SRF DOKStaffel 2022

A biweekly documentary program from the German language division of Schweizer Fernsehen (SF) (Swiss Television) that mainly covers community life, news, historical issues, as well as Swiss personalities.

SRF DOK • Staffel 2022 ansehen bei

49 Folgen

  • Die Burnout-Gesellschaft
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    Die Burnout-GesellschaftIn der Medizin gilt Burnout nicht als eigenständige Krankheit, sondern nur als Symptom. Die Diagnose lautet oft: Depression oder Angststörung. Warum ist der Begriff Burnout dennoch so verbreitet? «Weil psychische Krankheiten noch immer tabuisiert sind», sagt der Psychologe Niklas Baer, der sich als Pionier der Arbeitspsychiatrie einen Namen gemacht hat. Burnout gelte als vorübergehende Überlastung und sei akzeptierter als andere psychische Beschwerden. Lebenskrise Burnout Was sich alles hinter einem Burnout verbergen kann, zeigen die Geschichten dreier Personen, die sich mehr als ein Jahr von der Kamera begleiten liessen. Doris Brülhart, erfolgreiche Geschäftsführerin, erleidet nach einem schweren Brandunfall und unhaltbaren und widerlegten Vorwürfen im Beruf eine Lebenskrise. Die Folge war ein Burnout, von dem sie sich nach Jahren erholt hat. Sie hat sich entschlossen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und ein Geschäft zu eröffnen. Eray Cansev ist heute dreissig Jahre alt. D
  • Rückkehr nach Alaska – Reno Sommerhalder im Urwald von Tongass
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    Rückkehr nach Alaska – Reno Sommerhalder im Urwald von TongassJenseits der Zivilisation: Der grösste Nationalforst der USA, der Regenwald von Tongass, auch «Amazonas von Nordamerika» genannt. Der Tongass im Südosten Alaskas erstreckt sich 500 Kilometer entlang der Pazifikküste über 1000 Inseln hinweg. Er ist eineinhalb Mal so gross wie die Schweiz, kaum besiedelt und selbst in den USA nur wenig bekannt. Doch er ist von unschätzbarem Wert für das Klima. Diesen Sommer will Reno Sommerhalder der Wildnis besonders nahekommen, und so versucht er, so weit möglich, sich die Nahrung aus der Natur zu holen – wie es auch die Bären tun. Lachse sind seine Hauptnahrung, auch Krabben, er sammelt Beeren und Pilze, gräbt nach Wurzeln. Doch bei seinen Streifzügen muss er feststellen, dass sich der Tongass verändert hat: Die Gletscher schmelzen auch hier, die lebenswichtigen Lachszüge sind unregelmässig geworden, die Bären seltener. «Die Heringe sind verschwunden», klagt ein Häuptling der Tlingit, eines indigenen Volkes. «Es gibt keinen anderen Ort wie diesen», sa
  • Wilhelm Tell in Rio – Die Schweiz im Taumel des brasilianischen Karnevals
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    Wilhelm Tell in Rio – Die Schweiz im Taumel des brasilianischen KarnevalsEs war bereits vier Uhr morgens, als der laute, mehrtausendköpfige Tatzelwurm sich durch das Sambodromo von Rio de Janeiro bewegte. Die Sambaschule «Unidos da Tijuca» durfte als Vorjahres-Siegerin das Karnevalsfinale gestalten. Und sie bot ein überwältigendes Bild: eine eigenwillige, spektakuläre Interpretation des Schweizertums, eine Fusion von brasilianischer Ausgelassenheit und bodenständiger, helvetischer Tradition. Flankiert von ausladenden Wagenbauten, speienden Drachen, einer Schokoladenfabrik, eingehüllt in stiebenden Schnee tanzten Wilhelm Tell, Urner Teufel, Schweizergardisten, Banksafes, Bernhardinerhunde, Sackmesser und vieles mehr durch die Nacht, unerbittlich vorangetrieben durch eine hämmernde Perkussion. Besonders bizarr: ein Meer von Schweizerfahnen, geschwungen im Takt des Sambas. In der wogenden, bunten Menschenmenge wirkten sogar vier echte Schweizer Fahnenschwinger mit. Diese hatten zuvor in einem Crashkurs versucht, den Karnevalisten den richtigen Schwung beizubri
  • Frauen und Geld – Ein Tabu mit weitreichenden Folgen
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    Frauen und Geld – Ein Tabu mit weitreichenden FolgenViele Frauen merken das erst, wenn sie sich trennen und staunen, dass ihr Geld und ihre Altersvorsorge nicht ausreichen. Die Gründe sind immer die gleichen: Mütter haben Teilzeit gearbeitet oder sind wegen der Kinder ganz ausgestiegen. Deshalb haben sie kein oder wenig Pensionskassenguthaben angehäuft. Oft haben sie am Erwerbseinkommen des Mannes partizipiert, für sich selbst aber nichts angespart und sich nicht um ihre Altersvorsorge gekümmert. Scheidung als Falle Bei einer Scheidung gilt zwar das Splitting für die gemeinsamen Ehejahre, aber die Gerichte berücksichtigen nicht, dass Mütter auch nach einer Scheidung die Kinderbetreuung grossmehrheitlich weiter übernehmen und deshalb weniger arbeiten können. Dies vergrössert ihre Lücke in der Altersvorsorge noch mehr. Nicht selten arbeiten sie in Tieflohnbranchen und haben schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ihr Pensum wieder zu erhöhen. Sind die Kinder draussen, fällt die Kinderalimente weg und sie haben keine Möglichkeiten mehr, ih
  • Zwei Jahre Covid-19 – Und nun?
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    Zwei Jahre Covid-19 – Und nun?Der Film blickt zurück auf zwei Jahre Pandemie. Die Reise beginnt in Zürich, wo augenfällig wird, wie die Krise die Schwächsten der Gesellschaft am härtesten traf. Der Film dokumentiert die Arbeit der Freiwilligen-Organisation «Essen für Alle». Zwar ist anfangs die Solidarität gross, aber die Länge der Krise lässt sie bröckeln. Die Soziologin Emilie Rosenstein erklärt im Film: «Es braucht einen gewissen Wohlstand, um grosszügig zu sein. Und für diesen Marathon waren wir körperlich und kognitiv nicht gerüstet.» Weiter widmet sich der Film der grossen Kluft, die Covid-19 in unserer Gesellschaft auslöste. Sowohl Impfgegnerinnen wie Impfbefürworter kommen zu Wort. Man erlebt nochmals die gehässigen Auseinandersetzungen rund um die zwei Covid-Abstimmungen. Professor Sandro Cattacin von der Universität Genf dazu: «Viele zwischenmenschliche Beziehungen, sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privatleben, haben sich enorm verschlechtert. Wie können wir also das Vertrauen zu den Menschen, mit denen
  • Der Öko-Pionier Henri Pittier – Eine Spurensuche
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    Der Öko-Pionier Henri Pittier – Eine SpurensucheDie filmische Suche nach Spuren des Entdeckers Henri Pittier (1857–1950) startet hoch über dem Rhonetal. Ein paar getrocknete Pflanzen, ein Buch und eine Büste – mehr kennt die Botanikerin Joëlle Magnin-Gonze nicht von Pittier. Auf ihrer eigenen Entdeckungsreise begegnet sie Forscherinnen und Forschern, die sich in Archiven und Museen und bei wissenschaftlichen Exkursionen mit Pittiers Werk beschäftigen. Tausende von Pflanzen, hunderte von Publikationen und unzählige Briefe und Notizen umfasst das wissenschaftliche Erbe des Schweizers. Jahrzehnte verbrachte er mit Expeditionen zu Wolkenwäldern und Vulkanen, in unentdeckten Gebirgen und Flusstälern von Costa Rica bis Kolumbien und Venezuela. Henri Pittier liebte den Wald und wusste um seine Bedeutung für alles Leben. Den höchsten Baum im Wolkenwald nannte er «La Gyranthera». Für ihn ist dieser Pflanzenriese das Symbol für das Ökosystem Baum. Vor Joëlles Augen entsteht das Bild Pittiers als Botaniker, Geograf, Lehrer, Landvermesser – und
  • Ein Ferienhaus um jeden Preis – Corona und die Sehnsucht nach den Bergen
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    Ein Ferienhaus um jeden Preis – Corona und die Sehnsucht nach den Bergen«So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt eine Maklerin aus dem Wallis. «Die Leute kaufen Häuser in den Bergen, ohne sie vorher besichtigt zu haben.» Auch die Walliser Kantonalbank meldet einen klaren Anstieg der Nachfrage nach Hypotheken für Zweitwohnungen und Erstwohnungen in den Bergen. Tatsächlich hat die Pandemie einen wahren Ansturm auf Immobilien in den Bergen ausgelöst. Getragen wird der Boom vor allem durch Menschen, die in der Stadt leben und unter den engen Wohnungen, Häuserwänden, Abgasen und engen Homeoffices zunehmend leiden. Sie sehnen sich nach Weitblick und Ruhe – Ort der Verheissung sind die Berge. Arbeiten kann man auch von dort aus. Wie schön wäre das. Weitblick und die Möglichkeit zwischendurch einen Spaziergang in der Natur zu unternehmen oder eine Velotour machen. Aufgrund der Zweitwohnungsinitiative kann das Angebot aber nicht an diese steigende Nachfrage angepasst werden. So geht der Traum immer mehr ins Geld. Die Preise sind bereits um bis zu zwanzig Prozent g
  • Familie Nasser kommt an
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    Familie Nasser kommt anAls Familie Nasser mit den Kindern Kusai, 9, und Judi, 5, im November 2013 in der Schweiz ankommt, sind sie plötzlich Flüchtlinge. In Syrien wurde ihr gutes Leben zerstört. In der Schweiz fangen sie wieder komplett bei null an. Die Platzverhältnisse im Durchgangszentrum sind eng, aber alle sind zuerst einfach nur glücklich, in Sicherheit zu sein. Mit dem Alltag kommen dann Probleme. Die Eltern finden keine Arbeit, kommen mit der Sprache nicht zurecht und sind unglücklich. Kusai hat alle Fotos von zuhause verbrannt und will nichts mehr vom Krieg hören. «Man kann nicht leben, wenn man immer die schlimmen Bilder anschaut», sagt er nach zwei Jahren zu seinen Eltern. Sie sitzen herum und verfolgen ständig die News aus Syrien online am Handy. Wie ist das für diese Kinder in jungen Jahren schon wieder neue Wurzeln schlagen zu müssen? In einem Land, wo man zuerst einmal kein Wort versteht und vieles so anders ist als zuhause? Und jetzt ist wieder Krieg. Russland hat die Ukraine überfallen und
  • Der Pestizid-Poker
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    Der Pestizid-PokerDass unsere Gala und Golden Delicious rund 20 Mal bis zur Ernte gespritzt werden, weiss jede Obstbäuerin und jeder Obstbauer. Ansonsten schrumpft der Ertrag und es droht Pilzbefall. Ist ein Apfel nicht perfekt in Form und Farbe, verliert der Bauer zwei Drittel des abgemachten Preises. Das Spielfeld des Pestizid-Pokers tut sich schon zu Beginn der Recherche auf: Bauer, Herstellerfirma, Behörden, Handel oder Konsumentin – wer ist verantwortlich für den Gifteinsatz? Ein Bio-Apfelbauer hat nicht die besseren Karten: Er muss seine Äpfel rund doppelt so oft spritzen, weil biologische Mittel weniger regenbeständig sind. Zwar sind sie weniger giftig, wegen des häufigen Spritzens aber sind Bodenbelastung und Dieselverbrauch höher. Black Box Pestizide Die Folgen des Einsatzes für perfekte Früchte lassen sich zum Beispiel im Thurgauer Eschelisbach messen: Die Grenzwerte für viele Pestizide sind seit Jahren überschritten, schweizweit berühmt als Symbol für Bäche inmitten intensiver Landwirtschaft.
  • Rega 1414 – Der Film
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    Rega 1414 – Der Film«Rega 1414 – Der Film» spielt bei Rega 10 auf der Helikopter-Basis Wilderswil bei Interlaken. Dort stehen Pilot und Basisleiter Rick Maurer, Arzt Thomas von Wyl und Rettungssanitäter Marco Lei im Einsatz. Fünf Minuten nach dem Eingang des Notrufs muss der Rettungshelikopter – liebevoll «Romeo Tango» genannt – in der Luft sein. Und trotz des Zeitdrucks darf dem Dreierteam kein Fehler unterlaufen, weder beim Windeneinsatz auf dem Gletscher, noch bei der Rettung von Mutter und Tochter, die sich mit Jauchegas vergiftet haben. Dirigiert wird Rega 10 von Einsatzleiterin Gitti Kuhn im Rega Center in Zürich. Sie koordiniert alle Rega-Helikopter und sieht sich als viertes Crew-Mitglied, das aus der Ferne Hilfe bietet. Der Film begleitet auch eine Crew in einem der Rega-Ambulanzjets. Im Fokus stehen Jetpilot Philipp Simmen und Flight Nurse Yvonne Horisberger. Nach zwölf Jahren bei der Rega steht Simmen vor seiner Beförderung zum Captain. Intensivpflegefachfrau Yvonne Horisberger ist im Jahr etwa
  • Wir bekommen ein Baby – Das Geburtshaus auf dem Land (Folge 1)
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    Wir bekommen ein Baby – Das Geburtshaus auf dem Land (Folge 1)Eliane und Marcos Träume werden Wirklichkeit: Ihr erstes Kindlein ist unterwegs. Die jungen Bauersleute aus Saanenmöser im Berner Oberland sind auf dem Weg, eine Familie zu werden und den elterlichen Hof zu übernehmen. Das Glück scheint perfekt. Das Baby soll im Geburtshaus Maternité Alpine Zweisimmen zur Welt kommen, unterstützt von Hebamme Chantal Boschung. Zuversichtlich vertrauen die werdenden Eltern auf die Natur. «Wir sind alle Säugetiere», meint Marco Schopfer fachmännisch. Doch es gibt auch einen strukturellen Hintergrund, weshalb das Baby im Geburtshaus zur Welt kommen soll: Aus Spargründen ist die Geburtenabteilung im lokalen Spital vor einigen Jahren geschlossen worden. Das nächste Spital liegt eine Autostunde vom Wohnort des Paares entfernt. Bis zum Geburtstermin haben Eliane und Marco noch einiges vor. Auf dem elterlichen Hof, den die beiden übernehmen wollen, gibt es viel zu tun. Eliane nimmt die Schwangerschaft locker, packt überall kräftig mit an. Auch mit grossem Babyb
  • Im Voralpen-Express von St. Gallen nach Luzern (Staffel 2, Folge 4)
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    Im Voralpen-Express von St. Gallen nach Luzern (Staffel 2, Folge 4)Der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der Ostschweiz ist der Bahnhof St. Gallen. Von hier aus fährt der Voralpen-Express jede Stunde nach Luzern. Für die Strecke von 125 Kilometern benötigt der Zug zwei Stunden und 15 Minuten. Nach wenigen Minuten erreicht der Voralpen-Express das Sitterviadukt, die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz. Mit einer Höhe von 99 Metern und einer Länge von 365 Metern spannt sich die Brücke über das Flussbett der Sitter. Der Voralpen-Express fährt weiter Richtung Herisau. Im Appenzellerland empfängt eine liebliche Landschaft die Zuggäste. Nach dem Toggenburg kommt der Voralpen-Express an die Ufer des Obersees, den östlichsten Teil des Zürichsees. Weite Teile der Seeenge zwischen Schmerikon und Rapperswil stehen unter Naturschutz und bieten Lebensraum für eine Vielzahl heimischer Vögel und alle Arten von Wasserbewohnern. Kurz vor Rapperswil befindet sich das Baummuseum von Enzo Enea, einem der erfolgreichsten und bekanntesten Landschaftsarchitekten. Auf der ander
  • Von Luzern über Interlaken aufs Jungfraujoch (Staffel 2, Folge 3)
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    Von Luzern über Interlaken aufs Jungfraujoch (Staffel 2, Folge 3)Die Reise startet in Luzern. Mit der Zentralbahn beginnt die Fahrt nach Interlaken im Berner Oberland. Kurz nach Abfahrt glitzert links der Vierwaldstättersee und rechts thront der Hausberg Luzerns, der Pilatus. Nach Giswil beginnt der Aufstieg auf den Hasliberg. Bald darauf fährt der Zug am türkisblauen Lungernsee vorbei. Das Gewässer ist ein Paradies für Hobbyfischerinnen und Hobbyfischer. Nach Lungern geht es wieder bergauf: Rund 300 Höhenmeter gilt es bis zum Brünigpass zu überwinden. Der Zug folgt dem Oberlauf der Aare, links und rechts stürzen sich von steilen Felsklippen Wasserfälle in die Tiefe. Bald erreicht die Zentralbahn das Ufer des Brienzersees und den Bahnhof Brienz. Etwas später endet die Reise mit der Zentralbahn in Interlaken. Es wird auf die Berner Oberlandbahn Richtung Grindelwald umgestiegen. Die Fahrt führt vorbei an der sagenumwobenen Eigernordwand hinauf zur Station Eigergletscher. Der letzte Streckenabschnitt der Jungfraubahn verläuft im Tunnel durch das Dreige
  • Wir bekommen ein Baby – Geburt im Stadtspital (Folge 2)
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    Wir bekommen ein Baby – Geburt im Stadtspital (Folge 2)Schon vor der Geburt suchen Larissa und Fabian einen Krippenplatz. Das ist in Zürich bei berufstätigen Eltern so üblich, denn Plätze für Babys sind rar. Berufliche Selbstverwirklichung und Gleichberechtigung ist dem Paar wichtig. Larissa arbeitet als Marketingmanagerin, Fabian als selbständiger Berater. «Wir wollen hochprozentig in unseren Job zurück, wenn das Baby da ist. Die Familienarbeit teilen wir uns hälftig», sagt Larissa. Das junge Paar ist sich einig, ihr Kind soll beide Eltern zu gleichen Teilen zuhause erleben. «Es ist mir extrem wichtig, dass der Vater von meinen Kindern eine Papi-Rolle inne hat. Ich habe das aus meiner Kindheit in guter Erinnerung, den Papitag», meint Larissa. Das urbane Paar wohnt in der Nähe des Stadtspitals Zürich Triemli. Hier kommen jährlich knapp die Hälfte aller Kinder der Stadt zur Welt. Das moderne Spital mit Neonatologie verleiht Larissa Gerhard und Fabian Künzli Sicherheit. Larissa möchte unbedingt natürlich gebären. Für den Fall jedoch, dass et
  • Im Bernina Express von St. Moritz nach Tirano (Staffel 2, Folge 1)
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    Im Bernina Express von St. Moritz nach Tirano (Staffel 2, Folge 1)Über 110 Jahre alt ist die Verbindung von St. Moritz über den Berninapass nach Tirano. Die Reise beginnt am Bahnhof von St. Moritz, auf 1800 Metern über Meer. Nach wenigen Kilometern zieht der Zug an imposanten 4000ern vorbei. Auf dem Anstieg zur Passhöhe blicken die Fahrgäste bei Morteratsch direkt auf die Bellavista. Ein vergletscherter Gratkamm von vier Gipfeln, die alle knapp 4000 Meter hoch sind. Im Talboden liegt der Morteratschgletscher. Später vor der italienischen Grenze fährt der Bernina Express durch Brusio. Dank seines Kreisviadukts wurde der Ort weltberühmt. Innerhalb von 140 Metern überwindet der Bernina Express so rund 17 Meter Höhenunterschied auf seinem Weg Richtung Italien und dem Zielbahnhof Tirano.
  • Im Centovalli Express von Locarno nach Domodossola (Staffel 2, Folge 2)
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    Im Centovalli Express von Locarno nach Domodossola (Staffel 2, Folge 2)Die spektakuläre Strecke mit 83 Brücken und 34 Tunnel beginnt in Locarno. Die Stadt am Lago Maggiore liegt im Tessin, dem südlichsten Kanton der Schweiz. Hier begegnen sich die mediterrane und alpine Welt. Bekannt ist Locarno mit seiner Piazza Grande unter anderem für sein internationales Filmfestival oder für die Wallfahrtskirche Sacro Monte Madonna del Sasso. Die ersten drei Kilometer der Reise bleibt die Schmalspurbahn unterirdisch und erinnert eher an eine U-Bahn. Nach dem der Tunnel hinter sich gelassen wird, geht die Reise durch das Maggiatal weiter. An die steilen Felswände des Tals schmiegen sich typische Tessiner Lokale – die Grotti. Heute antik und privat, dienten die natürlichen Höhlen früher als kühlende Lagerhäuser zur Konservierung ländlicher Produkte. Vorbei an typischen kleinen Dörfern wie Tegna und Verscio überquert der Zug kurz vor Intragna eine gewaltige Stahlbrücke von 75 Meter Höhe. Intragna ist der Hauptort des Centovalli. Über dem Ort thront der höchste Kirchturm
  • Wir bekommen ein Baby – Die Risikoschwangerschaft (Folge 3)
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    Wir bekommen ein Baby – Die Risikoschwangerschaft (Folge 3)Auf einmal brach die Welt zusammen: Eva verspürte keine Regungen mehr ihres ungeborenen Babys. Die kleine Mayrie brachte Eva auf natürlichem Weg zur Welt. Das hat wenigstens ein kleines bisschen geholfen, den schweren Schicksalsschlag zu akzeptieren und zu verarbeiten. Aber auch ein Jahr später ist der Verlust noch jeden Tag präsent. Marc versucht, das Unfassbare zu beschreiben: «Es mag jetzt vielleicht ein bisschen blöd klingen, aber ich habe eigentlich bis zum Schluss gehofft, die Ärzte hätten sich geirrt und die Kleine würde leben.» Eva und Marc Düby wünschen sich sehnlichst eine gemeinsame Familie. Eva hatte bereits mehrere Aborte zu verkraften. Ihre Gebärmutter hat eine ungewöhnliche Form. Deshalb können sich die befruchteten Eizellen in ihrer Gebärmutter nur schwer einnisten. Doch Eva und Marc geben nicht auf. Bei der neuen Schwangerschaft lässt sich das Paar aus dem Zürcher Oberland medizinisch eng begleiten. Vor jeder Arztkontrolle hat Eva Respekt: «Ich bin beunruhigt, weil die
  • Das Recycling-Märchen
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    Das Recycling-MärchenMüllinseln im Ozean. Meeresschildkröten ersticken an Strohhalmen. Plastikberge in Asien. Immer mehr Menschen werden aufmerksam, welche Probleme Plastik verursacht. Doch die Konsumgüterindustrie erklärt, sie wisse, wie man das Problem lösen könne: Recycling ist das Zauberwort. Immer mehr Flaschen, Beutel und Behälter werden als «100% recycelbar» bezeichnet. Plastik, so will uns die Industrie weismachen, kann Teil der Kreislaufwirtschaft sein. Trotz solch «recycelbaren» Verpackungen besteht fast keine Verpackung, die wir kaufen, tatsächlich aus recyceltem Material. Wenn Recycling wirklich die Lösung für die Plastikflut ist, warum produziert die Welt dann mehr neuwertigen Kunststoff als je zuvor? Und wie kommt es, dass sich die Produktion von neuwertigem Kunststoff bis 2050 voraussichtlich vervierfachen wird? In diesem Film untersucht eine internationale Autorengruppe das schmutzige Geheimnis der internationalen Konsumgüterindustrie und findet heraus: Unser Plastikmüll ist keine wertvolle
  • Die Entscheidung – Christine Hug: Wenn Mann Frau ist
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    Die Entscheidung – Christine Hug: Wenn Mann Frau istChristine kommt im Mai 1980 als Christian Urs Hug zur Welt. Die Familie lebt mit ihren zwei Buben das konventionelle, gute Leben am Stadtrand von Zürich. Die Mutter ist Hausfrau, der Vater Polizei- und Militäroffizier. Christian eifert dem Vater nach. Niemand ahnt, dass der junge Blondschopf Mutters Kleider anprobiert. Heimlich. Christine, damals Christian, versuchte zu verdrängen und ihre Bedürfnisse zu ignorieren. Sie fokussierte sich auf ihr Studium, auf ihre Familie. Christine fühlte sich nie wohl als Mann. Und doch dauerte es ein halbes Leben, bis sie ihr Innerstes nach aussen kehren konnte. Die Angst vor Zurückweisung, vor einer Trennung von Ehefrau Tanja, 51, und vor einem Rausschmiss aus dem Militär waren zu gross. Es ging ihr immer schlechter, Depressionen nagten an ihr, bis sie sich überwinden konnte und ihr Umfeld einweihte. Für Tanja, Christines Ehefrau, bricht eine Welt zusammen. Sie hatte sich in einen Mann verliebt und lebt heute mit einer trans Frau zusammen. Und doch s
  • Wir bekommen ein Baby – Die Hausgeburt (Folge 4)
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    Wir bekommen ein Baby – Die Hausgeburt (Folge 4)Nur ein Prozent aller Kinder in der Schweiz kommen zuhause auf die Welt. Die Ostschweizerin Rebecca Wullschleger hat bereits ihr zweites Kind zuhause geboren und dabei gute Erfahrungen gemacht. Schon damals hat Hebamme Karin Künzle Schwangerschaft und Geburt begleitet. Dabei haben Familie und Hebamme ein enges Verhältnis aufgebaut. So habe auch bei der Geburt eine entspannte Atmosphäre entstehen können. Das sei viel wert, sagt Rebecca. Neben der Hebamme seien auch die Präsenz von Partner Stefan und ihrem Erstgeborenen Jeshua wichtig für das schöne Geburtserlebnis gewesen. Karin Künzle hat schon oft erlebt, dass Frauen unschöne Erlebnisse im Spital gemacht haben und deshalb beim zweiten Kind eine Hausgeburt gewünscht haben. Eine Hausgeburt sei jedoch nicht für alle das Richtige, sagt sie. Neben der Gesundheit müsse auch die Einstellung stimmen. Diese Voraussetzungen sind bei Rebecca gegeben. Sie hat viel Vertrauen in ihren Körper und ins Leben. Auch das Risiko, ihr drittes Kind könnte e
  • Die Entscheidung – Samuel Friedman: Jude ohne Gott
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    Die Entscheidung – Samuel Friedman: Jude ohne GottSamuel Friedman ist das dritte von fünf Kindern. Er hat eine liebevolle Kindheit, die aber von vielen Regeln geprägt ist. Sein Leben scheint vorgespurt. Er wird gar Vorbeter in der Synagoge. Sehr früh merkt er aber, dass ihn all das, was sein Umfeld beschäftigt, nicht interessiert. Auf Glaubensfragen findet er keine Antwort. Viel lieber schaut er Fussball. Mit dem Abschneiden seiner Schläfenlocken wird erstmals sichtbar, was ihn in seinem Innern beschäftigt. Er will nicht so leben. Auch wenn diese Entscheidung für ihn definitiv ist, beginnt nun ein langer Prozess des Aussteigens. Er verabschiedet sich vom streng religiösen Leben, in das er hineingeboren wurde. Als Kind und Jugendlicher heimlich, nach der Hotelfachschule in Israel öffentlich. Er fährt Auto am Sabbat, isst unkoscher und sticht sich Dutzende Tattoos. Mithilfe des Fussballs hat er einen Religionsersatz gefunden. In der Südkurve des FCZ ein Auffangnetz. In der Gastroszene Freunde und Zerstreuung. Erst mit über 30 Jahren, be
  • Die Entscheidung – Wenn Mütter gehen
    F22
    Die Entscheidung – Wenn Mütter gehen«Deine Mutter hat euch verlassen? Also ich könnte das ja nie!» Wie oft hat HR-Fachfrau Lianna Müller, 28, diesen Satz von anderen Müttern gehört. Wie oft hat sie sich über den Satz und den mitleidigen Blick dazu genervt. Vor 25 Jahren ging ihre Mutter zurück in ihr Heimatland Malaysia. Lianna blieb mit ihrem älteren Bruder beim Vater im Berner Oberland. Ihr Vater Walter Müller, 59, konnte ihr die Liebe und Stabilität geben, die sie brauchte. «Die Kindererziehung ist nicht geschlechterabhängig, sondern bestimmt von der entgegengebrachten Liebe – und diese kann von Vätern genauso innig sein wie von Müttern.» Vor sieben Jahren hat Maura Stocker, 39, ihren Mann verlassen. Die Kinder waren acht, sechs und zwei Jahre alt. Da sie die Kinder nicht aus dem Umfeld, der Schule und der Familienwohnung reissen wollte, zog sie ohne sie aus. Seit dem Auszug hat sie das gesellschaftliche Prädikat «gute Mutter» verloren. Und das, obwohl sie den Kontakt mit ihren Kindern nie abgebrochen hat. Die Beziehu
  • Anders wohnen
    F23
    Anders wohnenZwölf Frauen und Männer leben auf einem Stockwerk eines Gewerbegebäudes, wo sie Küche, Bad und Zimmer nach eigenen Vorstellungen selbst eingebaut haben und gemeinsam eine grosse, offene Halle teilen. Sigi bewohnt eines der Zimmer in der Halle, das auf Rädern steht und herumgeschoben werden kann. Er mag es, in den selbst gebauten, eigenen Wänden seines Rollzimmers zu leben. Wenn jeder seinen privaten Raum auf zwölf Quadratmeter beschränke und die Zimmer eng nebeneinander gerollt würden, bleibe der grösste Teil der Halle frei für alle. Sigi schätzt das Chaos und die Herausforderungen des Lebens in einer Gross-WG, denn das lenke ihn am besten von seinem Arbeitsalltag ab. Matthias schätzt die Freiheiten der grossen, für keinen bestimmten Nutzen festgelegte Halle. Brauche man einen Ort für ein Treffen, baue man kurzerhand eine Sofalandschaft. Der freie Raum kann immer wieder neuen Bedürfnissen angepasst werden. Mätti und Eva haben zwei kleine Kinder und schätzen es, dass immer jemand da ist
  • Die stille Revolution der Bäuerinnen
    F24
    Die stille Revolution der BäuerinnenOhne Bäuerinnen ist Landwirtschaft undenkbar. Die hohen Präsenz-Zeiten und die harte Arbeit auf dem Hof und im Stall, auf den Wiesen und an den Hängen haben die Frauen schon immer mitgetragen. Traditionen, Gewohnheiten und die fehlende Ausbildung vieler Bäuerinnen haben jedoch lange dazu beigetragen, dass Frauen viel Arbeit, aber wenig Ansprüche hatten. Wenn die Ehen scheiterten, gingen die Frauen meist leer aus. Das ändert sich seit einigen Jahren stetig und still. Die bäuerlich-hauswirtschaftlichen Fachschulen haben enormen Zulauf. Fast die Hälfte mehr Frauen als noch vor zehn Jahren absolvieren die Ausbildung. Diese jungen Frauen, wollen ihr Leben bewusst gestalten. Sie wollen die Probleme auf den Höfen ansprechen können und sie wollen das Recht auf einen eigenen Lohn, eine Pension und allenfalls auch auf Landbesitz. Einige haben die Höfe auch, anstatt ihrer Brüder, übernommen und sind die Besitzerinnen von Äckern und Gebäuden. Es ist eine stille Revolution. Doch diese Bäuerinnen we
  • Joes Klasse – ein Lehrer als Vorbild
    F25
    Joes Klasse – ein Lehrer als VorbildEine Klasse ausschliesslich mit Schweizerinnen und Schweizern zu unterrichten, das war ihm zu langweilig. Eine Klasse mit Kindern aus 17 Nationen fand er hingegen spannend. 2011 übernahm Joe Hediger eine solche Klasse in Zürich-Oerlikon. Die Schülerinnen und Schüler der Sek A filmten sich und ihren Lehrer vor acht Jahren im letzten Schuljahr selbst und ermöglichten so einen Einblick in ihre Klasse und ihre Lebenswelten. Im Frühling 2022 besuchen der 24-jährige Beni sowie Ines und Meret – beide 23-jährig – ihren ehemaligen Klassenlehrer in Ibach SZ und sprechen über ihre gemeinsame Schulzeit. «Wenn ich hier in Schwyz die Jugendlichen nach ihrem Lieblingsessen fragte, kam von allen die gleiche Antwort. In der multikulturellen Klasse in Oerlikon mit den verschiedensten Kulturen bekam ich natürlich von jeder und jedem eine andere Antwort. Das ist doch viel spannender.» Wo andere die Stirne runzeln und denken, dass eine solche Konstellation doch kaum funktionieren kann, blühte Joe Hediger g
  • Organspende – Ich will leben! Drei Jahre danach
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    Organspende – Ich will leben! Drei Jahre danachDer Film zeigt Schicksale wie dasjenige der kleinen Mireya, die wegen einer äusserst seltenen Gen-Krankheit auf die Leber eines Spenders oder einer Spenderin angewiesen war. Die Zweitklässlerin aus Emmenbrücke wurde 2019 in Genf operiert und musste einen Monat im Universitätsspital bleiben. Eine schwere Zeit für sie und ihre Eltern, ein emotionales Auf und Ab mit Fortschritten und Rückschlägen. Endlich aber kam der Tag der Entlassung. Heute, drei Jahre nach dem schweren Eingriff, geht es Mireya gut: «Ich fühle mich wie ein normales Kind gesund. Wenn ich Abwechslung habe, denke ich nicht oft daran», sagt sie. In der Schweiz tritt frühestens 2024 die Widerspruchslösung in Kraft. Alle, die sich zu Lebzeiten nicht dagegen ausgesprochen haben, gelten dann als Organspenderinnen und -spender. Ein Systemwechsel, der an der Urne angenommen wurde. Der Abstimmungskampf hat gezeigt: Kaum ein Eingriff ist emotional so aufgeladen wie die Transplantation. Dabei handelt es sich um zwei Operationen: di
  • Rendez-vous im Park – Wildnispark Zürich Sihlwald
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    Rendez-vous im Park – Wildnispark Zürich SihlwaldDer Wildnispark Zürich Sihlwald ist eine einzigartige Kombination aus Wald und Wildnis, eine Art Urwald, der seit Jahrzehnten fast sich selbst überlassen wird, direkt vor den Stadttoren von Zürich. Moderator Alain Orange erzählt von der Geschichte dieses Waldes, der sich dank einer Initiative engagierter Menschen in ein wertvolles Naturschutzgebiet verwandelt hat. Heute ist der Sihlwald ein Zufluchtsort, in dem die Menschen Energie tanken können. Bigna Silberschmid erfährt Wissenswertes von der Leiterin Karin Hindenlang und einer Rangerin des Wildnisparks Zürich. Moderator Christian Bernasconi trifft einen Forscher, der die Entwicklung und die Artenvielfalt im Urwald untersucht, macht sich auf Spurensuche nach wild lebenden Rothirschen, die vor wenigen Jahren von den Bergen her bis in den Sihlwald vorgedrungenen sind, und stösst auf die schweizweit seltenen Fischotter. Zusammen mit einer Wildkräuter-Expertin probiert das Moderations-Trio einige Gerichte mit wild gepflückten Pflanzen.
  • Rendez-vous im Park – Val Calanca Park (Staffel 2022, Folge 2)
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    Rendez-vous im Park – Val Calanca Park (Staffel 2022, Folge 2)Das zweite Abenteuer führt das Moderations-Trio in das idyllische Calancatal im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden. Unberührte Wildnis, traditionelle Kulturlandschaften und verstreute Siedlungen machen den kleinsten und abgelegensten aller Naturparks von nationaler Bedeutung zu einem besonderen Erlebnis. Zentrum und auch Logo des Naturparks Parco Val Calanca ist der herzförmige Calvaresc-See auf 2215 m ü. M., den Christian Bernasconi auf seiner Wanderung durch die wilde Natur und Tierwelt erkundet. Alain Orange lernt ein innovatives Architektur-Projekt kennen, bei dem zeitgenössische Kunst auf traditionelle Bauweise trifft. Bigna Silberschmidt entdeckt das landwirtschaftliche Calancatal, in dem aus Kräutern und Heilpflanzen aus nachhaltigem Anbau hochwertige Naturprodukte hergestellt werden.
  • Polo Hofers langer Weg
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    Polo Hofers langer WegIm Jahr 2014 kam der Zusammenbruch: Polo Hofer konnte sich nicht mehr bewegen, nicht mehr sprechen. «Ich überlebte nur, weil meine Frau Alice dabei war und umgehend die Ambulanz alarmierte», resümierte der Mundart-Rockstar. Im Spital stellten die Ärzte fest, dass der 70-Jährige ein Magengeschwür hatte. Seit Jahren sorgte seine angeschlagene Gesundheit immer wieder für Schlagzeilen. Einmal waren es Knoten auf den Stimmbändern, dann eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse. «Vier Mal bin ich nun schon dem Teufel vom Karren gefallen, aber alt werden möchte ich nicht», sagte der bekennende Kiffer und Weinliebhaber, dessen Leben geprägt ist von Rausch, Ernüchterung, Hochgefühlen und Tiefschlägen. Der ungekrönte König des Dialektrock war Sprachrohr der Hippies, ein Provokateur und Clown, der seit 50 Jahren auf der Bühne steht. Seine Lieder sind längst zum Volksgut geworden und seine Texte wirken glaubhaft und authentisch. Auf der Bühne oder in Gesellschaft war er stets der perfekte Enter
  • Rendez-vous im Park – Parc du Doubs (Staffel 2022, Folge 3)
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    Rendez-vous im Park – Parc du Doubs (Staffel 2022, Folge 3)In der dritten Folge entdeckt das Moderations-Trio den Parc du Doubs im Westen der Schweiz. Entlang der Jurakette fällt das Gebiet steil ab zum Fluss Doubs – Namensgeber des Parks und natürliche Grenze zu Frankreich. Der Parc du Doubs ist von den typischen Landschaften der Freiberge geprägt: Dichte Wälder und ausgedehnte Waldweiden, auf denen sich im Laufe der Jahrhunderte Pferde- und Viehzucht etablierte. Bigna Silberschmidt trifft einen Einheimischen, der die berühmten Freiberger züchtet – die einzige in der Schweiz heimische Pferderasse. Hoch zu Ross erkundet sie die wilde Gegend, inmitten der vielen Fohlen, die auf den endlosen Weiden nur so vor Lebensfreude sprühen. Weiter geht es mit dem E-Bike entlang der Route verte, die entlang des gesamten Jurabogens verläuft und alle Regionalparks, darunter auch den Parc du Doubs, miteinander verbindet. Alain Orange nimmt uns mit in die Perle des Juras, ins Postkarten-Städtchen Saint-Ursanne. Nach einer Fahrt flussaufwärts erreicht er den «L
  • Rendez-vous im Park – Unesco Biosphäre Entlebuch (Staffel 2022, Folge 4)
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    Rendez-vous im Park – Unesco Biosphäre Entlebuch (Staffel 2022, Folge 4)In der vierten Folge besucht das Moderations-Trio das Unesco Biosphärenreservat Entlebuch. Diese mystische Welt im «wilden Westen» von Luzern ist bekannt für ihre ausgedehnten Moore, imposante Karstlandschaften und das Brienzer Rothorn. Im Mittelpunkt des Besuchs von Bigna Silberschmidt stehen die Moorlandschaften, welche etwa die Hälfte der Fläche des Entlebuchs ausmachen. Sie erfährt vom Parkdirektor wie die Unterschutzstellung der Moore 1987 nach einer ersten Ratlosigkeit in der Bevölkerung letztendlich zur Gründung des Parks geführt hat. Christian Bernasconi erfährt, dass die Moore nicht nur Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tierarten und riesige Speicher von CO2 sind, sondern auch Schutz bieten vor Überschwemmungen. Sie halten die oft heftigen Niederschläge in der Region wie ein Schwamm zurück und geben sie dann langsam an die Bäche und Flüsse ab. Wie die Moore selbst für die Landwirtschaft von Nutzen sind, zeigt eine findige Bauernfamilie. Sie hat auf Mini-Kühe der Rasse Irish
  • Rendez-vous im Park – Schweizerischer Nationalpark (Staffel 2022, Folge 5)
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    Rendez-vous im Park – Schweizerischer Nationalpark (Staffel 2022, Folge 5)Der Schweizerische Nationalpark hat in Europa eine Vorreiterrolle in Sachen Naturschutz. 1914 gegründet, ist er nicht nur der älteste Nationalpark in den Alpen, sondern auch der einzige Park, in dem das gesamte Gebiet unter Naturschutz steht – und das seit über 100 Jahren. Darum ist er ein spannendes Forschungslabor für die Wissenschaft. Natur und Biodiversität können sich hier frei entwickeln. Bigna Silberschmidt geht den Spuren der visionären Gründerväter des Nationalparks nach und zeigt auf, weshalb es heute so schwierig ist, einen weiteren Nationalpark in der Schweiz zu gründen. Mit einem Parkwächter macht sie sich auf die Suche nach zahlreichen Tieren wie Murmeltieren oder Hirschen, die im Park von Auge oder mit Hilfe des Feldstechers zu sehen sind – und erfährt Geschichten von der seltenen Sichtung von Wolf und Bär. Alain Orange setzt sich mit verschiedenen Umwelthemen auseinander, denn auch das streng geschützte Gebiet des Schweizerischen Nationalparks bleibt von Gewässerverschm
  • Expedition Dhaulagiri – Sophie Lavaud und das Abenteuer der 8000er
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    Expedition Dhaulagiri – Sophie Lavaud und das Abenteuer der 8000erSophie ist weder eine Ausnahme-Alpinistin noch bricht sie Rekorde. Aber sie hat Ausdauer, Mut und schreckt vor Rückschlägen nicht zurück. Schon zweimal musste sie, ohne den Gipfel zu erreichen, vom 8167 Meter hohen Dhaulagiri heimkehren, ausgerechnet dem Berg, den die Schweizer 1960 erstbestiegen haben. Klappt es beim dritten Mal? Es ist kein gerader Weg, der Sophie Lavaud an die 8000er geführt hat. Es ist ein Aufstieg mit vielen Spitzkehren und etliche Male musste sie umkehren. Ursprünglich wollte Sophie Tänzerin werden. Spitzenschuhe, Spiegel und Tüll waren ihre Welt und nicht Steigeisen und Daunenanzüge. Als dieser Lebenstraum aus gesundheitlichen Gründen platzte, entdeckte Sophie diese andere Welt aus Eis und Schnee, die sie immer mehr in den Bann zog. Dazwischen aber lagen Jahre eines Berufslebens, in denen wenig darauf hindeutete, dass die Geschäftsfrau einmal auf dem Gipfel des Everest oder des K2 stehen würde. Doch dann kam die Finanzkrise von 2008 und Sophie musste ihr Leben e
  • Schweizer Helden der Lüfte – Die Highlights
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    Schweizer Helden der Lüfte – Die HighlightsAuf der Suche nach dem perfekten Sturm Der Mathematik- und Physiklehrer Dominic Blaser ist in seiner Freizeit Tornadojäger. Für das dramatische und mitunter gefährliche Naturschauspiel reist er mit seinem besten Freund Sascha nach Texas in die bekannte «Tornado Alley». Mit seiner Fotokamera will er möglichst nah ran und die spektakulären Bilder festhalten. Es zählt nur der perfekte Sturm: «Die Energie, die ein Sturm hat, die Macht von Blitzen – das ist es, was mich fasziniert.» Die Rettungsflugwacht von Botswana Christian Gross und Misha Kruck beschlossen vor elf Jahren, nach Botswana ins südliche Afrika auszuwandern. Dort gründeten der Unternehmer und die Notfallärztin im Busch des Okavango Delta ein Luftrettungs-Unternehmen nach dem Vorbild der schweizerischen Rega. «Die Arbeit wurde uns hier quasi in die Arme gelegt. Darum haben wir gedacht, warum machen wir das nicht einfach!», erklärt Misha. Inzwischen sind die Abenteurer daran, die «Okavango Air Rescue» zu vergrössern und auszuba
  • Wasserschloss Schweiz in Gefahr
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    Wasserschloss Schweiz in GefahrWärmere Winter bringen weniger Schmelzwasser, ungewöhnlich warme Temperaturen im Frühling lassen den Schnee schneller schmelzen. Viele Bergbauern haben schon im Juni kein Wasser mehr. Verschiedene Alpbetriebe und SAC-Hütten müssen heute schon per Helikopter mit Wasser versorgt werden. Das Schmelzen der Gletscher beschert in den Sommermonaten zwar im Moment noch einiges an Gletscherwasser, doch wenn es nicht gelingt, den Rückgang der Gletscher zu stoppen, wird diese Wasserquelle bald versiegen. Dieser Film begleitet Menschen, die schon ihr Leben lang auf Wasser in den Bergen angewiesen sind. Reto Dünser sömmert sein Vieh auf der Valzaina im Bündnerland, doch seit dem heissen Sommer 2018 reicht das Wasser auf der Alp nicht mehr aus. Harald Glenz ist im Wallis für die Wasserversorgung der Rebbauern von Salgesch zuständig. Seit der Gletscher in der Gegend nur noch auf die Berner Seite fliesst, müssen die Walliser jeden Tropfen Wasser einteilen und nach neuen Speichermöglichkeiten in den Be
  • Peach Weber – Da ist noch mehr
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    Peach Weber – Da ist noch mehrAuf den ersten Blick ein einfaches Gemüt mit einem einfachen Leben: Peach Weber, Komiker, allein unterwegs – ohne Agentur, ohne Roadie – von Dorfsaal zu Kleinkunst-Bühne, Gag an Gag für die ganze Familie, aber sicher nicht fürs Feuilleton. Doch hinter dem selbst ernannten «glatte Cheib» steckt ein kluger Kopf. Er ist politisch und philosophisch reflektiert, ein Familienmensch, der nicht das typische Familienleben führt. «Ich wollte nie heiraten, hatte immer Albträume, vor dem Altar zu stehen», sagt Peach Weber, der zweimal geschieden ist. Er sei vielleicht ein unbrauchbarer Ehemann, aber ein guter Ex. «Meine Tochter Nina ist die wichtigste Frau in meinem Leben.» Als Kind war Don Camillo sein grosses Vorbild und Pfarrer sein Berufswunsch. Doch seine Beziehung zur Kirche hat sich nach einem traumatischen Erlebnis massiv verändert – er wurde Zeuge eines tödlichen Zwischenfalls. Erstmals erzählt Peach Weber im Film «Peach Weber – Da ist noch mehr» öffentlich über dieses Erlebnis. Dennoch g
  • Wenn die Musik verstummt – Musikerinnen und Musiker während der Pandemie
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    Wenn die Musik verstummt – Musikerinnen und Musiker während der PandemieDer Film begleitet vier Musikerinnen und Musiker und zwei Bands durch die Corona-Krise. Frank Sanderell und Isabel Neligan vom Tonhalle-Orchester Zürich, Stefan Buck von Hecht, Komponist Andreas Vollenweider, Janine Cathrein von Black Sea Dahu und Manuel Fischer vom DJ-Kollektiv Ozelot sprechen offen über ihre Ängste und zeigen sich ganz privat. So ist man als Zuschauerin dabei, wenn die Musiker ihre ersten zaghaften Schritte im Live-Stream machen, depressiv zu Hause im Homeoffice sitzen, an der Schweizer Bürokratie verzweifeln oder einfach kleine Gartenkonzerte zu Hause veranstalten. Die Musikschaffenden erleben im Laufe der zwei Jahre eine ständige Berg- und Talfahrt, entwickeln sich weiter, entdecken neue Chancen, definieren für sich ihre Leidenschaft zur Musik neu und schätzen am Schluss den lang ersehnten Liveauftritt vor Publikum so sehr wie nie zuvor. Denn «wenn der letzte Vogel aufhört zu singen», so zitiert Andreas Vollenweider einen seiner Lieblingsschriftsteller, «stirbt auc
  • Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 1)
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    Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 1)Coralie Durussel ist schon als zweijähriges Mädchen mit ihrer Mutter nach Katar gekommen. Mittlerweile ist sie selbst Mutter von zwei kleinen Kindern und arbeitet für das Supreme Committee, diejenige Stelle, die für die Fifa die WM in Katar organisiert. Sie ist mit Motorradrennfahrer Saeed Al Sulaiti verheiratet. Eine Liebesgeschichte, die viele Hindernisse überwinden musste, da die katarischen Stammesfamilien normalerweise unter ihresgleichen heiraten. Hotelier Chris Franzen ist nach Doha gezogen, um auf die WM hin das neue Waldorf Astoria Lusail in Schwung zu bringen. Vorher lebte er mit seiner Familie in Indien. Seine Frau Rachel und die beiden Teenager sind es gewohnt, wegen Chris‘ Beruf immer mal wieder den Wohnort zu wechseln, und da sie vor Indien bereits in Dubai gelebt hatten, fällt die Umstellung nicht so schwer. Der Tessiner Matteo Boffa versucht in Dubai sein Glück. Er investiert in nachhaltige Start-ups. So ist er beispielsweise an einer Schuhfirma beteiligt, die vegane Tu
  • Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 2)
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    Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 2)Coralie ist nach der Babypause wieder zurück im Job. Als Mitarbeiterin des Supreme Committee ist sie mitverantwortlich für den reibungslosen Ablauf der WM. Das Supreme Committee ist die Stelle, die die WM für die Fifa und Katar organisiert. Die Doppelbelastung als «Working Mum» hat sie sich definitiv leichter vorgestellt. Doch die Familie ist auf ihr zweites Einkommen angewiesen, schliesslich wollen Coralie und ihr katarischer Mann Saeed bald ein Haus bauen. Matteo hat sich mit einem indischen Näh-Fabrikbesitzer zusammengetan, der für ihn aus alten Werbebannern moderne Taschen produziert – Upcycling nennt sich das. Privat trauern Matteo und Megan zwar immer noch ihrer Hochzeitsfeier nach, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Matteo ist froh, dass er, der aus einer Krise heraus nach Dubai ging, hier die Liebe seines Lebens gefunden hat und plant fleissig die gemeinsame Zukunft. Für das Paar ist klar, dass es in Dubai bleiben will. Die Gewerkschafterin Rita Schiavi kann endlich wieder
  • FIFA – Das Monster
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    FIFA – Das MonsterDabei sind Hansjürg Zumstein (SRF), Maria Roselli (RSI) und Ludovic Rocchi (RTS) bei ihren umfassenden Recherchen auf FIFA-Unterlagen gestossen, in denen steht, drei FIFA-Exekutivmitglieder hätten Geld für ihre Katar-Stimme erhalten. Die FIFA. Organisiert als Verein mit Sitz in Zürich. In diesem Jahr mit budgetierten 4,7 Milliarden Einnahmen. Eine non-profit-Organisation, betont die FIFA, alle Einnahmen würden wieder zurück in den Fussball fliessen. Aber zumindest in der Vergangenheit kassierten korrupte FIFA-Funktionäre mit. SRF DOK dokumentiert, wie die FIFA in den letzten Jahrzehnten immer wieder den Schatten der Korruption streift. Die Wurzeln liegen im Milliardengeschäft, das mit der Vermarktung der FIFA-TV-Rechte entstand. Entwickelt von Sepp Blatter zusammen mit seinem langjährigen Vertrauten Michel Platini. Und manchmal ist es sogar mehr als ein Schatten, manchmal sind die Beweise konkret. Der Dokumentarfilm zitiert zum Beispiel aus Akten der Zuger Justiz: Auf 122 Millionen Fra
  • FIFA schickt Fussball-WM 2022 in die Wüste – Katars Kampf für ein modernes Image
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    FIFA schickt Fussball-WM 2022 in die Wüste – Katars Kampf für ein modernes ImageAm Anfang der Geschichte steht ein Staat, der versucht, sich mithilfe von Sportevents ein fortschrittliches Image zu geben und sich wirtschaftlich längerfristig abzusichern. Hinzu kommt eine FIFA, die sich unter Sepp Blatter zu einem Milliarden-Unternehmen entwickelt hat. Und in der sich mächtige Funktionäre mithilfe von TV-Rechten nachweislich privat bereicherten. Bei der Wahl 2010 schafft Katar die Überraschung und erhält den Zuschlag – allerdings dank umstrittenen Mitteln, wie aus Akten der US-Justiz hervorgeht. Danach geht es der FIFA und den Veranstaltern darum, diese WM ins beste Licht zu rücken. Das gelingt bezüglich Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit nur bedingt. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit einer nationalen Recherche-Gruppe aus SRF, RTS und RSI.
  • Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 3)
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    Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 3)In der Schweizer Botschaft in Doha findet ein hochrangiges Treffen mit Fussball-Funktionären statt. Chris Franzen hat Gelegenheit mit Nationaltrainer Murat Yakin zu plaudern, doch immer noch fehlen ihm 450 Angestellte für sein Hotel. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Crew zu trainieren. Ein Besuch auf der grössten Milchfarm des Landes führt Chris vor Augen, wie Kühe in der Wüste gehalten werden. Coralie Durussel versucht zusammen mit ihrem Mann Saeed in der Kindererziehung einen Weg zu finden, der ihre beiden Kulturen beinhaltet. Coralie möchte gerne, dass ihre Kinder auch zur Schweiz eine Beziehung haben, aber Saeeds Engagement in Katar lässt nicht mehr als Ferienbesuche in ihrer Heimat zu. Im Supreme Committee trifft Coralie auf Rita Schiavi. Die beiden nutzen die Gelegenheit, um über die internationale Kritik in Bezug auf die WM und das Leben zwischen zwei Welten zu diskutieren. Andrea Hirschi macht mit ihrer Familie einen Roadtrip in die Wüste. Mit dem Auto in den Dünen zu sli
  • Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 4)
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    Abenteuer am Golf – Schweizer Alltag in Katar und den Emiraten (Staffel 1, Folge 4)Chris Franzen hat für sein Luxus-Hotel einen Rolls Royce bestellt. Schliesslich ist nur das Beste gut genug für seine VIP-Gäste. Zuhause packt seine Frau Rachel die Koffer, ihr Vater in Australien ist schwer krank, und sie will so schnell wie möglich hin. Chris ist sehr eingespannt. In der Gastronomie muss sich das Küchenteam einarbeiten und das Servicepersonal muss ausgebildet werden, auf den Zimmern wird das neue Personal geschult, während draussen die Bauarbeiten immer noch nicht fertig sind. Wegen Lieferschwierigkeiten wird alles sehr knapp. Coralie und ihre Familie bewegen sich im Sommer vor allem drinnen. Angebote gibt es viele: vom Einkaufszentrum, über das Trampolin, bis hin zur Indoor-Chilbi. Zudem planen Coralie und Saeed ihr neues Haus, denn die katarische Regierung stellt einigen angestammten Familien Land für ihre Söhne zur Verfügung. So möchten Saeed und seine Brüder ein Grundstück, auf dem sie zukünftig alle nebeneinander wohnen werden. In den arabischen Ländern hat jede
  • Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 1)
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    Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 1)Sie leisten erste Hilfe und bringen Trost und Medikamente. Das Pflegepersonal in den Spitälern sowie die Rettungs-Sanitäterinnen und -Sanitäter. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie stehen diese Berufsleute im Fokus des öffentlichen Interesses. Die neue «DOK»-Serie «Wir, die Pflegefachkräfte von morgen» berichtet über dieses hochaktuelle Thema und taucht ein in den Arbeitsalltag von Pflegenden und Retterinnen. Die von RTS produzierten Filme begleiten vier junge Menschen im letzten Ausbildungsjahr. In der ersten Folge läuft bei Rettungs-Sanitäterin Fanny, eine Rettungsübung aus dem Ruder. Lucas ist einer der wenigen Männer, die den Beruf des Pflegefachmanns lernen. Aber er hat schon immer gerne allen geholfen und so war sein Berufswunsch klar. Hélène übt den Spitalalltag mit Schauspielern. Fast geht dabei ein Alzheimerpatient verloren. Und die stets fröhliche Pflegefachfrau Rebecca erzählt, dass ihr Leben nicht immer einfach war und sie ihre Ausbildung selbst finanzieren muss. Warum haben
  • Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 2)
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    Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 2)Sie leisten erste Hilfe und bringen Trost und Medikamente. Das Pflegepersonal in den Spitälern sowie die Rettungs-Sanitäterinnen und -Sanitäter. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie stehen diese Berufsleute im Fokus des öffentlichen Interesses. Die neue «DOK»-Serie «Wir, die Pflegefachkräfte von morgen» berichtet über dieses hochaktuelle Thema und taucht ein in den Arbeitsalltag von Pflegenden und Retterinnen. Die von RTS produzierten Filme begleiten vier junge Menschen im letzten Ausbildungsjahr. In der zweiten Folge wird Rettungssanitäterin Fanny zu einem scheinbar harmlosen Einsatz gerufen. Doch dann muss ein Finger gesucht werden. Hélène muss einen Stress-Test absolvieren, doch ihre Nervosität ist zu gross. Lucas kämpft mit dem Venenkatheter und den unsichtbaren Venen betagter Menschen, Pflegefachfrau Rebecca quält sich durch Nachtschichten und hat einen Patienten der Kapitän Gigi genannt werden will. Warum haben die vier sich für einen Beruf entschieden, den viele frustriert und ersc
  • Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 3)
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    Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 3)Sie leisten erste Hilfe und bringen Trost und Medikamente. Das Pflegepersonal in den Spitälern und die Rettungs-Sanitäterinnen und Sanitäter. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie stehen diese Berufsleute im Fokus des öffentlichen Interesses. Die neue SRF DOK-Serie «Wir, die Pflegefachkräfte von morgen» berichtet über dieses hochaktuelle Thema und taucht ein in den Arbeitsalltag von Pflegenden und Retterinnen. Die von RTS produzierten Filme begleiten vier junge Menschen im letzten Ausbildungsjahr. In der dritten Folge trifft Rettungs-Sanitäterin Fanny auf einen bewusstlosen Mann. Die Sanitäterinnen müssen schnell handeln. Pflegefachmann Lucas empfängt ein betagtes Ehepaar und lernt, wieso man Ehepaare nicht in einem gemeinsamen Spitalzimmer unterbringt. Rebecca muss Hilfe beantragen vom Team der Schmerz-Spezialisten und Hélène verabschiedet eine Kollegin, die nie mehr im Spital arbeiten will. Warum haben die vier sich für einen Beruf entschieden, den viele frustriert und erschöpft verlasse
  • Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 4)
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    Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 4)Sie leisten Erste Hilfe und bringen Trost und Medikamente: das Pflegepersonal in den Spitälern und die Rettungs-Sanitäterinnen und -Sanitäter. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie stehen diese Berufsleute im Fokus des öffentlichen Interesses. Die neue «SRF DOK»-Serie «Wir, die Pflegefachkräfte von morgen» berichtet über dieses hochaktuelle Thema und taucht ein in den Arbeitsalltag von Pflegern und Retterinnen. Die von RTS produzierten Filme begleiten vier junge Menschen im letzten Ausbildungsjahr. In der vierten Folge hat Pflegefachmann Lucas seinen ersten Notfall und lernt eine betagte Dame kennen, die ihr Leben mit dem ihrer Katze verknüpft. Hélène betreut eine Patientin mit Platzangst. Rettungssanitäterin Fanny muss an Heiligabend ihre Fahrkünste unter Beweis stellen und Rebecca findet einen guten Draht zu einem Patienten mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Warum haben die vier sich für einen Beruf entschieden, den viele frustriert und erschöpft verlassen? So viele, dass, laut Schätzu
  • Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 5)
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    Wir, die Pflegefachkräfte von morgen (Staffel 1, Folge 5)Sie leisten erste Hilfe und bringen Trost und Medikamente. Das Pflegepersonal in den Spitälern und die Rettungs-Sanitäterinnen und Sanitäter. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie stehen diese Berufsleute im Fokus des öffentlichen Interesses. Die neue SRF DOK-Serie «Wir, die Pflegefachkräfte von morgen» berichtet über dieses hochaktuelle Thema und taucht ein in den Arbeitsalltag von Pflegenden und Retterinnen. Die von RTS produzierten Filme begleiten vier junge Menschen im letzten Ausbildungsjahr. In der fünften Folge trifft Rettungssanitäterin Fanny auf ein kleines Mädchen, das alles doppelt sieht. Mit Verdacht auf Hirnhautentzündung geht es ins Spital. Dort wartet eine Überraschung. Pflegefachfrau Hélène startet in Tansania ihren Einsatz für eine Hilfsorganisation. Im Aufklärungs-Unterricht zeichnet sie an die Wandtafel und erntet viel Gelächter. Rebecca startet durch in ihrer neuen Stelle und Luca gefällt sein neuer Job im Covid-Test-Center. Warum haben die vier sich für einen Beruf ent
  • Einblick in die Gastro-Branche – Von Druck, Preispolitik und Leidenschaft
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    Einblick in die Gastro-Branche – Von Druck, Preispolitik und LeidenschaftDie Schweizer Gastroszene ist vielleicht nicht systemrelevant, aber – das hat die Pandemie gezeigt – sie hat eine gesellschaftliche Relevanz. Alle haben realisiert, wie wichtig das Verwöhntwerden im Restaurant ist. Viele Beizer wirten am Existenzminimum und die Corona-Pandemie hat zu etlichen Betriebsschliessungen geführt. Denn die Gastronomie ist eine harte Branche. Die Löhne sind schlecht, die Arbeitszeiten lang und unregelmässig, und die sozialen Kontakte beschränken sich meist auf das Netzwerk innerhalb der Branche. Und doch werden Köchinnen und Köche in den letzten Jahren von den Branchenblätter zu Superstars hochgejubelt und es wäre nur folgerichtig, wenn diese Vorbilder für genügend Nachwuchs sorgen würden. Aber dem ist nicht so, im Gegenteil: Die Anzahl der Lernenden nimmt seit Jahren ab und jede zweite Ausgebildete hängt den Job innerhalb weniger Jahre an den Nagel. Der Filmemacher Christian Rösch hat im Alter von 55 Jahren eine Lehre als Koch in der Wirtschaft Ziegelhütte am

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