NZZ FormatStaffel 2021

This Swiss TV-series is a vital source of quality on-screen journalism with its collection of reports and documentaries about political sociology, economy and science, as well as the cultural, social, and technical challenges of society.

NZZ Format • Staffel 2021 ansehen bei

35 Folgen

  • Die Gangs von Kapstadt – Bandenkrieg hinter dem Tafelberg
    F1
    Die Gangs von Kapstadt – Bandenkrieg hinter dem TafelbergDie Cape Flats, wie die Gegend hinter dem Tafelberg heisst, gilt als Schande der Apartheid. In den sogenannten farbigen Townships regieren diverse Gangs, der Kampf um Territorium fordert jährlich tausende Tote. Pastor Stanford Hill, früher selbst Bandenmitglied, versucht diesen Krieg seit 20 Jahren zu beenden. Ständig im Auto unterwegs, mit den Nummern der Gangführer auf seinem Handy, ist er das mobile, moralische Gewissen von Lavenderhill, einem besonders berüchtigten Township. Dennoch gibt es Hoffnung. Im Township Langa hat der Engländer Tony Elvin ein sozial orientiertes Gastronomiemodell gegründet. Elvin war die rechte Hand von Starkoch Jamie Olivier, das glamouröse Leben tauschte er ein gegen eine einfache Behausung in Langa. Jetzt arbeitet er hier mit arbeitslosen jungen Männern, die er in seine Projekte einbindet und so von den Gangs fernhält. Denn im Unterschied zu vielen sieht er enormes Potential in den Townships hinter dem Tafelberg. (Text: SRF)
  • Comeback des Analogen – Die Entdeckung der Langsamkeit
    F2
    Comeback des Analogen – Die Entdeckung der LangsamkeitIn den letzten Jahrzehnten wurden immer mehr menschliche Tätigkeiten durch digitale Prozesse abgelöst oder optimiert. Wir wandeln uns im Rekordtempo vom Homo Sapiens zum Homo Digitalis. Doch, je länger wir auf Bildschirme und Smartphones starren, desto klarer wird: Digitale Arbeitsweisen mögen effizient sein, haptische Erfahrungen können sie schlecht ersetzen. Ein «NZZ Format» über den Wert des Fassbaren in einer digitalen Welt. (Text: SRF)
  • Ausser Kontrolle: Warum wir süchtig werden
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    Ausser Kontrolle: Warum wir süchtig werdenTatsächlich scheint Sucht laut neuestem Stand der Wissenschaft eher eine Randerscheinung zu sein. Denn sowohl bei Menschen als auch bei Tieren hat sich herausgestellt, dass ein Grossteil keine Sucht entwickelt. Studien belegen, dass sowohl bei Menschen als auch bei Tieren nur etwa 20 Prozent süchtig werden. Was macht sie anfällig dafür? Warum kippen genau sie in eine Suchtspirale? Offenbar liegt eine spätere Suchtkarriere schon in Ansätzen in unseren Genen festgeschrieben. Forschende konnten über 50 Risikogene identifizieren, die an der Entstehung von Sucht beteiligt sind. Und herausfinden, dass der Botenstoff Dopamin eine essenzielle Rolle bei der Entstehung von Sucht spielt. Laut den Forschenden machen nur Drogen süchtig, die auch den Dopaminspiegel erhöhen. Ein «NZZ Format» über Suchtmenschen, Suchthirne und warum die einen, aber nicht die anderen süchtig werden. (Text: SRF)
  • Die optimierte Milchkuh – Spitzensportler im Stall
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    Die optimierte Milchkuh – Spitzensportler im StallIm Kuhstall dreht sich alles um das beste Futter für maximale Milchproduktion, um einen besseren Körperbau und Stressreduktion. Züchter und Wissenschaftlerinnen versuchen hier alles zu optimieren, was möglich ist. Sogar den Methanausstoss der Wiederkäuer sollen sie senken. In der Schweiz wollen einige Bauern zurück zur kleineren Kuh, denn für die grossgezüchteten Milchkühe sind viele ältere Ställe zu eng und die Kühe leiden. Und: Immer mehr Milchbauern in Europa geben auf. Sie werden zerrieben zwischen dem Verbraucheranspruch, so billig wie möglich zu produzieren und dem Vorwurf, nicht genug auf das Tierwohl zu achten. Was passiert, wenn die Milchproduktion immer mehr ins Ausland abwandert? Ein NZZ Format über optimierte Kühe und wie die Spitzensportlerinnen von ihren Managern unterstützt werden.
  • Wem gehört das Wissen? – Traditionelle Heilpflanzen in Südafrika
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    Wem gehört das Wissen? – Traditionelle Heilpflanzen in SüdafrikaWem gehört nun dieses Wissen? Und wie muss es entschädigt werden? Traditionelle Medizinpflanzen haben seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie erneut das Interesse der Wissenschaftler geweckt. An der Universität der südafrikanischen Hafenstadt Durban haben Forschende angefangen, bereits bekannte traditionelle Heilpflanzen auf ihre Wirkung zu untersuchen, was das Virus anbelangt.
  • Wendepunkte: Wie man Krisen bewältigen kann
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    Wendepunkte: Wie man Krisen bewältigen kannSehr offen und authentisch sprechen beide über ihre schwersten Momente im Leben. Welche Hilfe nehmen sie an und was schaffen sie alleine? Was hilft ihnen, nicht an ihrem Schicksal zu verzweifeln? Was raten sie anderen, die sich an einem Tiefpunkt in ihrem Leben befinden? Können uns Krisen sogar stärker machen und unserem Leben eine neue sinnvolle Richtung geben? Sinnforscherin Tatjana Schnell weiss, dass durch das Erkennen der eigenen Verletzlichkeit auch eine neue Stärke entstehen kann. Entscheidend kann auch sein, wie resilient wir sind. Doch ist uns Resilienz angeboren oder können wir sie erlernen? Leben ohne Schicksalsschläge gibt es nicht. Krankheit, Unfälle und der Tod eines Angehörigen treffen uns alle irgendwann einmal. Wie wir aber mit solchen Katastrophen weiterleben, ist bei jeder und jedem anders. Das NZZ Format «Wendepunkte: Wie man Krisen bewältigen kann» zeigt Menschen, die Mut machen und die zeigen, wie man auch an Schicksalsschlägen wachsen kann.
  • Isolation: Härtetest für Körper und Psyche
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    Isolation: Härtetest für Körper und PsycheDie «weisse Folter» nutzt Einzelhaft um Menschen zu brechen. Aber Polarforschende und Astronauten sind auch isoliert und lernen die Isolation zu beherrschen. Welchen Einfluss hat Isolation auf unsere Psyche und unser Immunsystem? Warum leiden manche Menschen unter Isolation stärker als andere Menschen? Und wie lassen sich die Folgen der Isolation abmildern? Ein «NZZ Format» über Isolation und ihre gesundheitlichen Folgen.
  • Die Berufslehre: Der Schweizer Weg zum Erfolg
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    Die Berufslehre: Der Schweizer Weg zum ErfolgDie Schweizer duale Ausbildung mit praktischer Arbeit im Betrieb und theoretischer Ausbildung in der Berufsschule gilt als eine der besten Lehrlingsausbildungen weltweit. Die Lehre ist keine «Sackgasse»: Mit der Berufsmatur und diversen anderen Zusatzausbildungen können sich die jungen Berufsleute gezielt weiterbilden, sogar die Universität und die ETH stehen ihnen nach der so genannten «Passerelle» offen. Inzwischen wird die Berufslehre auch zum Exportschlager. In Albanien werden mit Schweizer Hilfe ähnliche Ausbildungen lanciert, um die hohe Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Akademikern zu senken. Und noch dieses Jahr soll ein ähnliches Modell einer digitalen Bäcker-Ausbildung in China starten. Ein «NZZ Format» über das Schweizer Erfolgsmodell der Berufslehre.
  • #bodypositivity – Wir sind mehr als unsere Körper
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    #bodypositivity – Wir sind mehr als unsere KörperIm Gegenzug dazu haben Personen mit fetten Körpern oder Behinderungen empirisch belegbare Nachteile im Leben: von schlechteren Berufschancen bis zu schlechterer Gesundheitsbetreuung. Doch der Widerstand gegen die Schönheitsstandards und Diskriminierungen wächst. Dass alle Körper schön und gut sind, so wie sie sind, ist die These der Body Positivity-Bewegung. Auf Instagram sind unter dem Hashtag #bodypositivity mittlerweile fast sieben Millionen Beiträge gepostet und da auch die Schönheitsindustrie dem Trend nicht hinterherlaufen will, buchen Modehäuser mittlerweile auch Curvy-Models für ihre Image- und Produktkampagnen. Body Positivity-Aktivistinnen aber sehen diesen Trend immer kritischer, denn jene, die die Bewegung einst gestartet haben – allen voran fette schwarze Frauen – werden erneut ausgegrenzt. «NZZ-FORMAT» hat sich aufgemacht auf eine Reise in die Welt der Body Positivity-Bewegung und hat die bekannteste schwarze Bloggerin Österreichs Christl Clear und die Autorin von «Riot,
  • Geheimnisvolle Unterwelt: Die Höhlenforscher von Mallorca
    F10
    Geheimnisvolle Unterwelt: Die Höhlenforscher von MallorcaDurch das erosionsanfällige Kalkgestein ist im Laufe von Jahrmillionen das dichteste Höhlengeflecht Europas entstanden. Neben den touristisch erschlossenen Schauhöhlen gibt es unzählige bekannte, aber auch noch unerforschte Höhlen. Ein Paradies für Abenteurer, Extremsportler und Höhlenforscherinnen. Sie erkunden diese verborgenen Welten, ihre Grösse, ihr Material, das Leben darin. Aber die waghalsigen Expeditionen in die Unterwelt bergen auch Gefahren – für die Höhlen und die Menschen. Einsturzgefahr, ein hoher CO2-Gehalt in der Luft, schlechte Sicht unter Wasser: Immer wieder kommt es zu Unfällen. Aber die Reisen in die Höhlen machen süchtig und die faszinierende Unterwelt Mallorcas kennt keine Grenzen. Ein «NZZ Format» über die Leidenschaft der Höhlentaucher, grenzenlose Schönheit und überraschende Funde in der Unterwelt.
  • Die Schildkrötenretter der Adria
    F11
    Die Schildkrötenretter der AdriaSeit über 200 Millionen Jahren leben Schildkröten in unseren Meeren. Doch jetzt stehen Schildkröten auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere. Dabei haben die Panzertiere selbst nur wenige natürliche Feinde – gäbe es da nicht den Menschen. 99 Prozent der Todesursachen dieser Tiere sind menschgemacht. Hunderttausende Schildkröten enden ungewollt in den Netzen von Fischern. Geschätzte 120’000 sterben jedes Jahr allein im Mittelmeer. In Apulien wollte der Tierschützer Pasquale Salvemini dem nicht länger tatenlos zusehen. Er hat die Fischer von Bisceglie und Trani überredet, die eingefangenen Tiere nicht wie üblich zurück ins Meer zu werfen – was meist der sichere Tod bedeutet – sondern sie ihm im Hafen zu übergeben. Mit seiner blauen Schildkröten-Ambulanz liefert er früh morgens die bis zu 150 Kilo schweren Panzertiere in die Schildkröten-Klinik der Universität von Bari. Dort untersuchen Prof. Antonio Di Bello und Prof. Delia Franchini die Patienten aus der Adria, sie werden gerein
  • Die Kraft der Berührung – Eine Gesellschaft auf Entzug
    F12
    Die Kraft der Berührung – Eine Gesellschaft auf EntzugWeltweit beschäftigen sich nur wenige hundert Wissenschaftler mit dem Tastsinn – er gilt als das Stiefkind der Sinnesforschung. Dabei ist Berühren und Berührt werden von Anfang an essentiell: Im Mutterleib ist der Tastsinn der erste, der sich entwickelt – und der einzige, der immer aktiv ist, 24 Stunden pro Tag. Ohne Körperkontakt, besonders im Kindesalter, kann sich der Mensch nicht gesund entwickeln. Gerade zwingt uns die Pandemie, Abstand zu halten: Das Gegenüber ist eine potentielle Keimquelle geworden, Nähe birgt Gefahr. Was macht der Berührungsmangel mit uns als Individuen und als Gesellschaft? Wie funktioniert unser Tastsinne-System? Und: Lässt sich therapeutische Berührung auch als Heilmittel einsetzen? Studien mit depressiv Erkrankten liefern erste Hinweise. Ein «NZZ Format» über ein unterschätztes Sinnesorgan und die Bedeutung körperlicher Nähe für das Säugetier Mensch.
  • Kindesmissbrauch im Netz
    F13
    Kindesmissbrauch im NetzBeim Cyber-Grooming erschleichen sich Erwachsene über soziale Medien das Vertrauen von Kindern, um sie sexuell zu belästigen oder zu missbrauchen. Die Bilder landen im Netz. Immer wieder werden Darknet-Seiten und erschreckend grosse Pädophilen-Netzwerke enttarnt. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Europa gilt zurzeit als weltweit grösster Host von kinderpornografischem Material. Für die Fahnder eine nie versiegende Quelle des Grauens, der sie sich jeden Tag aussetzen, um Kinder zu retten. «NZZ Format» über Kinder, die für pornographische Bilder missbraucht wurden und den Kampf der Fahnder gegen die Täter.
  • Safari reloaded – Südafrikas Tierparks erfinden sich neu
    F14
    Safari reloaded – Südafrikas Tierparks erfinden sich neuDie einheimischen Angestellten trifft das besonders hart, weil sie mit ihrem Job häufig eine ganze Grossfamilie ernähren. Das Geld für Nahrung wird knapp. Die Folge: Die Wilderei von Antilopen hat zugenommen. Viel Geld aus der Safari-Industrie floss in den Tierschutz – gegen die Wilderei von Nashörnern zum Beispiel. Die «Black Mambas» ist eine innovative und erfolgreiche Tierschutzgruppe. Sie besteht nur aus Frauen, und sie hängt von Spenden ab. Der Ökologe Craig Spencer hat sie auf dem Höhepunkt der Nashornwilderei gegründet. Weil das Geld der Touristen fehlt, sucht er neue Gönner per Zoom-Chat – aus seinem Zelt mitten im Park. Auch andere Betreiber privater Wildparks suchen nach innovativen Lösungen. Es werden mehr alternative Safaris angeboten, einfach, in Zelten und Hütten, auch, um mehr Menschen für den Tierschutz zu begeistern. Ein «NZZ Format» über die Safari-Industrie im Wandel.
  • Ton im Ohr – Leben mit Tinnitus
    F15
    Ton im Ohr – Leben mit TinnitusÜberlaute Musik kann auch ein Auslöser sein. Tinnitus gibt Medizinerinnen wie Forschern noch viele Rätsel auf. Viele Menschen kennen dieses Phänomen, aber die meisten sprechen nicht darüber. Doch der Dauerton im Ohr belastet ihr ganzes Leben. Der Schweizer Produzent und Musiker Dodo leidet seit 20 Jahren unter Tinnitus. Er hat viele unterschiedliche Therapien probiert. In Zürich arbeiten Wissenschafterinnen gerade an einer Neurofeedback-Methode, um das Gehirn quasi zu überlisten und den Ton abzustellen. Andere versuchen mit Musiktherapie den Dauerton zu überspielen. Bei Dodo hat nichts geholfen. Darum hat er schliesslich seinen Feind im Ohr zum Freund gemacht. Und ihn sogar in einem Lied besungen. Ein «NZZ Format» über Tinnitus und wie die Menschen damit umgehen.
  • Rewilding: Zurück zur Natur
    F16
    Rewilding: Zurück zur NaturDie Wiederansiedlung sogenannter Schlüsseltierarten sind Teil des Konzeptes. Aber auch das übergreifende Ziel von einem Netz aus Wildniskorridoren über ganze Kontinente zu spannen, damit Tiere wieder bessere Möglichkeiten zur Migration haben, gehört dazu. Nach knapp 20 Jahren Existenz kann die Rewilding-Bewegung schon erhebliche Erfolge vorweisen. Rewilding verspricht eine kostengünstige Form des Naturschutzes, bei dem wir die Biodiversität ankurbeln und das Klima schützen können.
  • Sexual Wellness – Wie Frauen die Erotikbranche neu erfinden
    F17
    Sexual Wellness – Wie Frauen die Erotikbranche neu erfindenDoch der gesellschaftliche Wunsch nach Gleichberechtigung und Diversität verlangt auch von der Sexindustrie ein Umdenken, eröffnet neue Potenziale und stellt gleichzeitig die Gesellschaft auf die Probe. Denn die treibende Kraft hinter dem Wandel sind junge Frauen. Gründerinnen, die sich mit ganz neuen Geschäftsmodellen oftmals gezielt der weiblichen Sexualität widmen und gleichzeitig daran arbeiten, Sex in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Es geht um fair produzierte Pornographie, innovative Sex Toys aber auch um das Potenzial der Digitalisierung für die sexuelle Bildung und Aufklärung. Sexual Wellness nennt sich die junge Branche, der weltweit ein enormes Wachstumspotenzial vorausgesagt wird. Doch ganz so einfach ist der Erfolg nicht, denn nicht alle relevanten Marktteilnehmer sind bereit, sich dem tabuisierten Thema der weiblichen Lust zu öffnen. «NZZ Format» begleitet Gründerinnen in Berlin, die mit Ehrgeiz und Überzeugung die Erotikbranche verändern wollen.
  • Abgestempelt – Wie Deutschland an seiner Bürokratie scheitert
    F18
    Abgestempelt – Wie Deutschland an seiner Bürokratie scheitertUnd weil es mit den vorhandenen Faxgeräten bisher ja auch immer irgendwie gutgegangen ist. Die Corona-Pandemie legt schonungslos offen, dass Deutschland in Verwaltung und Organisation ein gravierendes Bürokratie- und Effizienzproblem hat. Eines, das schon in weniger krisenbelasteten Zeiten immer mal wieder auch international für Erstaunen oder Häme sorgte, wenn etwa neue Bahnstrassen von der Idee bis zur Fertigstellung 70 Jahre benötigen, oder wenn sich beim Berliner Flughafen die Eröffnung um neun Jahre verzögert – ein Zeitraum, in dem China drei Grossflughäfen aus der Steppe stampft. Doch während Pannen dieser Art vor allem peinlich und teuer sind, kosten die Managementfehler in einer Pandemie Vertrauen. Die sogenannte «Querdenker»-Bewegung bringt immer noch zehntausende wütende Protestler auf die Strassen. Es braut sich etwas zusammen in der «Bürokratischen Republik Deutschland». «NZZ»-Format über Deutschland in der Effizienz-Krise.
  • Feuerfront Südeuropa
    F19
    Feuerfront SüdeuropaDurch den Klimawandel und die darauf folgende Hitze brennt es immer stärker, die Brandsaison dauert immer länger und Waldbrände lodern mittlerweile auch in Mittel- und Nordeuropa. Immer mehr Wissenschafter fordern daher weniger in die Bekämpfung der Brände als viel mehr in die Prävention zu investieren. Feuer mit Feuer vorzubeugen und zu bekämpfen ist dabei eine der Techniken, die in Ländern wie Portugal oder Spanien erfolgreich zum Einsatz kommt. «NZZ»-Format zeigt, wie in der Region Mafra bei Lissabon mit kontrolliertem Brennen die Zahl der Waldbrände um bis zu 70 Prozent gesunken ist. In Katalonien kommen Kühe und Ziegen zur Waldbrandbekämpfung zum Einsatz und die Spezialeinheit GRAF der katalanischen Feuerwehr analysiert Feuer so, dass sie die Entwicklung von Bränden berechnen und vorhersehen können. Bei ihrem dramatischen Kampf gegen die Flammen sehen wir die Aktivisten der Bürgerbewegung MAI auf Sizilien, deren Einsatz gegen das Feuer gleichzeitig ein Kampf gegen die Mafia ist.
  • Frau Merkel – Die erste deutsche Kanzlerin und was sie für Frauen erreicht hat
    F20
    Frau Merkel – Die erste deutsche Kanzlerin und was sie für Frauen erreicht hatDie mächtigste Frau der Welt tritt ab – nach 16 Jahren. Angela Merkel ist in der DDR aufgewachsen und machte nach der Wende schnell Karriere in der CDU. Diese Erfahrungen prägten sie. Angela Merkel tat sich lange schwer mit Gleichstellungspolitik, war eine Gegnerin der Quote und zögert bis heute, sich eine Feministin zu nennen. Dennoch, die erste Bundeskanzlerin musste sich oft unter lauter Männern behaupten. Wie hat sie das gemacht? Und was hat die erste Kanzlerin also für andere Frauen erreicht? Auf der Suche nach Antworten hat „NZZ“-Format mit einer Reihe prominenter Frauen gesprochen, die Angela Merkel ganz aus der Nähe kennengelernt haben: mit der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, mit der ehemaligen Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger, mit Staatsministerin Dorothee Bär, mit der Vize-Präsidentin des EU-Parlaments und ehemaligen Bundesministerin Katharina Barley, der ehemaligen dänischen Ministerpräsidentin Helle Thornig-Schmidt, der Autorin Jana
  • Gewalt gegen Abgeordnete – Eine Gefahr für die Demokratie?
    F21
    Gewalt gegen Abgeordnete – Eine Gefahr für die Demokratie?Immer mehr Politiker werden Opfer von Hassattacken und Gewalt. Anfeindungen im Netz nehmen genauso zu wie Übergriffe auf der Straße. „NZZ Format“ fragt anlässlich der Bundestagswahl nach. Wie verändert diese Entwicklung die Arbeit und das Leben von Abgeordneten? Was machen die Aggressionen mit dem politischen System? Auf der Suche nach Antworten hat „NZZ Format“ Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble getroffen und Abgeordnete im Wahlkampf begleitet. „NZZ Format“ ist unterwegs mit dem SPD-Abgeordneten Karamba Diaby, auf dessen Büro vergangenes Jahr geschossen wurde. Das Team begleitet außerdem die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch, die rund um die Uhr Personenschutz hat, und trifft die beiden stellvertretenden Grünen-Chefinnen Ricarda Lang und Jamila Schäfer, die erstmals für den Bundestag kandidieren und die im aktuellen Wahlkampf mehrfach mit Shitstorms konfrontiert waren. Der Gewaltforscher Andreas Zick von der Universität Bielefeld ordnet die Entwicklungen
  • Die heilende Kraft des Waldes
    F22
    Die heilende Kraft des WaldesWas nach Esoterik klingt, hat mittlerweile auch die Schulmedizin in ihre Behandlung integriert. Nach dem Motto «Raus aus der Klinik, rein in den Wald» soll das geführte Abtauchen im Wald unter anderem vor Burnout, Depression und Herzinfarktschützen. Sogenannte Waldbademeister bieten Achtsamkeitsübungen im Dickicht, Durchatmen zwischen Bäumen und Waldübernachtungen unter freiem Himmel an. Macht das den Menschen wirklich gesünder? Viele Kliniken bieten neuerdings Wald-Therapie an. Nicht nur in der Psychosomatik, auch in der neurologischen Rehabilitation machen Patienten durch den Wald offenbar bessere Fortschritte, zum Beispiel bei Parkinson, Demenz oder nach einem Schlaganfall. Auch wenn der Wald nicht alles heilen kann: Studien beweisen, dass er zahlreiche positive Effekte auf die Psyche und den Körper hat und präventiv vor Krankheiten schützen kann. «NZZ Format» stellt Menschen vor, die als Patienten Erfahrung mit «Doktor Wald» gemacht haben und hinterfragt bei Ärztinnen und Waldthera
  • Die letzten Tage vor den Taliban
    F23
    Die letzten Tage vor den TalibanIm Frühjahr 2021 beschliesst US-Präsident Joe Biden den vollständigen Truppenabzug aus Afghanistan, dem sich auch die Nato-Partner anschliessen und der sogar noch schneller durchgeführt wird, als ursprünglich verkündet. Zurück bleibt ein geschwächter afghanischer Staat, dessen Sicherheitskräfte zunehmend in Bedrängnis geraten und dem Taliban-Vormarsch nur wenig entgegensetzen können. Afghanische Sicherheitskräfte, die an vorderster Front Dienst leisten, erzählen, wie sie sich von ihrer eigenen Regierung zunehmend im Stich gelassen fühlen. Doch auch in Kabul spitzt sich die Lage immer weiter zu und die Stadt wird vermehrt von Attentaten heimgesucht. Die junge TV-Reporterin Zahra Rahimi trotzt tagtäglich diesen Gefahren, wenn sie für die Abendnachrichten in der Stadt Beiträge dreht, obwohl sie weiss, wie oft auch Journalisten auf den Todeslisten der Taliban stehen. Doch in den Vertriebenenlagern Kabuls zeigt sich, dass nicht nur die Taliban mit ihrer Gewalt für Leid und Zorn sorgen. 20 J
  • Kampf gegen den IS
    F24
    Kampf gegen den ISSie hat sich zu einem im Untergrund agierenden kriminellen Netzwerk entwickelt. Durch Terroranschläge, Ermordungen und Kidnapping versuchen sie das Land zu destabilisieren, um im Chaos an Einfluss zu gewinnen. Die irakische Regierung setzt im Kampf gegen die Islamisten die Spezialeinheit CTS ein, die von amerikanischen Soldaten trainiert wurde und täglich in Kampfeinsätzen gegen den IS vorgeht. «NZZ Format» zeigt, wie die CTS Teams gegen IS-Schläfer-Zellen vorgehen. Die Einsätze gestalten sich als schwierig und sind gefährlich, denn die Anhänger haben sich in abgelegene Wüstengebiete zurückgezogen. Gleichzeitig wirft der Film einen umfassenden Blick auf die komplexe politische Lage im Irak und zeigt Opfer jüngster Terroranschläge, wie Regierungsanhänger vom IS bedroht und dass Frauen und Kinder von toten IS-Kämpfern vom Staat fallen gelassen werden. Das Land steht vor einem gefährlichen Scheideweg. Während sich der IS im Untergrund neu formiert, steht der Staat durch die Ölkrise ökonom
  • Mehr als Atem
    F25
    Mehr als AtemWie sehr wir den Atem steuern können, wie sich das Atmen auf den Körper und auf Krankheiten auswirkt – dessen sind sich jedoch nur wenige bewusst. Die meisten Menschen atmen flach. Stress, Hektik, Druck – Faktoren, die unser Atmen und unseren Körpern beeinflussen. Angstzustände und gewisse Atemstörungen behandeln viele mit Medikamenten – obwohl man sie allein mit gezielten Atemtechniken und dem Bauchatmen beheben kann. Apnoetaucher Dimitris Synodinos auf der griechischen Insel Amorgos lehrt, wie man die Angst, zu wenig Luft zu haben, überwinden kann. Wer sich auf die Atemtechnik einlässt und entspannt den Kopf mit angehaltenem Atem im Wasser baumeln lässt, ist erstaunt, wie lange man den Atem anhalten kann und wie sich viele Ängste verflüchtigen. Mit Ängsten hängen auch jene Lungenkrankheiten zusammen, die auf Stress zurückzuführen sind. An der Kinderklinik in Davos hat die Zahl der Jugendlichen mit psychosomatischen Atemstörungen zugenommen. Sie werden nicht nur medikamentös behandelt
  • Der weisse Punkt: Südafrikas Streit über Jungfrauentests
    F26
    Der weisse Punkt: Südafrikas Streit über JungfrauentestsIm Vielvölkerstaat Südafrika gewinnen Traditionen wieder mehr an Bedeutung. Eine davon ist der sogenannte Jungfrauentest, bei dem Frauen und Mädchen auf ein intaktes Jungfernhäutchen untersucht werden. Kritiker sehen darin einen Eingriff in Frauen- und Kinderrechte, während Traditionalisten auf ihr Recht auf Kultur pochen. Die Jungfräulichkeit steht insbesondere bei den Zulus, der grössten Bevölkerungsgruppe des Landes, für Reinheit und Ehre in der Familie. Ausserdem schütze die Praxis Frauen vor HIV und ungewollten Schwangerschaften. Doch diese Argumentation der Kultur-Verfechter bekommt immer mehr Risse. «NZZ Format» begleitet junge Südafrikanerinnen auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden und nehmen uns mit in eine Welt, in der der gesellschaftliche Druck enorm und das Familienoberhaupt immer noch der Vater ist. Die Frauen suchen sich ihren Platz in einer Gesellschaft, die weitgehend patriarchisch aufgebaut ist und gleichzeitig eine der progressivsten Verfassungen der Welt hat – zumindest
  • Die Zukunft des Kinos
    F27
    Die Zukunft des KinosNoch erwirtschaften die Filmstudios fast die Hälfte ihrer Einnahmen im Kino. Doch Streamingdienste wie Netflix oder Amazon erreichen nicht zuletzt dank der Pandemie immer mehr Zuschauende zuhause. Diese Situation bringt die Studios in eine schwierige Lage. Sie können mehr Menschen via Streaming erreichen, aber das könnte die Kinos und die grossen Einnahmen, die sie generieren, untergraben. Derweil schliessen immer mehr Kinos – grösstenteils Familienbetriebe und kleine Ketten, in ländlichen Gebieten und Kleinstädten. Klar ist, dass sich das Kino nach der Pandemie grundsätzlich verändern muss. Die Branche muss die Herausforderung jetzt anpacken und das Geschichtenerzählen und das Kino neu denken. Das Kino als Begegnungsort muss den Besuchenden in Zukunft viel mehr bieten als nur ein Filmerlebnis und überteuertes Popcorn. Das Kino ist seit seinem Start vor rund hundert Jahren durch technische Innovationen, wie dem Wechsel von Stumm- zu Tonfilm oder der Erfindung des Fernsehers und später
  • Hoffnungsträger in der Psychiatrie
    F28
    Hoffnungsträger in der PsychiatrieDie Psychiatrien sind voll, es fehlt an Personal und Corona verschärft die Lage zusätzlich. Dennoch beginnt etwas zu keimen, was Hoffnung macht: der Recovery-Ansatz und die Peer-Arbeit. Immer mehr psychiatrische Kliniken stellen ehemalige Patienten als Mitarbeiterinnen ein. Das Ziel dieser Genesungsbegleiter, auch «Peers» genannt: Empowerment und die Selbstbestimmung der Patienten. Die Experten aus Erfahrung sollen psychisch Kranken Hoffnung geben, das Pflegepersonal sensibilisieren und die Hierarchie in der Klinik auflockern. Das Konzept stammt aus den USA und nennt sich Recovery, Genesung. Doch Gesundungswege verlaufen in der Regel nicht linear. Der Recovery-Ansatz stellt daher nicht eine völlige Symptomfreiheit in den Mittelpunkt, sondern ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben, das auch mit psychischen Problemen und einer Diagnose möglich sein kann. «NZZ Format» begleitet zwei Peers bei ihrer Arbeit in der Psychiatrie und lässt Patienten zu Wort kommen. Wie und wann sucht man Hilf
  • La Bestia – Mit dem Todeszug Richtung USA
    F29
    La Bestia – Mit dem Todeszug Richtung USADie Reise mit dem Zug ist für sie der schnellste Weg Richtung USA, aber auch der gefährlichste. Immer wieder stürzen Menschen vom Zug, landen auf den Gleisen, werden überfahren, verstümmelt oder von kriminellen Banden ausgeraubt oder vergewaltigt. Die Menschen machen sich trotzdem auf den Weg. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr zwischen 400’000 und 500’000 Migranten auf diesen Zügen mitfahren. Und seitdem Joe Biden neuer US-Präsident ist, werden es immer mehr. Sie hoffen, dass er die strenge Migrationspolitik seines Vorgängers aufweicht. Eine Hoffnung, die spätestens an der US-Grenze enttäuscht wird. «NZZ Format» reist durch Mexiko und trifft die Menschen, die die gefährliche Reise auf sich nehmen und jene, die ihnen helfen. Eine Dokumentation über die Flucht in ein besseres Leben mit La Bestia.
  • Alte Wurzeln, neue Ideen: Junge Bauern kämpfen für die Artenvielfalt
    F30
    Alte Wurzeln, neue Ideen: Junge Bauern kämpfen für die ArtenvielfaltDer Alpenraum besteht aus einem extrem vielfältigen und gleichzeitig empfindlichen Ökosystem. 30.000 Tiere und 13.000 Pflanzen sind hier zu Hause. Doch der natürliche Kulturraum in den Alpen ist bedroht: Klimawandel, Verstädterung und Massentourismus, industrielle Landwirtschaftsformen und die Globalisierung gefährden die Artenvielfalt und damit die Lebensgrundlage der Bergbauern. Die Zahl der Landwirte, die unter diesen Bedingungen überleben können, schrumpft ebenso rasant wie die der fruchtbaren Agrarflächen. Doch wie lässt sich eine nachhaltige Landwirtschaft in den Alpen gestalten, die für eine Rückkehr der Arten sorgt, die Böden wieder nutzbar macht, lange Transportwege und die Verschwendung von Lebensmitteln vermeidet und für eine engere Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten sorgt? Die Journalistin Anja Tschannen aus der Westschweiz züchtet und verkauft alte Nutztierrassen wie Pommernenten, Appenzeller Spitzhaubenhühner und Evolèner Rinder. Die Italiener Federico Chieri
  • Gemeinsam einsam
    F31
    Gemeinsam einsam«NZZ Format» spricht mit jungen Menschen über ihre Einsamkeit und geht den Gründen nach. Laura ist 23 Jahre alt und sagt: «Irgendwann weisst du es einfach: Das ist Einsamkeit, so fühlt sich das an.» Sie hat einen interessanten Beruf im Gesundheitswesen und bezeichnet ihre Familie als sicheren Hafen. Und dennoch leidet sie unter Einsamkeit. Es scheint Paradox, dass vor allem junge Menschen zunehmend von sich selbst sagen, dass sie einsam sind. Die junge Generation, die digital vernetzt ist wie nie zuvor. Genau darin scheint jedoch ein Grund für die «neue Einsamkeit» zu liegen, stellt die Politikwissenschaftlerin Diana Kinnert in ihrem Buch fest. Einsamkeit als Gefühl sei ein ganz Natürliches, so alt wie der Mensch selbst. Es gebe aber eine neue Form von Einsamkeit, eine Einsamkeit unter modernen Bedingungen, die mit der immer digitaleren und individualistischeren Gesellschaft zu tun habe. Einsamkeit ist mehr als die An- oder Abwesenheit von anderen Menschen, sondern hat mit sozialer Qua
  • Plötzlich kahl
    F32
    Plötzlich kahlDementsprechend boomt das Geschäft mit Haartransplantationen, genauso wuchert die Palette von vermeintlichen Haarwuchsmitteln. Doch der Wunsch eines Lebens ohne Glatze treibt viele Männer auch zu Medikamenten, deren Nachwirkungen oft unterschätzt werden. Der Traum von der Haarpracht wurde für sie zum Albtraum. «NZZ Format» hat einige Männer bei ihrer Suche nach mehr Haar begleitet. Und einen, der mit seiner Glatze gut leben kann. Ein Film von Gustav Hofer.
  • Mordlust – Die dunkle Seite in uns
    F33
    Mordlust – Die dunkle Seite in uns«NZZ Format» spricht mit einer Gerichtsreporterin und Krimiautorin über Fiktion und Wirklichkeit in ihrem schlimmsten Mordfall. Die Sendung berichtet über einen Neurowissenschaftler, der die Gehirne von Psychopaten untersucht, und ein Mörder erzählt, wie er zu dem geworden ist. Ein «NZZ Format» über die dunkle Seite in Menschen; die wenige zu Mördern macht, aber die meisten fasziniert.
  • Gute Hoffnung, jähes Ende
    F34
    Gute Hoffnung, jähes EndeDiese behalten ihre Gefühle für sich, viele empfinden Scham und fühlen sich allein gelassen. Für Mediziner sind Fehlgeburten an der Tagesordnung. Die Natur ist verschwenderisch, nicht alle Embryos wachsen zu lebensfähigen Kindern heran. Grund dafür sind oft Entwicklungsstörungen. Kommt es dann zu einer Fehlgeburt, greift in Praxen und Kliniken oft ein Automatismus: schnell behandeln, schnell operativ entfernen. Angemessen auf den Schock der betroffenen Frau zu reagieren, den Kinds-Verlust anzuerkennen und in Ruhe zu informieren – dafür fehlt oft das Wissen und auch die Zeit. Dabei kommen Paare, die sich gut betreut und behandelt fühlen, deutlich besser mit einer Fehlgeburt zurecht. Aber solche Angebote gibt es viel zu selten. Rahel und Adrian haben vier Fehlgeburten erlebt. Zuletzt Xavier: Sein Herz hörte in der 22. Schwangerschaftswoche auf zu schlagen. Von einer Hebamme unterstützt, die sich auf Fehlgeburten spezialisiert hat, entschied das Paar, die natürliche Geburt abzuwarten, um
  • Miteinander reden – So kommt die auseinanderdriftende Gesellschaft wieder zusammen
    F35
    Miteinander reden – So kommt die auseinanderdriftende Gesellschaft wieder zusammenDie Antwort scheint einfach und macht Mut: Die Gesellschaft muss miteinander reden – denn Begegnung, Austausch und die Auseinandersetzung mit anderen Meinungen sind die Grundlagen für eine demokratische Gesellschaft. Doch während Stadtviertel immer homogener werden, Kommunikation nur noch innerhalb der eigenen Filterblase stattfindet und viele lieber übereinander statt miteinander reden braucht es neue Ideen, um Gesellschaft wieder stattfinden zu lassen. Immer mehr Initiativen entwickeln kreative Ansätze, die uns in Begegnung bringen sollen, um Vorurteile zu überwinden und dem Miteinander eine neue Chance zu geben. So wird eine Bibliothek in Helsinki plötzlich zu einem Wohnzimmer für die Stadtgesellschaft, indem sie weit mehr anbietet als nur Bücher; eine offene Werkstatt auf dem Land bringt Menschen über das gemeinsame Werkeln in den Austausch und auch Facebook bekommt die Chance Werbung für den guten Diskurs zu machen. «NZZ Format» wagt den Perspektivwechsel und zeigt – es gibt nicht

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