichtum. Mittlerweile werben Arzneimittelhersteller wieder mit ihr als Heilpflanze. Was steckt in ihr und wie gesund ist die Artischocke wirklich? Dörthe Eickelberg und Pierre Girard sind in der Bretagne, wo Artischocken eine lange Tradition haben. Die Ernte bedeutet immer noch viel Handarbeit.
  • Nudeln - Eine kulinarische Erfolgsgeschichte
    F118
    Nudeln - Eine kulinarische ErfolgsgeschichtePasta könnte so viel mehr sein ... mit Liebe über Generationen weitergegebene Esskultur, die vielleicht sogar ein bisschen glücklich macht. Das erleben die "Xenius"-Moderatoren in Berlin. Maria-Lucrezia hat das Pastamachen als Kind in Süditalien von ihrer Großmutter gelernt. Heute gibt sie es in Kursen weiter. Wichtiger als ein exaktes Rezept sind Gefühl und Erfahrung.
  • Bäume in der Stadt - Können sie die Luft verbessern?
    F119
    Bäume in der Stadt - Können sie die Luft verbessern?Deutschlands und Frankreichs Städte leiden an starker Luftverschmutzung. Autoabgase sollen durch Fahrverbote verringert werden. Doch Stadtplaner verfolgen auch ganz andere Strategien: Bäume sollen helfen, die Luft zu verbessern. Biologe Christian Lindermayr versucht zu ermitteln, ob und wie Laubbäume Stoffe aus der Luft aufnehmen, und er hat Erstaunliches herausgefunden ...
  • Exotische Haustiere - Falsche Tierliebe und fehlende Kontrolle
    F120
    Exotische Haustiere - Falsche Tierliebe und fehlende Kontrolle"Xenius" trifft die Biologin Adeline Fischer, die für das Bundesamt für Naturschutz recherchiert, wie groß das Ausmaß des Exotenhandels in Deutschland ist. Obwohl viele der exotischen Tiere ins Land geschmuggelt werden, geschieht ihr Verkauf häufig auf legalem Wege, weil die Arten behördlich nicht erfasst sind. Wird das Tier lästig, landet es nicht selten in einem Tierheim.
  • Champagner - Was ihn so besonders macht
    F121
    Champagner - Was ihn so besonders machtIn der Champagne helfen die "Xenius"-Moderatoren bei der Weinlese. Dabei erfahren sie, wie die Winzer den perfekten Zeitpunkt für die Ernte ermitteln. Es gilt so behutsam wie möglich mit der Traube umzugehen, deshalb wird in der Champagne nur von Hand geerntet. Damit der Wein seine perfekten kleinen Perlen bekommt, wird er drei Wochen lang gerüttelt ... Champagner gilt bis heute als absolutes Luxusgetränk. Könige und Adel machten den perlenden Schaumwein im 18. Jahrhundert berühmt. Dabei hatten Mönche die Perlen im Wein eher durch einen Zufall entdeckt. Im Winter hatte die Gärung in den Weinfässern ausgesetzt, die zweite Gärung im Frühjahr brachte Kohlensäure und damit auch die Perlen in den Wein: der Anfang einer Erfolgsgeschichte. In der Champagne helfen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei der Weinlese. Dabei erfahren sie, wie die Winzer den perfekten Zeitpunkt für die Ernte ermitteln. Es gilt so behutsam wie möglich mit der Traube umzugehen, deshalb wird in der Champagne nur von Hand geerntet. Damit der Wein seine perfekten kleinen Perlen bekommt, wird er, nachdem die Hefe zu Alkohol und Kohlensäure vergärt ist, drei Wochen lang gerüttelt. Denn erst dann setzt sich die übrig gebliebene Hefe am Flaschenhals ab und kann entfernt werden. Pierre und Dörthe dürfen diese Rüttelmethode nach alter Tradition selber ausprobieren. Nicht nur Ernte und Produktion, sondern auch das Öffnen und Servieren des Champagners sind eine Wissenschaft für sich. „Xenius“ zeigt, in welchem Glas sich die Aromen optimal entfalten und warum man den Korken lieber nicht knallen lassen sollte. Wissenschaftler beschäftigen sich auch mit der Zukunft des Champagners. Denn der Klimawandel verändert die Anbaubedingungen. Was passiert mit den Trauben, wenn Hitzewellen und Trockenperioden zunehmen? Wird es auch in Zukunft noch Champagner aus der Champagne geben?

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