NZZ FormatStaffel 2007

TV-G
This Swiss TV-series is a vital source of quality on-screen journalism with its collection of reports and documentaries about political sociology, economy and science, as well as the cultural, social, and technical challenges of society.

NZZ Format • Staffel 2007 ansehen bei

34 Folgen

  • Vanille - Königin der Gewürze
    F1
    Vanille - Königin der Gewürze> Vanille, die Orchidee aus dem Regenwald, ist für die Bauern in Madagaskar eine der wenigen Einnahmequellen. Durch direkten Handel verbessern sie ihr schmales Einkommen und erhalten gleichzeitig den Regenwald. > Befruchten, stempeln, ernten, alles von Hand und darum so teuer. Vanille, von den Franzosen aus Mexiko gebracht, hat in Madagaskar keinen natürlichen Bestäuber. Die Bäuerinnen befruchten deshalb jede einzelne Blume von Hand. > Vanille ist nicht gleich Vanille: Vanilleschoten von guter Qualität sind schwarzbraun, glänzend und elastisch und haben einen hohen Vanillingehalt. Das höchste Gütezeichen sind weisse Kristalle auf der Schote. > Ungewöhnlich aber köstlich: Vanille zu Fisch und Pasta. Ciro Polge, Chef de cuisine im Pariser Restaurant Bocconi, schwärmt von Vanille nicht nur als Dessert. Er knetet Vanillesamen in Kartoffelgnocchi und mariniert Fisch in Vanilleöl.
  • Das Schaf - Wolle, Fleisch und Landschaftspflege
    F2
    Das Schaf - Wolle, Fleisch und LandschaftspflegeDas Schaf, eines der ältesten Nutztiere der Menschheit, versorgt seine Besitzer seit jeher mit Wolle, Fleisch und Milch. Heute kommt das meiste Schaffleisch aus Übersee. In Neuseeland werden mit Hilfe von Forschung und Hightech immer noch ertragsreichere Fleischtiere gezüchtet. Wolle ist ein Verlustgeschäft – nur noch ganz feine Fasern werfen Gewinn ab, und das auch nur, wenn sie so clever vermarktet werden wie das neuseeländische In-Label Icebreaker. In Europa hingegen versucht man es mit der Zucht von Nolana-Schafen, die nicht mehr geschoren werden müssen. Hier haben Schafe noch eine Zukunftsperspektive als Landschaftspfleger – oder als Lieferanten von edlen Nischenprodukten wie zum Beispiel Roquefort-Käse.
  • Manager in Gummistiefeln
    F3
    Manager in GummistiefelnObwohl die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe in Europa stetig abnimmt, schrumpft die Agrarfläche kaum. Die Umstrukturierung der Landwirtschaft schafft immer grössere Betriebe, auf denen immer weniger Menschen mit immer mehr Maschinen arbeiten. Denn Arbeitskräfte sind rar und teuer. Die Margen der hergestellten Produkte werden immer kleiner, die Unterstützung durch öffentliche Gelder, früher Subvention genannt, wird immer wichtiger. Der Bauer wird zum Unternehmer, zum Manager, der sich vorwiegend um Arbeitsorganisation, Administration und Marketing kümmert. Einblicke in Grossbetriebe in der Schweiz, in Deutschland und in Dänemark.
  • Junge Bauern, neue Märkte
    F4
    Junge Bauern, neue MärkteWas der Bauer nicht kennt, frisst er nicht – dieses Sprichwort hat ausgedient. Um zu überleben muss sich heute jeder Landwirt genau überlegen, womit er sein Geld verdienen will und traditionelle Bewirtschaftungsmethoden in Frage stellen. Der Butterberg ist abgebaut, der Milchpreis erodiert. Mit biologischen Produkten haben Schweizer Bauern schon früh eine Möglichkeit alternativer Bewirtschaftung aufgezeigt, doch der Markt ist mit Bio-Produkten fast gesättigt. Je nach Betriebsgrösse, Bodenbeschaffenheit und Klima erschliesst sich der innovative Bauer heute neue Märkte und testet Nischenprodukte. Ist Kompostproduktion lukrativ, verkauft sich Fleisch vom schottischen Hochlandrind besser als vom Schweizer Braunvieh, kann man Kürbiskerne gewinnbringend produzieren? Wer heute erfolgreich bauern will, muss Visionen haben – und die Landwirtschaftsschulen sind gefordert, Grundlagen dafür zu liefern.
  • Holz in Wohnform
    F5
    Holz in WohnformAus Holz lässt sich heute fast jedes Möbel fertigen. Dank neuer Methoden der Verformung kann dieser Werkstoff in alle drei Dimensionen geformt werden. - Was ist wirklich das Erfolgsrezept des unmöglichen Möbelhauses aus Schweden? Die Gestaltung, die Produktion oder die Logistik? - Das mittelmässige antike Holzmöbel ist heute erschwinglicher als günstige Neuproduktionen. Ein Augenschein an Pariser Auktionen. - Ein seltener Beruf: der Ebenist oder Kunstschreiner ist der Fachmann für die Restaurierung. - Massivtische aus Holz sind wieder gefragt. Die individuelle Anfertigung kommt von einem jungen Unternehmen im Zürcher Oberland. - Holz schweissen? Die Hochschule für Architektur und Holz in Biel hat eine Methode entwickelt, mit der Holz statt geklebt aufeinander geschweisst werden kann. In «NZZ Swiss made»: Das Arvenmöbel. Die hoch oben in den Bergen gewachsene Arve eignet sich besonders gut zum Schnitzen. Sie begründete die Tradition der Bündner Arvenmöbel.
  • Microfinance - Kredite für die Armen
    F6
    Microfinance - Kredite für die ArmenArme galten lange als nicht-kreditwürdig. Wer 2 Dollar am Tag oder sogar noch weniger verdient – und das ist heute noch fast die Hälfte der Menschheit – war für Banken lange völlig uninteressant. Spätestens seit der Friedensnobelpreis an Prof. Muhammad Yunus verliehen wurde, engagieren sich immer mehr auch traditionelle Finanzdienstleister im Geschäft mit den Mikrokrediten, den Kleinstsparern und Mikrounternehmern. Das Marktpotenzial ist riesig und die Kombination von finanzieller Rendite und sozialem Fortschritt fasziniert die Investoren zunehmend auf dem Weg in eine reichere und friedlichere Welt.
  • Booming Bombay
    F7
    Booming BombayBombay ist mit über 15 Millionen Einwohnern die grösste Stadt Indiens und das Herz des indischen Aufbruchs zur ökonomischen Supermacht. Hier finden sich die grössten Slums Asiens, aber auch Apartments mit Preisen wie an den besten Lagen in Manhattan. Bombay steht für Armut und für Reichtum, für Hoffnung und für Erfolg, für täglichen Überlebenskampf und für Gewinnmaximierung. Der rasante Wandel in der Metropole hat in den letzten Jahren einen Boom gebracht, der nicht nur die wachsende Mittelklasse auf eine bessere Zukunft hoffen lässt.
  • Scharf und hautnah - Die Brille
    F8
    Scharf und hautnah - Die BrilleVom Lesestein und der Nietbrille zum Hightechobjekt: eine Reise durch die Geschichte des scharfen Sehens. – Der Wasserbüffel und der seidene Liebesbrief: Bei der Verarbeitung von Horn für Brillenfassungen geht ein eine Schweizer Firma neue Wege. – Die Hoffnungen auf den Laser als Wunderwaffe gegen Fehlsichtigkeiten aller Art haben sich nicht bewahrheitet. Der Besuch in einer führenden Augenklinik gibt Antwort auf die Frage, wer sich für eine Laserbehandlung eignet und zeigt die modernste und schonendste Operationsmethode. – Die ständige Suche nach dem perfekten Brillenglas in der hochwertigen Fassung und das Geschäft mit der Brille: Besuch beim deutschen Marktführer Rodenstock.
  • Bambus - Superfaser der Natur
    F9
    Bambus - Superfaser der NaturUnter optimalen Bedingungen wächst das Supergras über einen Meter im Tag – mehr als irgendeine andere Pflanze. Deshalb vermag kein Baum soviel CO2 zu binden wie Bambus. Die Wunderpflanze wächst auch in nährstoffarmen Böden, verbessert deren Struktur und verhindert Bodenerosion. Die Bambusfaser verfügt über einzigartige Biegsamkeit bei grosser Druck- und Stossfestigkeit, vergleichbar nur mit Stahl. Deshalb lassen sich aus Bambus nicht nur günstige, sondern auch erdbebensichere Häuser und Brücken bauen. Immer häufiger findet Bambus auch als Holzersatz Verwendung. In China entsteht eine ganze Bambus-Industrie, denn aus den Bambus-Fasern lassen sich Papier und hochwertige Stoffe herstellen. Auch Bambus-Parkett wird immer beliebter; in den USA ist bereits jeder dritte Parkettboden aus Bambus. In seiner tropischen Heimat dient der Bambus Hunderten von Millionen Menschen traditionell als Energielieferant und Baumaterial. Viele Experten glauben, der grossflächige Anbau von Bambus könne einige der grössten Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts lösen helfen: Klimawandel, Bodenerosion, Regenwaldabholzung und Wassermangel. «Wer Bambus pflanzt, der pflanzt Wasser», sagen die Chinesen. Dank seines feinen Wurzelgeflechts und seiner Eigenschaften als Wasserspeicher hebt der Bambus den Grundwasserspiegel rasch und nachhaltig.
  • Walliser Geschichten - Best of NZZ Swiss made
    F10
    Walliser Geschichten - Best of NZZ Swiss made> Das Wallis ist berühmt für sein Walliser Roggenbrot und seinen Marmor aus dem Binntal. Seit über 200 Jahren wird er ausschliesslich zu Forschungszwecken gewonnen: der Lengacher Marmor enthält viele seltene, zum Teil sogar erst hier entdeckte Mineralien. > Aber das Rhonetal hat noch viel mehr zu bieten: zum Beispiel einen Sherry, den so genannten Gletscherwein. Oder Safran aus Mund, DEM Safrandorf in der Schweiz. Oder Farinet, den Walliser Volkshelden und Geldfälscher. > Schon vor 2000 Jahren wurde im Wallis das Bergwasser für die Bewässerung von Feldern und Rebbergen genutzt. Das dichte, geschickt geplante Netz von offenen Bewässerungskanälen wird Bissen oder Suonen genannt und ist zum grössten Teil noch heute in Gebrauch.
  • Tiere helfen heilen
    F11
    Tiere helfen heilen> Eine Lehrerin bringt ihre zwei Hunde in den Unterricht und stellt fest, dass die Kinder einander mehr helfen und ruhiger sind. > Oft schafft es erst ein Tier, die Türe zu öffnen zu Demenzkranken in Pflegeheimen, die kaum noch auf Menschen reagieren. Im Haus Hardt in Wuppertal dürfen Ponys ins Krankenzimmer und Hunde aufs Krankenbett. > Grosse Erfolge mit Hippotherapie. Das medizinische Reiten verlangsamt den Krankheitsprozess bei MS-Patienten und erhält ihre Lebensqualität. > Hunde helfen Kindern zurück ins Leben. Im Kinderspital Zürich werden zwei Labradors regelmässig in der Therapie für Kinder mit Hirntrauma eingesetzt. > Tiergestützte Therapie boomt. Wo die Grenzen liegen, sagen die Experten Dennis Turner und Erhard Olbrich.
  • Von der Hütte zum Hotel
    F12
    Von der Hütte zum HotelEs gibt sie kaum noch, die Bergfreunde, die im Frühtau zu Berge ziehen. Schon gar nicht solche, die ihren gesamten Proviant selbst in die Höhe buckeln und in der Hütte einen Liter heisses Wasser für einen Tee und eine Suppe bestellen. Den gestiegenen Bedürfnissen der Gäste muss heute jeder Hüttenwart Rechnung tragen – er muss ja schliesslich seinen Lebensunterhalt verdienen. Und er muss aktiv Hütten-Marketing betreiben. Eindrücke von der Kesch-Hütte (Sz, 2600 m.ü.M.), dem Rifugio Teodulo (It, 3300 m.ü.M.) und der Jamtalhütte (Oe, 2400 m.ü.M.), sowie vom wegweisenden Projekt einer neuen Monte-Rosa-Hütte (Sz, 2800 m.ü.M.), das mit Studenten der ETH Zürich entwickelt wurde.
  • Das Ende der Schweiz - Chiasso
    F13
    Das Ende der Schweiz - ChiassoFerien in Chiasso – kein Mensch kommt auf die Idee. Wer in Chiasso anhält, tut dies vielleicht sogar unfreiwillig. Er steckt im Stau und will nichts als weiter auf die strada del sole oder wenigstens ins elegante Como. Chiasso leidet am Image eines wenig sehenswerten Durchgangsorts mit Lärm, schlechter Luft und ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Doch Chiasso ist auch ein Vorurteil. Seit einigen Jahren probt Chiasso den Aufschwung und die Suche nach einer neuen Identität – mit klugen Investitionen in den Stadtumbau und in Kultur. Bisher Geleistetes ist beeindruckend: Zeitgenössische Museumsarchitektur von Rang und ein Programm für Gegenwartskultur, das Chiasso zu einem Kulturzentrum mit internationaler Ausstrahlung gemacht hat. Chiasso ist ein im Chaos gewachsenes städtebauliches Unikum. Es hat nicht einen Schönheitspreis verdient, sondern mehr: Den offenen Blick auf das spannende Spektrum seiner Kontraste.
  • Das Warenhaus
    F14
    Das WarenhausVier Warenhäuser mit unterschiedlicher Strategie werden nach ihrem Erfolgsrezept gefragt: Manor in der Schweiz, El Corte Ingles in Spanien, Le Bon Marché in Paris und The Mall-Group in Thailand. Mit dem Slogan «Alles unter einem Dach» begann das Warenhaus seine Erfolgsgeschichte. Heute verliert es kontinuierlich seine Kundschaft. Aber noch lebt es, teilweise sogar brillant. Viele Unternehmen passen sich erfolgreich neuen Kundenbedürfnissen an. Sie produzieren Eigenmarken oder inszenieren elegant Fremdmarken, setzen auf Unterhaltung für die Familie oder auf stilvolles Kunstambiente.
  • Bärenstarke Baumaschinen
    F15
    Bärenstarke BaumaschinenGross, schwer, stark – Baumaschinen sind eindrückliche Ungeheuer. Aber heute sind sie auch hochpräzise Arbeitsgeräte. Leitungen können im Boden verlegt werden, ohne einen Graben ausheben zu müssen, auch in Schlangenlinie und unter Häusern durch. Gewaltige hydraulische Kraft und pfiffig konzipierte Dichtungen machen es möglich. Fahrbare Kräne mit Auslegern von über hundert Metern scheinen die Gesetze der Schwerkraft ausser Kraft zu setzen. Baumaterial wird immer teurer und gleichzeitig fällt immer mehr Bauschutt an. Riesige Maschinen einer kleinen Firma lösen dieses Problem in einem Arbeitsgang.
  • Kampf dem Stau - Road Pricing
    F16
    Kampf dem Stau - Road PricingPolitisch heftig umstritten, werden neue Formen von Strassengebühren für Autofahrer in Europa schon lange diskutiert – aber noch wenig praktiziert. Die Londoner Staugebühr gilt als Vorzeigemodell, ist bei näherer Betrachtung aber noch verbesserungsfähig. In zahlreichen Städten Europas werden unterschiedliche Modelle erprobt. Holland steht kurz vor dem Verkehrskollaps und will bis ins Jahr 2012 eine landesweite Verkehrssteuer einführen, bei welcher jeder Autofahrer nach Anzahl gefahrener Kilometer zur Kasse geben wird. Ein teures und technisch anspruchsvolles Unterfangen, das aber zukunftsweisend sein könnte.
  • Das Postauto
    F17
    Das PostautoDas gelbe Postauto gehört zur Schweiz wie das Matterhorn, Uhren und Schokolade. Vor über 100 Jahren fuhren die ersten Postautos auf Schweizer Strassen. Heute befördern 2000 Fahrzeuge über 100 Millionen Passagiere im Jahr. Das Streckennetz ist rund doppelt so lang wie das Schweizer Schienennetz. Weit über die Landesgrenzen hinaus faszinierten schon immer die Alpenfahrten der Postautos. In den Pionierzeiten der Vierrad-Eroberung des Hochgebirges waren von den Konstrukteuren der Schweizer Postautos viele neue Ideen gefordert: in erster Linie bezüglich Bremsen, Antrieb und Fahrkomfort. Allerdings liegt das Kerngeschäft der Postautos damals wie heute nicht im touristischen Bereich, sondern in der Rolle als regionaler Zubringer, als Feinverteiler im öffentlichen Personenverkehr. Heute ist die «Postauto Schweiz AG» gefordert, im liberalisierten Transportmarkt zu bestehen.
  • Fernsicht - die Weite im Fokus
    F18
    Fernsicht - die Weite im FokusAls wäre er aus einem Roman von Jules Vernes: der Refraktor der Urania Sternwarte hoch über den Dächern Zürichs. Vor der Restauration, am Haken eines Riesenkrans, das Staunen der Experten und sein neues „altes“ Kleid. – Mit oder ohne Spiegel: Wie Galileo Galilei zu seinem Fernrohr kam und der lange Weg vom einfachen Linsenfernrohr zum Spiegelteleskop. – Zwischen dem Auge und der Ferne: Präzision für das scharfe Bild. Die Arbeit eines Optikdesigners, die Kunst, eine Linse zu fertigen, das Innenleben eines Fernglases und der Bau eines Fotoobjektivs bei der Firma Leica.
  • Wolken - Klimafaktor und Wettermaschine
    F19
    Wolken - Klimafaktor und WettermaschineWissenschafter auf der ganzen Welt bemühen sich mit Hochdruck um ein besseres Verständnis der Wolken. Die grösste Unsicherheit bei der globalen Klimaerwärmung liegt im Einfluss der Wolken. Der Temperaturanstieg führt bereits heute dazu, dass es mehr Wolken gibt. Die Feinstaubemissionen verändern auch die Struktur der Wolken. Die Oberfläche der Wolken reflektiert mehr Sonnenlicht zurück ins Weltall und reduziert so den Treibhauseffekt. Andererseits halten vor allem hohe Wolken mit ihrer Unterseite die vom Erdboden abgestrahlte Wärme zurück.
  • Zirkustiere
    F20
    Zirkustiere> Tiger, Löwen und Panther, einst die Stars der Manege. Nach heutigen Erkenntnissen ist eine artgerechte Haltung von Grosskatzen in Zirkussen extrem schwierig. Der Circus Knie hat so hohe Ansprüche an die Tierhaltung, dass Raubtiernummern nur noch selten zu sehen sind. > Elefanten im Zirkus sind schwierig zu halten. Um ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen, werden die Haltungsbedingungen der sechs asiatischen Elefantenkühe laufend dem neusten Stand der Forschung angepasst. > Sie sind brav oder frech, klug oder faul wie alle Schüler, die Pferde in der Zirkusschule. Fredy Knie junior zeigt, wie eine Gruppe junger Hengste auf ihren Auftritt in der Arena vorbereitet wird. > Vierbeinige Artisten gehören zu den beliebtesten Zirkusattraktionen, oft werden Tiere aber alles andere als artgerecht gehalten. Der Schweizerische Nationalzirkus ist weltweit der einzige Zirkus, wo ein Kurator für das Wohlergehen der Tiere sorgt.
  • Tulpen-Weltmacht Holland
    F21
    Tulpen-Weltmacht HollandTulpenpower. Der Weltmarkt für Tulpen wird beinahe konkurrenzlos von Holland beherrscht. – Farbenpracht auf sandigem Grund: von Tulpenzwiebel-Züchtern und Schnittblumen-Produzenten. – Warum die Einführung einer neuen Tulpensorte bis zu 20 Jahre dauert.– Kopflos produktiv: Nur eine geköpfte Tulpe produziert starke Zwiebeln. – Die Botin des Frühlings im Herbststrauss: Riesige Gewächshäuser machen es möglich. – Der Tulpenbörsencrash von 1637. – Die Tricks der Tulpenzüchter: Mit Temperaturbehandlungen der Tulpenzwiebeln lässt sich die Blütezeit bestimmen.
  • Sonne - Zukunftsenergie und Wirtschaftsmotor
    F22
    Sonne - Zukunftsenergie und WirtschaftsmotorDie Nutzung der Sonnenenergie kommt in Fahrt. Standardisierte Lösungen sind auf dem Markt, sowohl für Solaranlagen zur Gewinnung von Warmwasser wie auch für die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Aber die Forschung geht rasant weiter. Wissenschafter und Unternehmen suchen nach besserem Wirkungsgrad, nach Kostenreduktion, nach ästhetischen Varianten und neuen Anwendungen. Effiziente Solaranlagen, farbige Kollektoren, Dünnschicht-Siliziumzellen und Sonnenkraftwerke sind Themen der Sendung.
  • Stolze Gockel, flotte Hennen: Fakten zum Huhn
    F23
    Stolze Gockel, flotte Hennen: Fakten zum HuhnIn Frankreich wird europaweit am meisten Hühnerfleisch produziert. Weltruf haben die Hühner aus der Bresse. Starkoch Georges Blanc schätzt die traditionellen Gerichte seiner Heimat, insbesondere das «Poulet de la Bresse à la Crème». Weltweit leben über 50 Milliarden Hühner, der Grossteil davon wird noch immer in Käfigen gehalten. Die Schweiz war das erste Land mit einem Käfigverbot und hat heute bereits über 15 Jahre Erfahrung mit artgerechteren Haltungsformen. In Oxford untersucht ein Evolutionsbiologe seit mehreren Jahren das Sexualverhalten von Hühnern. Mit erstaunlichen Ergebnissen.
  • Naturwunder und Powerfood: Fakten zum Ei
    F24
    Naturwunder und Powerfood: Fakten zum EiImmer mehr Konsumenten sind bereit, für Eier von „glücklichen“ Hühnern mehr zu bezahlen. Schweizer Bio-Eier sind wohl die teuersten auf der Welt, trotzdem werden sie von Jahr zu Jahr besser verkauft. Der einzige Schweizer Bio-Eierhändler hatte eine gute Nase. Das weltweit grösste Zuchtunternehmen für Legehennen befindet sich in Cuxhaven an der Nordsee. Jahrzehntelang stand die Legeleistung im Zentrum der Bemühungen. Mit dem allmählichen Verschwinden der Käfighaltung und dem Aufkommen neuer Halteformen sind neue Kriterien in der Zucht gefragt. Die Produktion von Impfstoff-Viren in Hühnereiern hat eine lange Tradition. Innerhalb weniger Stunden können sie sich dort um das 200’000fache vermehren. Am Roslin Institute in Edinburgh ist es gelungen, transgene Hühner zu züchten, die in ihren Eiern Proteine liefern, die eines Tages gegen Hautkrebs, Tumore und Viren eingesetzt werden könnten. Dazu: Was war zuerst: Huhn oder Ei? Ein Philosoph klärt.
  • Vulkane - Geologie im Zeitraffer
    F25
    Vulkane - Geologie im ZeitrafferVesus, Aetna und Stromboli sind Europas bekannteste Vulkane. Sie sorgen für reiche Ernten, können aber auch Zerstörung und Tod bringen. Nirgends beobachten die Menschen Vulkane deshalb länger und aufmerksamer als in Süditalien. Neapel gilt als Wiege der modernen Vulkanologie. Der Aetna auf Sizilien zieht Besucher mit seiner Grösse und den regelmässigen Eruptionen in ihren Bann. Nur schwer zugänglich sind dagegen Afrikas Vulkane. Umso reicher wird belohnt, wer die Strapazen auf sich nimmt: Während der Erta Ale mit einem See aus kochender Lava begeistert, beeindruckt der Lengai mit seinen weisslichen Lavaströmen und auf La Réunion ergiesst sich die Lava direkt in den Indischen Ozean.
  • Vulkane der Superlative
    F26
    Vulkane der SuperlativeÄusserst gefährlich ist der Yellowstone National Park in den USA: Unter seiner brodelnden und blubbernden Oberfläche verbirgt sich ein riesiges Magmadepot. Der Supervulkan Yellowstone ist in den letzten 2.1 Millionen Jahren zwar nur dreimal explodiert, doch jedes Mal mit katastrophalen Folgen für den ganzen Planeten.1980 kam es am Mount St. Helens im US-Bundesstaat Washington zu einer der grössten Vulkaneruptionen des 20. Jahrhunderts und zum grössten Bergrutsch der Geschichte. NZZ Format rekapituliert die Stationen einer angekündigten Katastrophe und besucht den Schauplatz 27 Jahre danach. Hinter Seattle droht mit dem Mount Rainier ein ungleich grösserer Vulkan mit Tod und Zerstörung: Sein 4400 Meter hoher Berggipfel gilt als äusserst unstabil und im Falle seines Kollapses wären über 150'000 Menschen in seinem unmittelbaren Einzugsgebiet direkt gefährdet. Die meisten Vulkane finden sich auf Indonesien. NZZ Format besucht den Mount Merapi in unmittelbarer Nähe der Millionenstadt Yogyakarta. Vulkanologen erwarten, dass ein grosser Ausbruch dieses vielleicht gefährlichsten Schichtvulkans der Welt unmittelbar bevorsteht.
  • Pizza - das erfolgreichste Fastfood
    F27
    Pizza - das erfolgreichste Fastfood> Neapel ist die Heimat der echten Pizza. Am Pizzafest werden jedes Jahr die besten Pizzerien ausgezeichnet. Zur grossen Überraschung der Neapolitaner gehört eine Pizzeria aus Japan dazu. > Rote Tomaten, weisse Mozzarella und grüner Basilikum. Die Nationalfarben auf der Pizza für die Königin Margherita gaben der berühmtesten Pizza ihren Namen. > In New York machten italienische Emigranten mit Pizza Furore. Tony Muia, Sohn von Kalabresen, führt mit seiner Pizza-Tour zu den besten Pizzerien in Brooklyn. > Pizza ist das erfolgreichste Schnellgericht überhaupt und trotzdem eine gesunde Mahlzeit, wenn man es richtig macht.
  • Hochspannung
    F28
    HochspannungEin dichtes Netz von Hochspannungsleitungen sorgt dafür, dass ganz Europa permanent mit genügend elektrischem Strom versorgt wird. Die Strommarktliberalisierung hat den internationalen Stromaustausch noch verstärkt. Und der Bedarf an elektrischem Strom steigt stetig an, Europa braucht immer mehr Licht, mehr Hitze, mehr Kälte, mehr kinetische Energie. An der Strombörse in Leipzig wird beim Spiel zwischen Angebot und Nachfrage täglich der Strompreis neu ausgehandelt. Die Schweiz spielt dabei als Transitland eine wichtige Rolle und trägt eine grosse Verantwortung, denn ein „Blackout“ in einer Region verursacht gewaltige Schäden. Das Leitungsnetz muss permanent überprüft und in Stand gehalten werden – eine luftige Angelegenheit. Und im Knotenpunkt Laufenburg, wo die grössten Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen zusammentreffen, leiten Grossrechner die richtigen Strommengen in die richtige Richtung.
  • Bündner Geschichten - Best of NZZ Swiss made
    F29
    Bündner Geschichten - Best of NZZ Swiss made> Das Bündnerland ist berühmt für seinen Rohschinken und seine geschnitzten Arvenmöbel. Natureis aus dem See: Die Eismänner. Als das Eis noch in Blöcken aus der gefrorenen Seedecke gesägt und mit Pferd und Wagen an Hotels und Brauereien ausgeliefert worden ist. > Das alte, fast ausgestorbene Handwerk des Schindelmachens findet dank moderner Architektur wieder Anklang. > Fünf gestandene Bauern legen in Churwalden ihre Betriebe zusammen und bauen gemeinsam einen Kuhstall und im Bergdörfchen Stuls verzichten Evi und Peter Schöb auf Subventionen, um auch im hohen Alter weiter Bauern sein zu dürfen. > Der Wildhüter mit eigenem Schlachthaus.
  • Der Mann mit dem goldenen Schlüssel
    F30
    Der Mann mit dem goldenen SchlüsselDiskretion ist sein Kapital. Alles sehen, aber nichts ausplaudern ist die Devise. Der Chef-Concierge im Fünfsternehotel ist mit seiner Crew der heimliche Konzertmeister beim Verwöhnen der Kundschaft. Chauffeure, Chasseure und Portiers sorgen unter seinem Taktstock für die Harmonie im Entrée. Der pensionierte Albert Ostertag vom „Baur au Lac“ in Zürich und drei aktive Chef-Concierges lüften etwas das Geheimnis ihres Berufs: Manfred Kresse im Suvretta House in St. Moritz, Cristina Bally im „Les Trois Rois“ in Basel sowie Aldo Giacomello im „Beau-Rivage“ in Genf. In NZZ Swiss made: Das diskrete Netzwerk. Die „Clefs d’Or“, die Vereinigung der Concierges, ist einem Walliser zu verdanken.
  • Durch Granit und Gneis - Der Gotthardtunnel
    F31
    Durch Granit und Gneis - Der GotthardtunnelAus einer wuchtigen Faltung des Gotthards entspringen die Wasserströme Europas. Das harte Gestein zu durchbohren war kühn. Tausende Arbeiter bauten 10 Jahre am Eisenbahntunnel, der als erste Alpentransversale 1882 den Norden mit dem Süden verband. Die den Berg hinaufführenden Trassees benötigen energiestarke Lokomotiven. Einst waren sie angetrieben durch Kohle und Dampf, später durch Elektrizität aus bahneigenem Strom. Die dafür gebauten Stauseen und Wasserkraftwerke um 1920 waren ebenso kühne Bauwerke wie der Tunnel. Heute setzen das am neuen Gotthard-Basistunnel Maschinen, Hightech, aber auch Menschen, fort. Das Gestein und der Druck im Berginnern hingegen bieten immer wieder Überraschungen.
  • Der Glanz der Fifties - Edward Quinn
    F32
    Der Glanz der Fifties - Edward QuinnBrigitte Bardot, Grace Kelly, Sophia Loren, Audrey Hepburn, Kim Novak, Frank Sinatra, Pablo Picasso - die „Hauptdarsteller“ des irischen Fotografen Edward Quinn (1920 – 1997) waren vor allem Stars und grosse Künstler. Ort der Handlung war die Côte d’Azur der 50er und frühen 60er Jahre, deren Glanz und Grandezza Edward Quinn mit unvergleichlichem Blick auf über 100 000 Negativen verewigt hat. Quinn war Einzelgänger und entschiedener Anti-Paparazzo: hartnäckig zwar, aber immer korrekt; manchmal ironisch, doch nie verletzend. Weltstars schätzten ihn und seine Bilder genauso wie sein Freund Pablo Picasso, der ihm einzigartige Einblicke in seine Arbeitswelt und sein Privatleben gewährte. Edward Quinns schwarz/weisse-Welt – so farbig und lebendig, als gäbe es kein THE END.
  • Kautschuk: Weisser Saft für schwaze Pneus
    F33
    Kautschuk: Weisser Saft für schwaze PneusVor Sonnenaufgang schwärmen die Gummizapfer im brasilianischen Bahia aus, um nach alter Tradition die Baumstämme anzuritzen und den weissen Saft zu ernten. Die Nachfrage ist gross: bis heute ist es nicht möglich, Kautschuk in gleicher Qualität synthetisch herzustellen. Gummi ist ein vielseitiger Werkstoff. Rund zwei Drittel des weltweit gehandelten Gummis kommt in die Autoindustrie. Beim Reifenbau gilt: Je höher die Ansprüche an die Belastung, desto grösser der Anteil an Naturkautschuk. Die restliche Kautschuk-Produktion findet in unzähligen Produkten Verwendung: Qualitäts-Mundstücke für Blasinstrumente enthalten ebenso Naturkautschuk wie die Sohlen von Bergschuhen.
  • Italienische Traumautos - Maserati & Co
    F34
    Italienische Traumautos - Maserati & CoIm Rahmen der 63. Internationalen Automobilmesse in Frankfurt 2009 werden am 17. September die prestigeträchtigen OttoCar-Trophäen von AutoVision an besonders herausragende TV- und Kino-Spots, Fernsehsendungen, Firmen- und Marken-Websites, Multimediaproduktionen, Corporate Videos und Informationsfilme verliehen. Im Bereich TV wird die NZZ Format Sendung „Italienische Traumautos – Maserati und Co.“ mit einem OttoCar ausgezeichnet. VOX zeigt den preisgekrönten Film exklusiv in Deutschland am 18. Oktober 2009 um 23.15 Uhr in einer Wiederholung.

Get Plex on Your Devices

Free on 20+ platforms. Pick yours.
See all supported devices →