NZZ Format

Staffel 2012

TV-G
This Swiss TV-series is a vital source of quality on-screen journalism with its collection of reports and documentaries about political sociology, economy and science, as well as the cultural, social, and technical challenges of society.

NZZ Format • Staffel 2012 ansehen bei

33 Folgen

  • Der künstliche Mensch
    F1
    Der künstliche MenschZur Jahrtausendwende haben wir das menschliche Genome entschlüsselt. Sind wir damit im Besitz des Bauplans des Lebens? Folgt jetzt auf den „homo sapiens“ eine neue, eine verbesserte Version des Menschen? Der künstliche Mensch, sozusagen der Mensch 2.0.
  • Kunst der wissenschaftlichen Küche
    F2
    Kunst der wissenschaftlichen KüchePhysiker, Kabarettist und Kochbuchautor: Werner Gruber und seine Tipps für die Alltagsküche / Aufs Gramm genau: Rolf Caviezel mit präzisen, raffinierten Rezepten aus der molekularen Küche / Flüssiger Stickstoff, Antigrill und Rotationsverdampfer: Moderne Kochtechniken sorgen für ganz neue Ess- und Geschmackserlebnisse / Die Moleküle besser verstehen: Thomas Vilgis und seine Experimente am Max-Plank-Institut für Polymerforschung / Im Labor von Heston Blumenthal: Der weltberühmte Spitzenkoch, seine avantgardistischen Kreationen und die wissenschaftliche Basis seiner Kochkunst.
  • Der innere Schweinehund
    F3
    Der innere SchweinehundWer ist der innere Schweinehund? Er jedenfalls sei schuld daran, wenn wir Vorsätze nicht umsetzen. Dank neuer Hirnforschung kommt man ihm langsam auf die Schliche. Für die einen ist er eine Handlungshemmung, dagegen nützen positive Kräfte und eine neue Willensbahnung. Ist er ein unliebsamer Automatismus? Dann hilft geschickte Planung durch einen selber gewählten Automatismus. Ist er ein Stolperstein? Eine Hypnose schwächt seine Macht. Oder ist er ein freundlicher Aufpasser zwischen Verstand und Gefühl? Da gilt es, beide Systeme des menschlichen Hirns mit ins Boot zu holen. Beispiele sind unter anderem das Flirten, der Wunsch nach Bewegung und Gewichtsverlust, das Aufschieben von Tätigkeiten und Vorsätze auf dem Weg zur Exzellenz.
  • Schnee-Fälle
    F4
    Schnee-FälleSchnee macht viele glücklich: Skifahrer, Skilehrer, Hoteliers und Schlittenhunde. Schnee macht auch viele unglücklich: Autofahrer, Golfer, Verkehrsplaner und Rentiere. Was wäre der Schweizer Tourismus ohne Schnee? Ganze Bergregionen stünden vor dem Kollaps. Und doch: gerade in den Bergen kann der Schnee zur Hypothek weden. Das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut Davos erforscht seit 80 Jahren das Phänomen Schnee. Dennoch fordern Lawinen immer wieder Opfer, und beileibe nicht nur unvorsichtige Variantenfahrer. Ganz im Norden und im Süden gehört der Schnee zum Leben. Die Winter sind lang, kalt und dunkel. Dennoch haben viele Menschen aus der Not eine Tugend gemacht und überleben nicht nur trotz, sondern gerade wegen des Winters.
  • Was Jungs brauchen
    F5
    Was Jungs brauchenWas ist bloss mit unseren Jungs los? Immer mehr von ihnen machen Probleme, fallen durch Gewalt auf und kommen mit dem Gesetz in Konflikt. In der Schule kommen sie nicht mit und werden von den Mädchen überholt. Fünfzig Prozent der männlichen Schüler müssen in eine Therapie, und immer mehr erhalten Ritalin gegen Hyperaktivität. Experten schlagen Alarm. Der Psychologe Allan Guggenbühl warnt vor der Pathologisierung der Jungen und macht die Gesellschaft verantwortlich. Der Kinderarzt und Autor Remo Largo sieht den Mann überhaupt in der Krise und fordert die Väter zu mehr Engagement auf. Wie kann man den Jungs helfen? Eine Schule mit mehr Praxis statt Theorie kann Jungs motivieren. Im Förderprojekt „Sozial engagierte Jungs“ arbeiten fünfzehnjährige Schüler in einer Kindertagesstätte, werden dabei von männlichen Mentoren begleitet und reden in der Gruppe über Männerrollen. Beim Kampfsport lernen junge Männer, ihren Körper und ihr Temperament zu beherrschen. Im Sozialkompetenz-Training werden gewalttätige Jugendliche mit ihren Taten konfrontiert. Und: Sie dürfen auch mal unter sich sein. In geschlechtergetrennten Gruppen, ob bei den Pfadfindern oder im Ruderclub, können sich Jungen oft besser entfalten.
  • Eine Diva im Fokus: Die Leica
    F6
    Eine Diva im Fokus: Die LeicaKnipsen was das Herz begehrt, Format oder Grösse spielen keine Rolle. Man schaut sich die Bilder auf dem Handy oder dem Computerbildschirm an. Dort, wo jede Foto nicht nur technisch und künstlerisch, sondern auch körperlich ein anstrengender und herausfordernder Prozess war, beginnt die Geschichte der Leica. Digital war damals noch ein Fremdwort und sollte erst rund sechzig Jahre nach der Einführung der ersten Leica Kamera fast zur Grabsteininschrift für den erfolgsverwöhnten deutschen Hersteller von Qualitätskameras werden. Analog, auf Kinofilm, entstanden die ersten Fotos mit der Ur-Leica. Ihre Nachfolger, vor allem die legendären Kameras der M-Serie, wurden zum Handwerkszeug der besten Fotografen und ambitioniertesten Amateure der Welt und zu begehrten Luxusobjekten für Sammler. Der Ruf der Leica, ihre Qualitäten, aber auch ihr Preis, machen sie zur Diva unter den Kameras.
  • Im Reich der Haie
    F7
    Im Reich der HaieAustralien 1955: Die attraktive und unerschrockene Blondine Valerie ist Australiens beste Unterwasserjägerin und der gutaussehende Ron Taylor ist der Weltmeister im Speerfischen, einer damals weltweit beliebten Sportart. Bald heiraten die beiden. Die Australier halten die meisten Haie für gefährliche Menschenfresser. Ron und Valerie Taylor waren mit die ersten, die begannen, unter Wasser zu photographieren und zu filmen. Da man bis dahin nur wenige und vorwiegend schwarz-weisse Unterwasseraufnahmen gesehen hatte, fanden ihre Filme und Fotos reissenden Absatz. Sie arbeiteten für Time, Life, National Geographic und viele andere der damals führenden Publikationen. Schliesslich gelang es ihnen als erste, weisse Haie unter Wasser zu filmen. Als Steven Spielberg die Aufnahmen sah, engagierte er die beiden für seinen Blockbuster „Der Weisse Hai“. Die Taylors wurden zu Hollywood’s führenden Unterwasserspezialisten. Was Jean-Jacques Cousteau für Europa war, waren die Taylors in Australien: Die führenden Experten, die die Wunder der Meere in die traute Fernsehstube brachten. Auch im Alter von 77 Jahren tauchen die Taylors noch immer, am liebsten in unzugänglichen und weit von der Zivilisation entfernten Tauchgebieten. Nach einem halben Jahrhundert Unterwasser-Erfahrungen sind sie schockiert über den schlechten Zustand der Meere und die starke Dezimierung mariner Lebensformen. Sie warnen heute eindringlich vor den Folgen einer weiteren Überfischung der Weltmeere.
  • Meerengen Europas (1/3): Gibraltar
    F8
    Meerengen Europas (1/3): GibraltarStossverkehr im Mittelmeer. Rund 220 Handelsschiffe pro Tag durchfahren täglich die Strasse von Gibraltar, die den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet - oder Europa von Afrika trennt. Spanien und Marokko sind eigentlich die sich gegenüberliegenden Staaten, aber Grossbritannien beherrscht seit über 300 Jahren den markanten «Rock of Gibraltar». Hier hausen die berühmten Berberaffen und man gibt sich «very british». Spanien hat auf der Nordseite mit Algeciras einen der wichtigsten Containerhäfen Europas, mit der Stadt Ceuta aber auch einen Vorposten auf afrikanischem Boden. Und Marokko ist bestrebt, sein diplomatisches Dilemma mit den praktischen Gegebenheiten in Deckung zu bringen.
  • Luftschiff-Faszination
    F9
    Luftschiff-FaszinationEinzigartige Dokumente der Technikgeschichte: Die grandiose Weltfahrt des Luftschiffs «Graf Zeppelin»1929 und die spektakulären Starrluftschiffe der amerikanischen Marine / Russische Prallluftschiffe und die Tragödie der «Italia» auf der Fahrt in die Arktis / Das Ende der traditionellen Luftschifffahrt: Die Katastrophe der «Hindenburg» im amerikanischen Lakehurst / Das erste Luftschiff der Neuzeit: Mit dem «Zeppelin NT» auf Fahrt über dem Bodensee / «Minizepp»: Kleine, fernsteuerbare Werbe-Luftschiffe aus dem Waadtland für den Weltmarkt / Der Erfinder des ersten aufblasbaren Flugzeugs und sein Projekt «Skylift»: Wie in schwindelerregender Höhe eine traggasgefüllte Aussichtsplattform entstehen soll.
  • Poesie der Mechanik – Automaten
    F10
    Poesie der Mechanik – AutomatenWenn Fürsten ihre Gäste verblüffen wollten, liessen sie eine Kutsche unvermittelt über den Tisch fahren. Die live spielende Pianistin und die Lightshow mit Damen im Taschenformat begeisterten im 18. Jahrhundert, der Zauberer für die Kinderstube im 19. Jahrhundert. Erfinderische Uhrmacher und Ingenieure entwerfen seit Jahrhunderten Automaten, die Mensch und Tier mit mechanischen Mitteln imitieren. In ihnen vereinigt sich Präzisionsmechanik, Musik und Kreativität.
  • Meerengen Europas (2/3): Bosporus
    F11
    Meerengen Europas (2/3): BosporusDer 30 Kilometer lange Bosporus ist eine gefährliche Meerenge zwischen dem Schwarzen und dem Mittelmeer. Eine kurvenreiche Fahrrinne, schlechte Sicht und unberechenbare Strömungen haben schon viele Schiffskollisionen verursacht. Der Fischbestand ist eingebrochen, dennoch halten die Fischer Einschränkungen und Regulierungen für überflüssig. Istanbul ist ein Moloch: die drittgrösste Stadt der Welt lebt vom Bosporus und frisst ihn gleichzeitig auf. Zwei Bijoux am Bosporus: Hidiv Kasri und Rumeli Feneri.
  • Meerengen Europas (3/3): Öresund
    F12
    Meerengen Europas (3/3): ÖresundDer Öresund ist der kürzeste Seeweg zwischen Nord- und Ostsee. Er war über Jahrhunderte der Zankapfel vieler Seefahrtsnationen. Doch längst nicht alle Schiffe können ihn befahren, denn die Drogden-Fahrrinne ist an einigen Stellen nur acht Meter tief. Schwere Handelsschiffe und voll beladene Tanker müssen deshalb den kurvenreichen grossen Belt benutzen. Henryk Rosendahl-Jensen hat als Lotse einen spannenden, aber auch stressigen Beruf. Dänemark und Schweden sind seit zehn Jahren durch die Öresundbrücke verbunden. Durch sie sind Kopenhagen und Malmö fast zusammengewachsen.
  • Chinas unbekannte Küche (1/2): Hongkong
    F13
    Chinas unbekannte Küche (1/2): HongkongDie chinesische Küche hat viel mehr zu bieten als der billige chinesische Take-away uns Europäer glauben lässt. Sie ist die älteste und raffinierteste der Welt. Küchentechniken wie dämpfen, niedergaren oder glasieren wurden alle in China erfunden. Unter grosser Hitze werden im Wok der chinesischen Pfanne alle nur denkbaren Zutaten frisch zubereitet und so schnell und so heiss wie möglich serviert. Dabei ist Chinas Küche so vielfältig, dass es auch für Chinesen schwierig ist, den Überblick zu behalten. In unserem ersten Teil über Chinas unbekannte Küche besuchen wir einige der verrücktesten Köche und besten Lokale des Schlemmerparadieses Hongkongs.
  • Chinas unbekannte Küche (2/2): Taiwan
    F14
    Chinas unbekannte Küche (2/2): TaiwanIm zweiten Teil unserer Serie über die unbekannte chinesische Küche besuchen wir Taiwan -in erster Linie bekannt für seine ultra kompetitive Elektronikindustrie. Auf der subtropischen Insel vermischen sich alle möglichen Einflüsse zu besonders aufregenden kulinarischen Erlebnissen. Im arbeitsarmen Taiwan wird nicht nur rund um die Uhr gearbeitet, es wird auch rund um die Uhr gegessen. Dabei sind gesunde, kleine Happen besonders beliebt. Die hohe Qualität der angebotenen Leckerbissen lässt die taiwanesische Küche immer mehr zu einem weiteren Exportschlager der Inselrepublik werden.
  • Kluge Esel
    F15
    Kluge EselVor fünftausend Jahren wurde der Esel domestiziert. Die letzten wilden Exemplare sind sehr selten und extrem gefährdet. Der Zoo Basel koordiniert das europäische Zuchtprogramm der Somali-Wildesel. Vor allem rund um das Mittelmeer war der Esel unentbehrlich als Arbeitstier. Nun hat er ausgedient. Auf Zypern leben Hunderte von alten Eseln, die in der Landwirtschaft nicht mehr gebraucht werden, in der Auffangstation „Donkey Sanctuary“, wo sie bis ans Lebensende liebevoll gepflegt werden. Wenn man für den Hausesel nicht eine neue Aufgabe findet, besteht die Gefahr, dass die Art ausstirbt. Erhaltung durch Nutzung heisst die Devise. Esel können Trekkings begleiten, Kutschen ziehen oder als Reittiere für Kinder eingesetzt werden. In der Strafanstalt Saxerriet kommen Esel in der Therapie von Strafgefangenen zum Zug. Eine Bio-Farm in Italien mit achthundert Eseln verschiedener Rassen produziert Milch, Kosmetik aus Eselmilch und Fleisch in einem geschlossenen Kreislauf.
  • Meister der modernen Küche – Adrià, Myhrvold, Luis Aduriz
    F16
    Meister der modernen Küche – Adrià, Myhrvold, Luis AdurizFerran Adrià wurde nicht weniger als fünf Mal zum besten Koch der Welt gewählt. Er hat in seinem Restaurant «elBulli» die moderne Kochkunst revolutioniert. Es gibt keine klare Abfolge mehr von Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts. Seine 30- bis 40-gängigen Menus sind gespickt von Irritationen und Provokationen. Nathan Myhrvold hat ein grundlegendes Werk zur modernen Küche geschrieben. Auf 2438 Seiten erfährt man alles zu Geschichte, Grundlagen, Techniken, Physik und Chemie der modernen Nahrungsmittelzubereitung. Bei San Sebastian, nicht unweit der Küste, im baskischen Hochland findet man das drittbeste Restaurant der Welt. Andoni Luis Aduriz gilt einer als der ganz Grossen der Kochkunst und wirkt im «Mugaritz».
  • Die neue Daten-Welt
    F17
    Die neue Daten-WeltWas in Europa vielerorts noch in den Kinderschuhen steckt, breitet sich in den USA rasch aus: «Open Government Data». In Seattle kann jedermann Datensätze der städtischen Behörden aus dem Netz abrufen, inklusive «Crime Map». Im Zeitalter der Daten-Explosion ist Infografik das Medium der Stunde. Ole Häntzschel und Matthias Stolz machen Infografik auf hohem Niveau. Gespickt mit Ironie schaffen sie Transparenz und helfen Komplexität zu reduzieren. Dank riesigen Datenmengen hofft man im «Max-Planck-Institut für molekulare Genetik» in Berlin zu einer individuellen, auf den einzelnen Patienten ausgerichteten Medizin zu kommen. An der ETH Zürich will man die vorhandenen Daten nutzen, um neue Erkenntnisse über eine Vielzahl von Aspekten in der global vernetzten Welt zu gewinnen. Und: In der neue Daten-Welt darf die Gesetzgebung nicht den technischen Entwicklungen hinterher hinken.
  • Geschichten aus dem Berner Oberland
    F18
    Geschichten aus dem Berner OberlandGipfel, Gletscher, Bahnen, Kühe und Touristen - aber auch eine reiche Baumeistertradition im Simmental, das mit seinen stolzen Häusern vom Reichtum durch Pferde- und Viehzucht erzählt. Die Freude an den Bergen mit ihrer Fernsicht löste um 1900 einen Bergbahnboom aus. Freud und Leid des Sturms auf die Gipfel lässt sich anhand des Niesen erleben. Die Wasserfülle am Grimsel führte zum Bau von imposanten Staumauern und Wasserkraftwerken. Heute bieten sowohl die Natur als auch die Technik am Grimsel eindrückliche Erlebnisse.
  • Elvis & Co: Die Generation Rock’n’Roll
    F19
    Elvis & Co: Die Generation Rock’n’RollHätten die Eltern diese Musik nicht so verabscheut, der Rock’n’Roll hätte es schwer gehabt. Halbstarke, Krawalle, Motorräder und die Rebellion gegen den Mief der Alten. – Wer nahm den ersten Rock’n’Roll Song auf? Elvis Presley oder Ike Turner, Arthur «Big Boy» Crudup oder doch Big Mama Thornton? – Rock’n’Roll oder Rockabilly? Der Versuch einer klaren Abgrenzung der beiden Musikstile muss scheitern. – Memphis, Tennessee, nimmt für sich in Anspruch, die Geburtsstätte des Rock’n’Roll zu sein. Spurensuche im Rock’n’Soul Museum und im Sun Studio, das den Sound des Rock’n’Roll prägte, wo sich Sam Phillips erst nach etlichem Zögern vom Talent eines scheuen Jünglings namens Elvis überzeugen liess und wo das Who is Who des Rock’n’Roll von Carl Perkins über Johnny Cash bis zu Jerry Lee Lewis ein und aus ging. – Mit seinen «Rebels» zog Gene Summers von Highschool zu Highschool. Sein erster Hit «School of Rock’n’Roll» hat 1958 zwar «nur» die Charts in Texas erklettert, gehört aber heute in jede ernst zu nehmende «Best Of Rock’n’Roll» Zusammenstellung. Der Alltag eines Rock’n’Roll Stars in den 50ern.
  • Für immer Rock’n’Roll: Ein Lebensgefühl
    F20
    Für immer Rock’n’Roll: Ein LebensgefühlTattoos, Schmalzlocke, Hot Rods, schwere Motorräder, Lederjacke, Jeans und Rüschenrock: ein friedliches Miteinander. Das Lebensgefühl Rock’n’Roll heute: in Berlin, in der Beale Street in Memphis, Tennessee, und Rock’n’Roller unter sich an einem der wichtigsten Rock’n’Roll Festivals der Welt in Hemsby, England. – Mehr als ein halbes Jahrhundert später: Gene Summers, US-Pionier des Rockabilly und Rock’n’Roll, in der «Saturday Night Sock Hop» Radioshow bei KAAB, Dallas, Texas und als Headliner in Hemsby. – Wenn der Rock’n’Roll zum Korsett wird: der Befreiungsversuch der jüngsten Rock’n’Roll Band Europas, The Fires. – Nicht weiter überraschend: hinter der Leichtigkeit und Eleganz steckt knochenharte Arbeit. Das Weltmeisterpaar Jade und Maurizio Mandorino und der Rock’n’Roll Club Sixteen, Vizeweltmeister im Formationstanz, beim Training. – B and the Bops, eine Band aus Kroatien, auf der Suche nach dem authentischen Sound der 50er-Jahre im Lightning Recorders Studio, Berlin. – Rock’n’Roll für immer: die Rebellion ist Vergangenheit, was ist geblieben?
  • Urban Farming – Gemüse aus der Stadt
    F21
    Urban Farming – Gemüse aus der StadtBereits lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in der Stadt.Immer mehr Stadtbewohner bauen ihr Gemüse selber an, auf Dächern, Hinterhöfen und Industriebrachen. Die neuen urbanen Gärten sind Modelle für eine grünere Stadt. Honig, Hühner und frisches Gemüse mitten in New York. Die Brooklyn Grange Farm ist eine der grössten Dachfarmen der Welt. — Unten schwimmt der Fisch, oben spriesst der Salat. Junge Unternehmer wollen mit ihrer Stadtfarm die Welt erobern. — Das Gemüse wächst im Einkaufswagen. Der Gemeinschaftsgarten o’pflanzt is in München ist mobil. — Iranischer Basilikum in Basel. Ihre gewohnten Kräuter und Gemüse lindern das Leid der Flüchtlinge und helfen ihnen, sich in der neuen Heimat besser zu integrieren.
  • Belichtete Schweiz: Nationale Tranquilizer
    F22
    Belichtete Schweiz: Nationale TranquilizerLernen Sie eine Schweiz kennen, die Sie noch nie gesehen haben: Was sind «Nationale Tranquilizer?» Der Literaturwissenschafter und Publizist Peter von Matt findet die Antwort in historischen Porträts aus der Innerschweiz. – Was meint «Aus der Kälte?» Die Ärztin Brida von Castelberg führt in Gebärsäle und Schönheitssalons, in Bordelle und Krematorien. – Der Ethnologe David Signer fragt sich: «Spinnen wir?» – Der Philosoph Stefan Zweifel begibt sich in das rätselhafteste Labyrinth, das je in der Schweiz entstand. – Warum hat die Schweizer Armee ihre Bunker als Chalets getarnt? Stadtwanderer Benedikt Loderer über ein lange gehütetes Geheimnis. Eine Koproduktion von NZZ Format und Fotostiftung Schweiz.
  • Belichtete Schweiz: Verstohlene Blicke
    F23
    Belichtete Schweiz: Verstohlene Blicke"Lernen Sie eine Schweiz kennen, die Sie noch nie gesehen haben: Verkehrsunfälle und ihre Prävention : eine Katastrophenbesichtigung mit dem Kunsthistoriker Beat Wyss. – «Hinter dem Schalter»: Der Designer Alfredo Häberli entdeckt Erstaunliches in Schweizer Postbüros. – Erotik und Sexualität im Wandel: Verstohlene Blicke in die Nachtclub-Garderoben der 50er Jahre mit der Historikerin Elisabeth Joris. – Was erzählen Fotografien von Flüchtlingskindern über die Politik der verschonten Schweiz im Zweiten Weltkrieg? Mit Jakob Tanner, Historiker. – «Kandidaten»: Der Schriftsteller Klaus Merz befragt die Selbstdarstellung von Politikern auf Wahlplakaten. Eine Koproduktion von NZZ Format und Fotostiftung Schweiz.
  • Belichtete Schweiz: Die Halbstarken
    F24
    Belichtete Schweiz: Die Halbstarken"«Die Halbstarken»: Der Künstler und Unternehmer Dieter Meier über Lebensstil und Idole der outcasts Seldwylas Ende der 1950er Jahre. – «Die verkauften Berge»: Die politische Philosophin Katja Gentinetta über die die eventgerechte Bewirtschaftung der Alpen. – «Wie sehen Schweizer aus?» Der Historiker Valentin Groebner über die Frage, warum Passfotos so viel über Menschen und ihre Zeit sagen. – Das Individuelle und die Globalisierung: Der Schauspieler und Regisseur Robert Hunger-Bühler hinterfragt eine Porträtserie der «Generation H&M.» - «Ein Polizistenleben»: Schriftstellerin und Musikern Melinda Nadj Abonji über private Fotoalben als Spiegel der Weltgeschichte. Eine Koproduktion von NZZ Format und Fotostiftung Schweiz.
  • Belichtete Schweiz: Go West!
    F25
    Belichtete Schweiz: Go West!«Go West!» Der Psychoanalytiker Berthold Rothschild über die Sehnsucht nach dem Wilden Westen. – Ferdinand Hodler war einer der am meisten fotografierten Künstler seiner Zeit. Der Musiker Endo Anaconda erzählt von Geschichten hinter den Hodler-Fotografien. – Alles ist perfekt und funktioniert doch nicht ganz. In «Unheile Welt» begegnet der Schriftsteller Peter Stamm einer Schweiz voller Widersprüche. – Die Schriftstellerin Susanna Schwager über Risse im Wunschbild von einer Schweiz der Dörfer. – Bahnhöfe, Stellwerke, Remisen, Güterhallen: Der Kulturunternehmer Martin Heller liest in «SBB frontal» die Fotografien asketischer Betonbauten als Aufbruch der Schweiz in die Moderne. Eine Koproduktion von NZZ Format und Fotostiftung Schweiz.
  • Krebse, Currys, Nudeln – Das Beste aus Malaysia und Singapur
    F26
    Krebse, Currys, Nudeln – Das Beste aus Malaysia und SingapurAuf der malaysischen Halbinsel, auf halbem Weg zwischen Indien und China, kommen seit Jahrhunderten alle möglichen kulinarischen Einflüsse zusammen. Dazu kommt ein Reichtum an Nahrungsmittel und Gewürzen, wie man ihn nur in tropischen Küstenregionen findet. Das Resultat ist eine variantenreiche Küche der Superlative. NZZ Format stellt einige der Highlights aus Malaysia und Singapur vor.
  • Orient und Okzident in einem: Istanbul
    F27
    Orient und Okzident in einem: IstanbulIstanbul ist die drittgrösste Stadt der Welt – und die polykulturellste. Das «Istanbul Modern Müzik Ensemble» macht traditionelle türkische Volksmusik auch für westliche Ohren erfahrbar. Die Hagia Sofia verbindet als nationales Museum Ost und West. In der noblen Einkaufsstrasse Istiklal shoppen Muslime und Christen in den gleichen Läden – aber sie sitzen nicht in den gleichen Restaurants. Journalist Niyazi Dalyanci ist stolz, drei Jahre im Gefängnis gesessen zu haben. «Denn», so sagt er, «wer nie im Gefängnis war, verliert als Intellektueller jede Glaubwürdigkeit». Istanbul ist einfach anders.
  • Pasta – echt italienisch
    F28
    Pasta – echt italienischTortellini, Tagliatelle und Ravioli: Bologna und die Emilia-Romagna sind die Hochburgen der frischen Pasta. In der ligurischen Küche spielen aromatische Kräuter eine grosse Rolle. Für die Trofie al Pesto wird das Basilikum von Hand geschnitten. Die Pasta-Herstellung in Gragnano bei Neapel hat eine lange Tradition. Das Drei-Sterne-Restaurant Don Alfonso 1890 hat der klassischen Pasta zu neuem Erfolg verholfen. Thomas Verdillo von Tommaso’s Restaurant in Brooklyn, Enkel von Emigranten aus Neapel, fühlt sich als Amerikaner und ist doch ein waschechter Italiener, immer auf der Suche nach den besten Rezepten der italienischen Küche. Biologisches Getreide, reines Quellwasser, schonende Verarbeitung und exklusive Verpackung machen Pasta zum erschwinglichen Luxusobjekt. Pasta ist mehr als die dampfende Schüssel Spaghetti auf dem Familientisch. Die Kreationen von Sternekoch Davide Scabin aus Turin gleichen futuristischen Skulpturen.
  • Allergien – Amoklauf des Immunsystems
    F29
    Allergien – Amoklauf des ImmunsystemsImmer mehr Menschen leiden an Allergien. Ihr Immunsystem läuft Amok, wenn sie von einer Biene gestochen werden, Pollenstaub in der Luft liegt oder etwa wenn sie einen harmlosen Apfel essen. Genetische Faktoren, Umwelteinflüsse, Lebensstil und auch die Tatsache, dass in unserer modernen hygienischen Welt das Immunsystem unterbeschäftigt ist, spielen dabei eine wichtige Rolle. Viele Allergiker haben nicht nur Neurodermitis und Heuschnupfen, sondern gleichzeitig auch noch eine Nahrungsmittelallergie und allergisches Asthma. Allergien beeinträchtigen die Lebensqualität oft erheblich und können im Extremfall einen lebensbedrohlichen allergischen Schock hervorrufen. Fachleute warnen vor Bagatellisierung und raten dringend zu frühzeitiger Behandlung.
  • Textilien der Zukunft
    F30
    Textilien der ZukunftForschung und Textilindustrie arbeiten mit Hochdruck an der Kleidung von morgen. Sie soll vermehrt die Gesundheit unterstützen. Intelligentes Gewebe wird die Haut mit Wohlfühlsubstanzen oder pharmazeutischen Produkten versorgen. Zecken und Mücken bleiben dank des im Faden integrierten Insektenschutzes fern. In Schutzwesten baut man Klimaanlagen ein für ein angenehmeres Arbeiten und textile Sensoren werden die Körperfunktionen bei Patienten oder Sportlern überwachen. Aber auch Kleiderstoffe der nahen Zukunft bieten echt goldene und witzige Neuheiten aus edlen und artfremden Zutaten.
  • Vietnams gesunde Küche
    F31
    Vietnams gesunde KücheVietnam ist grösser und hat mehr Einwohner als Deutschland. Die Meeresküste des südostasiatischen Landes ist über 3300 Kilometer lang. Die leidvolle Geschichte in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts hat dazu geführt, dass Vietnam hierzulande etwas in Vergessenheit geraten ist. Obwohl Vietnam kulinarisch viel zu bieten hat, wurde seine Küche nie so populär wie die des Nachbarlandes Thailand. NZZ Format zeigt, wie viel Vietnams gesunde Küche zu bieten hat: Leichte Reisrollen, Nudelsuppen, Meeresfrüchte und immer wieder frische, gesunde Kräuter aller Art.
  • Das Ende der Piste – Flugzeugfriedhöfe
    F32
    Das Ende der Piste – FlugzeugfriedhöfeZu Dutzenden stehen sie da, aufgereiht in der glühenden Hitze New Mexikos. Wer mit einem der beiden täglichen Linienflüge auf dem Flughafen Roswell ankommt, wird sie als gleissende Silberkörper im Geflimmer der Wüste wahrnehmen. Einige dieser Linienflugzeuge werden irgendwann wieder abheben, für die meisten ist es die Endstation. Den etwas abgelegenen Betonplatz mit den Baggern und ihren monströsen Greifern wird der Besucher nicht beachten. Und die kreischenden Geräusche, die beim ersten Biss in den Körper eines ausgeschlachteten Flugzeugs entstehen, dringen nicht bis zum Flughafengebäude vor. – Tucson, Arizona. Temperaturen weit über 40 Grad, ein Boden so hart wie Beton. 309th AMARG ist mit seinen über 4000 Maschinen der weltgrösste Friedhof für Militärflugzeuge. An die 400 Jets und Helikopter werden jährlich auf dem Gelände angeliefert und gegen Hitze und Zerfall behandelt. Impressionen und ein Blick in die Halle, wo ausgediente Kampfjets des Typs F4C nach über 20 Jahren Lagerung zu Dronen umgebaut werden.
  • Kirsch, Kindersekt und Kräuterzucker
    F33
    Kirsch, Kindersekt und Kräuterzucker"Die Hochstamm-Kirschbäume im Kanton Zug sind gefährdet. Ein Verein kämpft für das «Zuger Chriesi». Das feine Aroma der Kirschtorte ist beim Papst und im englischen Königshaus genauso beliebt wie bei der Zuger Bevölkerung. Es muss nicht immer Whisky sein. Auch die Schotten sind begeistert vom Zuger Kirsch. Sozialtag bei Rivella. Die Belegschaft der Getränkefabrik sammelt Abfall, putzt den Gemeindewald und lernt bei Behinderten, wie man Bürsten bindet. Alkoholfrei feiern. Generationen von Schweizer Kindern liebten den alkoholfreien Kinder-Champagner, nun wird Rimuss erwachsen. Wer hat’s erfunden? Ricola, das Bonbon aus Schweizer Kräutern ist durch clevere Werbung in der ganzen Welt bekannt.

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