NZZ Format

Staffel 2000

TV-G
This Swiss TV-series is a vital source of quality on-screen journalism with its collection of reports and documentaries about political sociology, economy and science, as well as the cultural, social, and technical challenges of society.

NZZ Format • Staffel 2000 ansehen bei

38 Folgen

  • Städte der Zukunft: Der Zauber von Baku
    F1
    Städte der Zukunft: Der Zauber von BakuDer Zauber von Baku Die Hauptstadt Aserbeidschans wird wohl im nächsten Jahrhundert Europas Energiehunger stillen müssen mit ihrem Vorrat an Erdöl und Erdgas im Kaspischen Meer. Bakus Reichtümer führen im unruhigen Kaukasus nicht nur zu gewaltigen Problemen in einem strategischen Machtpoker. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt in einer der grössten Städte der ehemaligen Sowjetunion auch eine wunderschöne intakte Altstadt und lässt sich von der mediterranen Stimmung anstecken. Denn die kulturelle Mischung von West und Ost gibt Baku, dem Ausgangspunkt der Seidenstrasse und Brücke zwischen Europa und Zentralasien, einen speziellen Zauber. Hochzeit in Baku: Fuad Akhundow, Polizist bei Interpol, sammelt alte Photos und neue Geschichten. Er kennt jede Ecke, jede Facette seiner Stadt. Wie ein Zauberer führt er durch die östlichste Metropole Europas, macht Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Bakus zum lebendigen Erlebnis, lässt uns sinnlich Mugam erfahren, die aserische Musik, die in den Kompositionen von Frangis Ali-Sadé zeitgenössischen Ausdruck findet.
  • Städte der Zukunft I: Helsinki
    F2
    Städte der Zukunft I: HelsinkiIn Helsinki ist aus einer grossen Krise ein ebenso kräftiger Aufschwung entstanden. In den frühen 90er Jahren brachen die Ost-Märkte, auf die sich Finnlands Wirtschaft stützte, zusammen. Eine gewaltige Rezession mit über 20 Prozent Arbeitslosigkeit war die Folge. Heute ist Helsinki eine überaus innovative Stadt mit unzähligen zukunftsorientierten Projekten und jungen Unternehmern. Zum Beispiel: Der Bus mit Satellitensteuerung - Die Nachfolger des Star-Architekten Alvar Aalto - Der andere Mobiltelefon-Hersteller: Benefon, klein aber fein und mit innovativen Produkten - Arena 2000, die virtuelle Reise durch Helsinki - Kiasma - das ultimative Museum für moderne Kunst - Lasipalatsi, der Glaspalast, wo die Kommunikation der Zukunft Wirklichkeit ist.
  • Städte der Zukunft II: Beirut
    F3
    Städte der Zukunft II: BeirutDie libanesische Hauptstadt will wieder zu dem werden, was sie in den goldenen 60er Jahren war: blühende Handelsstadt, Finanzmetropole und das Tor zwischen europäischer und arabischer Kultur. ""Die Zukunft unserer Stadt ist noch auf dem Reissbrett"", sagt Oussama Kabbani, der als Chefplaner für den Wiederaufbau des vom Bürgerkrieg verwüsteten Zentrums von Beirut verantwortlich ist. In- und ausländische Investoren stecken Hunderte von Millionen in die Zukunft Beiruts, das einst ""Paris des Nahen Ostens"" genannt wurde. Aus den Kriegsruinen der Frontlinie, die den christlichen Osten fünfzehn Jahre lang vom muslimischen Westen trennte, ragen bereits elegante Einkaufszentren und noble Restaurants. Doch der Baulärm hat die Gespenster der Vergangenheit nicht vertrieben.
  • Städte der Zukunft III: Schanghai Boomtown
    F4
    Städte der Zukunft III: Schanghai BoomtownSchanghai – mit 15 Millionen Einwohnern grösste Stadt Chinas – will wieder werden, was es in den 20er und 30er Jahren schon einmal war: Bedeutendstes Wirtschaftszentrum Asiens und kulturelle Metropolis. Der Stadtteil Pudong soll zum Herz der neuen Weltstadt werden. Bereits heute stehen hier modernste Bürogebäude, Fabriken und Werkhallen. Auf ungezählten Grossbaustellen sind schätzungsweise eine Millionen Bauarbeiter Tag und Nacht im Einsatz. Noch sind die Kontraste in Schanghai stark: Nur wenige Autominuten von Pudong entfernt hängen Neuzuzüger vom Land aus Altstadthäusern ihre Wäsche auf die Gasse. Wenige Schritte weiter ragt ein goldglänzendes Hochhaus empor, ein Symbol für die Goldgräberstimmung in der Stadt. Heute hat schon jeder dritte unter den 100 grössten Konzernen der Welt hat in Schanghai eine Produktionsstätte oder eine Niederlassung. Skeptiker warnen zwar vor den Symptomen des Höhenrausches, aber in Schanghai hält man am Ziel fest: Man will eine Metropole werden, die das 21. Jahrhundert wirtschaftlich und kulturell prägt.
  • Schweizer Schicksale - Best of
    F5
    Schweizer Schicksale - Best ofDer König des Reissverschlusses oder die tragische Geschichte des «Riri»-Erfinders Othmar Winterhalder; ein Schweizer Luftjahrtpionier – und seine nicht ganz lupenreine Weste; Die geheimnisvollen «Mikrogramme» des berühmten Schweizer Dichters Robert Walser, der 23 Jahre seines Lebens in der psychiatrischen Klinik verbrachte, ohne je mehr ein Wort zu schreiben; Louis Chevrolet: das Autogenie, das seinen Namen verkaufte; Max Daetwyler, schweizerischer Friedensapostel; Thomas Mann – Tod in Zürich.
  • Im Untergrund I: Tunnelland Schweiz
    F6
    Im Untergrund I: Tunnelland SchweizTopographie und technisches Know-how machten die Schweiz zum Land der Tunnels. Gotthard- und Lötschbergtunnel oder die Jungfraubahn waren die Pioniertaten, der Vereina-Tunnel ist eben erst eröffnet worden, und mit 57 Kilometern wird der Gotthard-Basistunnel dereinst der längste Eisenbahntunnel der Welt sein. Dieser Bau stellt alle bisherigen Anforderungen an den Tunnelbau in den Schatten. – In einem riesigen privaten Stollen in Sargans werden neue Techniken im Tunnelbau ausgetüftelt und erprobt – hier trainieren aber auch Jäger und Bodyguards mit scharfer Munition den Ernstfall. – Zwei Abwassersysteme, zwei Geschichten: Im Untergrund von Zürich sind die Ratten gerngesehene Gäste: sie sind Indikatoren für den Zustand des Abwassers. In Wien sind andere Gäste gefragt: Auf den Spuren des legendären Films «Der dritte Mann» können Touristen das Gruseln erleben.
  • Im Untergrund II: Zauber der Kloaken
    F7
    Im Untergrund II: Zauber der KloakenNochmals geht NZZ Format unter den Boden. Ausgediente Zechenschächte und alte Salzbergwerke in Ost- und Westdeutschland haben eine neue Bestimmung gefunden: Sie dienen als Lager für mittel- und schwachaktive Materialien. Und obwohl es um das berüchtigte Endlager für stark strahlende Abfälle in Gorleben ruhiger geworden ist, wird auch dort kräftig weiter gebaut. – Löchrig wie Emmentalerkäse sind die Böden von Grossstädten: Die U-Bahnen, Abwasserkanäle, Katakomben und unterirdischen Seen von Wien und Paris sind dafür faszinierende Beispiele. – In der Schweiz lagern die wertvollsten Kulturgüter im Untergrund.
  • Paris mon Amour I: Der erotische Kontinent
    F8
    Paris mon Amour I: Der erotische KontinentDas Motiv der Stadt Paris als intellektuelle und erotische Ekstase zieht sich durch das Werk des Schriftstellers Paul Nizon.* Besonders der Roman Das Jahr der Liebe thematisiert Nizons «allerotisches Lebensgefühl», das ihn überwältigt, verschlingt, befreit und ihm den nachhaltigen Eindruck vermittelt, sich in Paris in einem mächtigen Lebens- und Menschheitstraum zu bewegen.
  • Paris mon Amour II: Marquis de Sade
    F9
    Paris mon Amour II: Marquis de SadeDie Paris-Hommage Paris, When It’s Naked* der in Beirut geborenen Schriftstellerin und Kosmopolitin Etel Adnan ist eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Reihe von Klischees, die das Bild von Paris bis heute prägen: Frivolität, die Pariserin, Leben wie im Chanson. Für Adnan ist das vom «Begehren erbaute» Paris kein ungebrochen romantischer Ort, sondern vielmehr das perfekte Dekor für Affären und Romanzen. Eine Hauptrolle im Liebesspiel kommt dabei dem erotischen Pariser Ort par excellence zu: dem Hotelzimmer.
  • Paris mon Amuor III: Die enthüllte Stadt
    F10
    Paris mon Amuor III: Die enthüllte Stadt
  • Paris mon Amour IV: Im Rausch der Sinne
    F11
    Paris mon Amour IV: Im Rausch der SinneIn Sichtweite von Sacré-Coeur, aber Lichtjahre vom vertrauten Paris entfernt liegt das Quartier Barbès - das Viertel der Immigranten aus dem Maghreb, Schwarzafrika und den Antillen. Die Cafés hier können unglaublich schmucklos und sandfarben sein, doch der Lebenspuls des Viertels bringt Strassen und Bistros zum Kochen. Und in Barbès haben sich Fateh, Taoufik, Mehdi, Kamel und die andern auf einen mitreissenden Groove, multinationalen Stilmix und zirkusfähigen Bühnenauftritt verständigt, der dem Orchestre National de Barbès weit über Paris hinaus Kultstatus verschafft hat.
  • Börse I: Der grosse Börsenboom: Nervenkitzel im Aktienhandel
    F12
    Börse I: Der grosse Börsenboom: Nervenkitzel im AktienhandelImmer mehr Anleger investieren ihr Geld in Aktien. Schon 8 Mio. Deutsche zum Beispiel besitzen Aktien oder Aktienfonds-Anteile. Was hinter diesem Aktienboom steckt, wie ein ""Going Public"" abgewickelt wird, wie Unternehmen bewertet werden oder wie man über das Internet mit Aktien handelt, zeigt diese erste von zwei Sendungen zum Börsenboom anhand von aktuellen Beispielen.
  • Börse II: Futures und Options
    F13
    Börse II: Futures und OptionsFutures und Options sind die Schlagwörter der Rohwarenbörse. Die Börsenpreise für Metall, Kaffee oder Rohöl prägen unsern Alltag weit entscheidender, als die Kursentwicklungen von Aktien. Die Preisentwicklungen an der Börse bestimmen letztlich die Konsumentenpreise für Benzin, Kaffee oder auch Autos – und damit ist die Rohwarenbörse Konjunktur- und Wirtschaftsbarometer. Wie der Aluminium-Handel an der führenden Rohwaren-Börse, der London Metal Exchange, den Preis für die Karosserie des neuen Audi bestimmt, zeigt «NZZ Format» in der zweiten Sendung zum Börsenboom.
  • Kinder, Kinder! I: Kleine Gipfelstürmer
    F14
    Kinder, Kinder! I: Kleine GipfelstürmerErziehung beginnt schon an der Wiege, und kaum ist das Kind geboren, fragen sich die gestressten Eltern, was sie wohl alles falsch machen. Alles halb so schlimm, meint der Bestsellerautor Remo Largo. Sein Fazit ist ebenso einfach wie anspruchsvoll: Ein gutes Vorbild ist die beste Erziehung. Früh übt sich: Von Geige spielenden Kleinkindern und Babies, die mit Lust schwimmen lernen. Hilfe für gestresste Eltern: Endlich durchschlafen dank nepalesischer Baby-Massage. Hightech-Medizin, aber kein Psychostress. Im Berner Inselspital werden frühgeborene Winzlinge nach neuesten Erkenntnissen betreut.
  • Kinder, Kinder! II: Die Welt erobern
    F15
    Kinder, Kinder! II: Die Welt erobernFür Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren stehen nicht mehr die Eltern im Zentrum. Beim Spielen und Streiten mit Gleichaltrigen werden soziale Verhaltensweisen eingeübt. Böse Kinder: Mobbing kommt schon im Kindergarten vor. In Berner Kindergärten werden Gegenstrategien entwickelt. Musikunterricht statt Mathe, und trotzdem — oder gerade darum — gute Noten. Hilfe für Übergewichtige: Mit Sport und Kochkursen lernen dicke Kinder und ihre Eltern, auf richtige Ernährung und ein gutes Körpergefühl zu achten. Hilfe auch für hungernde Kinder: Ein regelmässiges Mittagessen mit anregender Betreuung macht albanische Mädchen und Buben rundum wieder fit.
  • Kinder, Kinder! III: Schule mit Zukunft
    F16
    Kinder, Kinder! III: Schule mit ZukunftSoll die Schule die individuellen Fähigkeiten des Kindes fördern, oder muss sie möglichst gut auf die Anforderungen der Wirtschaft vorbereiten? Die Aufgabe der Schule wird immer schwieriger in der multikulturellen Gesellschaft, im Umfeld von Gewalt und sozialer Orientierungslosigkeit, Globalisierung und neuen Kommunikationstechnologien. Reformen haben Hochkonjunktur und sind Gegenstand heftiger Diskussionen. Die Vielfalt an Schulversuchen und Konzepten für neue Schulformen ist unüberschaubar, denn in der Schweiz geht jeder Kanton und in Deutschland jedes Bundesland eigene Wege. Der Versuch einer Bestandesaufnahme und Beispiele für zukunftsweisende Schulmodelle.
  • Kinder, Kinder! IV: Plüschtier und Pickel
    F17
    Kinder, Kinder! IV: Plüschtier und PickelWenn sich der Busen rundet und die Körperhaare spriessen, beginnt die Pubertät. Während sich die Knaben über jeden neuen Muskel freuen, ärgern sich die Mädchen über imaginäre Pölsterchen. Magersucht und Depressionen können die Folge sein. Die Mode macht's vor: die kindlich-schlanke Figur von Dreizehnjährigen muss heute für die Teenager-Mode hinhalten. Die Anerkennung der Gruppe wird nun für Jugendliche immer wichtiger. Aber müssen Marken sein? Teure Klamotten machen Eltern Bauchweh. Sogar die Zahnspange wird zum Statussymbol. TV-Konsum, Videogames und nächtelanges Chatten bringen die einen Eltern zur Verzweiflung, für die andern sind es willkommene Babysitter. Wo sind die Grenzen? Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: die Pubertät ist eine aufregende Sache — für Kinder und Eltern.
  • Kinder, Kinder! V: Endlich erwachsen
    F18
    Kinder, Kinder! V: Endlich erwachsenZoff mit den Eltern, Liebeskummer und das Kreuz mit dem Job: Jugendliche können es kaum erwarten, bis sie erwachsen sind und auf eigenen Füssen stehen. Die einen werden flügge ohne grosse Abstürze und erobern sich einen Platz auf der Sonnenseite, als Jungunternehmer oder Wissenschafterinnen, in Musik oder Sport. Andere laufen davon und landen auf der Strasse. Durch Projekte wie Midnight-Basketball oder eine Zeitung von Strassenkindern finden Teenies wieder Halt. Mädchen auf dem Vormarsch in Schule und Studium. Müssen jetzt die Knaben gefördert werden? Abschied von den Kindern: Eltern müssen jetzt loslassen. Was sie tun können, um ihren Kindern beim Erwachsenwerden zu helfen, und was den verlassenen Eltern hilft.
  • Tells Töchter - Best of Swiss made
    F19
    Tells Töchter - Best of Swiss madeAnna Regula Hartmann, die Cartoonistin aus Basel – Der Kräutertee aus Gottes Garten – Die Powerfrau und ihre Börse – Die Weberinnen vom Val Müstair – Alexandra, die Internet-Spezialistin und passionierte Computergame-Spielerin – Madame La Brioche, die 79-jährige Appenzellerin in Beirut.
  • Keramik: Porzellan, Porsche und Prothesen
    F20
    Keramik: Porzellan, Porsche und ProthesenPorzellan ist das edelste Produkt der klassischen Keramik. Im sächsischen Meissen entstand 1710 die erste Porzellanmanufaktur Europas. Wie werden in diesem Zentrum des Porzellans heute kostbaren Figuren und Tafelgeschirr produziert? Keramik wird aber nicht nur traditionell genutzt sondern hat auch als Hightech-Werkstoff stark an Bedeutung gewonnen und konkurrenziert Metall und Kunststoff. Neuentwicklung beim Porsche 911 Turbo: Bremsen mit über 60% Keramik-Anteil. Ein Bericht von der Teststrecke.
  • Toscana mare
    F21
    Toscana mareGeplant ist eine Entführung – nach Elba. Genau gesagt in die Küche eines Mannes, der es im Umgang mit Fischen und Meeresfrüchten zu Meisterschaft gebracht hat: Luciano Casini. Der Blick in die Hexenküche dieses kulinarischen Verführers zeigt grosse Kochkunst, deren Geheimnis Luciano leidenschaftlich gern preisgibt: Absolute Frische, Einfachheit und Schnelligkeit der Zubereitung, beneidenswertes Wissen über jeden Meeresbewohner des toskanischen Archipels. Die Fahrt auf den Kanälen der Hafenstadt Livorno endet in Küchen, in denen der «cacciucco» brodelt – eine barocke Fischsuppe, die ein wunderbarer Spiegel der tolerant-anarchischen Mentalität der Livorneser ist, zu der auch ein Unikum wie der «ponce» (teuflisches Elixir aus Espresso und Rum) passt. Gute Reise!
  • Feinschmeckerträume I: Selten, sauer und scharf
    F22
    Feinschmeckerträume I: Selten, sauer und scharfRosmarin-Senf, Estragon-Senf, Moutarde de Dijon oder Moutarde au Cassis – der Unterschied zwischen einem industriellen Normsenf und den liebevoll zubereiteten Senfsorten von Kleinst-Produzenten in Frankreich liegt im handwerklichen Detail. Wenn man ihn kennt, dann wird selbst zur Wurst nie mehr Normsenf gereicht! Der Aceto Balsamico gilt als König unter den Essigsorten – nicht zuletzt wegen seines majestätischen Alters: Nano Morandi in Modena ist einer der renommiertesten Diener dieses Königs und führt in die Kunst des Balsamico-Machens und -Geniessens ein. Weinessig, Himbeer-Essig, Kirsch-Essig von höchster Qualität verwendet die gehobene Küche nicht nur für Salatsaucen – sie können auch als Apéro-Getränk genossen werden: Georg Wiedemann vom Weinessiggut Doktorenhof in Venningen gilt als Essigpapst und zeigt die Kunst des Essigverkostens. Nuss-Öl: das edle Öl noch edler gemacht – mit geräucherten Pistazien und Walnüssen: der König des Nussöl heisst Jean Charles Leblanc und stellt in Iguerande im Süden der Bourgogne edelste Ölessenzen her.
  • Feinschmeckerträume III: Süsse Verlockungen
    F23
    Feinschmeckerträume III: Süsse VerlockungenSüssigkeiten, zur Abrundung eines feinen Essens oder als Seelentröster zwischendurch, sind unwiderstehlich. Ältester Süssstoff der Menschheit ist der Honig. Der Miel de Cru von Robert Posta, ein exquisiter Honig aus den Blüten von Rosmarin, Limonen, Linden und Lavendel, kommt aus der Provence. Lavendelhonig ist das Geheimnis von Nougat. André Boyer, in der fünften Generation Maître Nougatier in Sault-en-Vaucluse, stellt die Spezialität nach traditionellen Rezepten her. Auch für die herrlichen «fruits confits», Kandiertes mit dem vollen Aroma der reifen Frucht, ist die Provence seit Jahrhunderten bekannt. Apt gilt als Welthauptstadt der Produktion von kandierten Früchten. Vom Orient her fanden Süssigkeiten zuerst den Weg nach Italien. Der berühmte Panforte ist in Siena allgegenwärtig. Das unvergleichliche Gebäck aus Mandeln, Gewürzen und kandierten Früchten geht auf mittelalterliche Traditionen zurück.
  • Wieviel Fitness ist gesund?
    F24
    Wieviel Fitness ist gesund?Wenn acht ehemaligen Spitzenruderer frühmorgens im Achter über den See gleiten und dann gemeinsam frühstücken, verkörpern sie den neuen Trend. Fitness und Geselligkeit, Kraftanstrengung und Lebensfreude sind nicht Gegensätze. Um zu profitieren, gilt es, auf sich selber oder auf den Puls zu hören. Abgesicherte Tests enthüllen die individuelle Leistungsgrenze, über der zu trainieren gesundheitlich nutzlos ist. Ob beim Walken im Wald oder beim Indoor-Spinning, die persönliche Ausdauer ist entscheidend, nicht die Konkurrenz. Senioren an Kraftmaschinen und Fitness-Center als Seniorentreffs sind Zukunft. Gezieltes Muskeltraining verbessert die Lebensqualität auch Achtzigjähriger wesentlich. Wenn Kinder per Auto zur Schule gebracht werden, verlieren sie einen Bewegungs- und Erlebnisraum. Eine Neuenburger Kampagne ""Zu Fuss zur Schule"" will die Kinder wieder auf den Schulweg bringen. Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Bewegung als Glücksgefühl, Bewegung im Beruf: wer sein Blut in Umlauf bringt, profitiert auch psychisch und sozial.
  • Vier Nationalparks in Europa I: Doñana (Spanien)
    F25
    Vier Nationalparks in Europa I: Doñana (Spanien)Der 1969 gegründete und inzwischen auf 77 000 Hektaren erweiterte Nationalpark Doñana südlich von Sevilla hat den Status eines europäischen Biosphären-Reservats. Seit 1200 war es das bevorzugte Jagdgebiet der spanischen Könige und sein Kerngebiet ist deshalb gut erhalten. Bekannt ist die Doñana vor allem als Vogelparadies. Hier wurde aber auch der iberische Luchs wieder erfolgreich ausgesetzt und es brüten mehrere Paare der hochgefährdeten Kaiseradler.
  • Vier Nationalparks in Europa II: Snowdonia (Wales)
    F26
    Vier Nationalparks in Europa II: Snowdonia (Wales)In Snowdonia, dem Gebiet um den höchsten Berg in England und Wales, merkt man kaum, dass man sich in einem Nationalpark befindet. Gut ausgebaute Strassen ziehen Touristen an, die Infrastruktur wird laufend verbessert, Golf- und Campingplätze boomen. Sogar Industrieanlagen und Kraftwerke sind seit der Gründung in Betrieb genommen worden. Dennoch hat die konsequente Förderung der traditionelle Landwirtschaft (Schaf- und Rinderzucht) das grossartige Landschaftsbild weitgehend zu erhalten vermocht und die Attraktivität für Touristen erhöht.
  • Vier Nationalparks in Europa III: Triglav (Slowenien)
    F27
    Vier Nationalparks in Europa III: Triglav (Slowenien)Triglav: Dieser Gebirgsnationalpark gleicht in vielem dem Schweizerischen Nationalpark. Grandiose Gebirgslandschaften mit bizarren Formationen, Schluchten, Seen, bevölkert von Gemsen, Steinböcken, Luchsen und Bären. Im Parkgebiet befinden sich auch typisch slowenische Dörfer mit entsprechender landwirtschaftlich-forstwirtschaftlicher Ausrichtung und viele Berghütten für Alpinisten und Bergwanderer.
  • Vier Nationalparks in Europa IV: Bialowieza (Polen)
    F28
    Vier Nationalparks in Europa IV: Bialowieza (Polen)Schon 1921 wurde das letzte grossflächige Urwaldgebiet Europas geschützt. Heute steht der bezüglich Flora und Fauna ausserordentlich reiche Urwald als Weltnaturerbe unter UNESCO-Schutz. Eine ganz besondere Attraktion sind über 500 in freier Wildbahn lebenden riesigen Wisente. 1919 in Freiheit ausgerottet, wurde hier das Ueberleben dieser europäischen Bisonart durch jahrzehntelange Aufzucht - aus ursprünglich äusserst geringen Zoobeständen - gesichert. Der riesige Urwald ist heute durch die Grenze zwischen Polen und Weisrussland geteilt. Bemühungen den gesamten Naturpark für Naturliebhaber und Wissenschafter von beiden Seiten grenzenlos zugänglich zu machen sind im Gang.
  • Feinschmeckerträume II: Salz, Pfeffer und die Welt
    F29
    Feinschmeckerträume II: Salz, Pfeffer und die Welt
  • Käse, Keramik und Konfekt - Best of NZZ Swiss made
    F30
    Käse, Keramik und Konfekt - Best of NZZ Swiss madeDie Erlebnistöpferei im alten Töpferdorf Heimberg bei Thun – Noch vor wenigen Jahrzehnten waren Hausgeburten in Berggebieten selbstverständlich, heute sind sie eher die Ausnahme: ein Bericht über Claudia Rumpe, Hebamme im Unterengadin – Es war das erste internationale Fussballspiel in Baku: die Weltmeisterschaftsausscheidung – Ort der Handlung: Die «Fattoria Corzano & Paterno» in der Nähe von Florenz. Mitwirkende: 500 sardische Milchschafe und ein junger Käser – Theodor Tobler hatte die Idee, und wurde zu einem der Schoggibarone dank seiner Erfindung, der Toblerone – Unter dem Motto: b«auen wir eine Welt, in der Kinder leben können» entwarf der Philosoph Walter Robert Corti das Kinderdorf in Trogen und liess es 1946 unter grossem publizistischem Interesse, errichten.
  • Faszination Geschwindigkeit I: Atemlos in die Zukunft
    F31
    Faszination Geschwindigkeit I: Atemlos in die ZukunftSchneller ankommen, schneller erleben, schneller kommunizieren, schneller produzieren, schneller verdienen, schneller konsumieren, schneller leben, schneller sterben - schneller, schneller, schneller... NZZ Format geht dem Phänomen Geschwindigkeit in einer vierteiligen Serie auf den Grund. In der ersten Folge: Die Geschichte von Geschwindigkeit und Mobilität von der Dampfmaschine bis zur Radarfalle. - Was bedeutet Zeit in verschiedenen Kulturen? - Das Wissen über die Geschwindigkeit und den Drang nach Tempo.
  • Faszination Geschwindigkeit II: Rhythmus und Tempo
    F32
    Faszination Geschwindigkeit II: Rhythmus und TempoExklusiv für «NZZ Format» äussert sich der herausragende Pianist und Dirigent Vladimir Ashkenazy über die Bedeutung von Tempo und Timing in seinem Schaffen. - Wie und wo wir aufwachsen prägt das Lebenstempo. Die ungewöhnlichen Experimente des amerikanischen Sozialpsychologen Robert Levine in 31 Ländern der Welt eröffnen faszinierende Einblicke in den Umgang mit der Zeit. Sie belegen erstaunlicherweise, dass die Schweiz das schnellste Land der Welt ist. - Aufgehen in einer Tätigkeit, die Zeit vergessen; jeder kennt diesen Zustand. Der Zürcher Psychologe Urs Schallberger geht in einer neuen Studie diesem sogenannten Flow-Erleben auf den Grund.
  • Faszination Geschwindigkeit III: Supercomputer
    F33
    Faszination Geschwindigkeit III: SupercomputerWas bringen Supercomputer? – Wie behält man bei all dem Tempo einen klaren Kopf? – Warum die Wetterprognose Supercomputer braucht. – Personal Computer: Das «Megahertz Race». – Weltklasse Hirnsprinterin trotz wenig Lust am Training.
  • Faszination Geschwindigkeit IV: Tempo Teufel
    F34
    Faszination Geschwindigkeit IV: Tempo TeufelVon 0 auf 90 in 2,7 Sekunden, dann in einen Looping das Fünffache des eigenen Gewichts spüren: Spass und Herausforderung Achterbahn. - Ist nur fliegen schöner? Geschwindigkeit im Militärjet, mit 28 000km/h durchs All und mit dem Astronauten Reinhold Ewald in der Zentrifuge. - Welchen Stellenwert hat Geschwindigkeit für Virtuosen der Rock- und Popmusik wie den Schlagzeuger Simon Phillips (Toto, The Who) oder den Gitarristen Steve Morse (Deep Purple)? - Was das Auge sieht und doch nicht sieht: mit Spezialkameras werden Auswirkungen der Geschwindigkeit sichtbar gemacht.
  • Geschichten aus der Schweiz - Best of NZZ Swiss made
    F35
    Geschichten aus der Schweiz - Best of NZZ Swiss madeDie spezielle Form von Akupunktur im Appenzell, als geheimnisvolle Begleiterscheinung zu einer alten Tradition gewissermassen – Die Kuhglocke, ein typisch schweizerisches Accessoir – Mehrklassenschüler in Brünigen – Der Tigerli-Schottisch in der Alpwirtschaft Sonegg in Unterägeri – Die innerschweizer Meterologen, die das Wetter für den ganzen Winter voraussagen – Über Tiere, die der Mensch zu seinem Dienste domestiziert hat, also eigentliche Nutztiere, die heute vom Aussterben bedroht sind.
  • Entspannung I: Plötzlich diese Leichtigkeit
    F36
    Entspannung I: Plötzlich diese LeichtigkeitEntspannung ist der Zwilling der Bewegung. Verspannte Muskeln schmerzen, ein verspannter Geist kann nicht mehr denken. Übungen zur Muskelentspannung geben Schreibtischgeplagten Möglichkeiten, ihre Muskeln und Nerven in den Griff zu bekommen. Moderne Firmen leisten sich einen Entspannungsraum: Ein kurzes Austreten hilft, einen Stau im Gehirn zu lösen und Kraft für neue Leistungen zu schöpfen, etwa durch autogenes Training oder Meditation. Äusserlich und innerlich zur Ruhe kommen und dadurch Energie tanken, das kennen die Chinesen schon seit Jahrtausenden. Ji Gong und Tai Chi sind einmalige Entspannungstechniken für Körper und Geist.
  • Entspannung II: Gut in Form
    F37
    Entspannung II: Gut in FormEinseitige körperliche Belastung, falsche Haltung und Verspannungen können den Bewegungsapparat schädigen. Eine krumme Figur und eine gequälte Ausstrahlung sind das Resultat. Muskeln und Nerven kann man aber umerziehen. Allein durch richtige Anspannung und Entspannung kann der Bewegungsapparat ins Gleichgewicht gebracht werden, sei es durch ein Rückentraining wie bei Mitarbeitern in einer Speditionsabteilung, sei es durch die Stärkung der inneren Muskulatur in einem Beckenbodentraining oder durch Yoga.
  • Welt des Weines I: Champagner, Prosecco & Co.
    F38
    Welt des Weines I: Champagner, Prosecco & Co.So richtig schön wird Feiern erst, wenn es prickelt und perlt. Der Ursprung des Schaumweins liegt bei einer Laune der Natur. Weil das spritzige Getränk offenbar gut schmeckte und einer Nachfrage entsprach, entwickelten findige Weinproduzenten im Lauf der Zeit immer raffiniertere Methoden, um der Natur nachzuhelfen. Heute ist die Herstellung von Champagner, dem König aller Schaumweine, streng reglementiert, das Label «Champagne» darf exklusiv nur in der Champagne verwendet werden. Anders ist dies beim Prosecco, dem In-Getränk aus Italien. Der Name stammt von einer Traubensorte, die im Veneto heimisch ist – dort, am Fuss der Berge, gedeiht denn auch der edelste Prosecco. Schaumweine erfreuen sich zurzeit grosser Beliebtheit bei Konsumentinnen und Konsumenten.

Get Plex on Your Devices

Free on 20+ platforms. Pick yours.
See all supported devices →

Get Plex on Your Devices

Free on 20+ platforms. Pick yours.
See all supported devices →