Traveling to the far corners of the world, we discover the extraordinary ways animals are adapting to our rapidly changing planet. We witness nature’s remarkable resilience, as our perception of evolution and its potential is forever transformed.

Tierische (R)Evolution • Staffel 1 ansehen bei

5 Folgen

  • Unsere Erde
    F1
    Unsere ErdeDiese Folge beginnt im Senegal: Die hier lebenden Schimpansen – die nächsten Verwandten des Menschen – sind stark von ihrer Umwelt abhängig. Bei Dürre müssen sie ihren gesamten Erfindungsreichtum aufbringen, um Nahrung und Wasser aufzuspüren. In Alaska haben die Buckelwale mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie sind die Hüter eines Ozeans, dessen Veränderungen nicht immer mit bloßem Auge und manchmal nur in biologischen Daten sichtbar werden. In einem abgelegenen Gebiet ernähren sich die Buckelwale mittlerweile von Junglachsen – einem Fisch, der bisher nicht auf ihrem Speiseplan stand. Es scheint, als stünde der Wal dem Menschen in Sachen Erfindungsgabe in nichts nach. Im Hochland der Sierra Nevada ist eine Schmetterlingsart besonders vom Klimawandel betroffen: Euphydryas editha.
  • Inseln
    F2
    InselnDie Welt verändert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit – und auf den Inseln unserer Erde lässt sich besonders gut beobachten, wie die Tierwelt auf diese Änderungen reagiert. Der Evolutionsbiologe Shane Campbell-Staton reist zu den Galapagos-Inseln, wo Charles Darwin einst die Grundlagen für seine revolutionäre Evolutionstheorie setzte. Heute beobachten Forschende neue evolutionäre Anpassungsformen: Seelöwen ernähren sich mittlerweile nicht nur von Sardinen, sondern auch von Thunfisch – und um diesen zu jagen, haben sie eine völlig neuartige, auf Kooperation basierende Jagdmethode entwickelt. In der Karibik haben Forschende entdeckt, dass sich eine Echsenart evolutiv an Hurrikane angepasst hat.
  • Wüsten
    F3
    WüstenIm Senegal leben Savannen-Schimpansen unter Bedingungen, die sie an ihre körperlichen Grenzen bringen. In der Region Fongoli filmt das Team bisher ungesehene Szenen: Die Schimpansen flüchten sich in Höhlen, um sich vor der sengenden Hitze in Sicherheit zu bringen. In der Wüste Negev in Israel klettert der Nubische Steinbock über Felswände, um seltsame Oasen zu erreichen: Städte. Die jungen Steinbockfamilien müssen allerdings Begegnungen mit Menschen und den Straßenverkehr überleben, um neue Nahrungs- und Wasservorkommen zu erschließen. Wenn die Sonne in der Sahara im Zenit steht, kann kein Lebewesen unter freiem Himmel überleben -bis auf die Silberameise. Die schnellste Ameise der Welt musste sich anpassen, um diese Temperaturen auszuhalten. Sie jagt schnell, um Nahrung zu erbeuten und diese rechtzeitig zum Nest zu bringen.
  • Eis
    F4
    EisIn der Arktis, dem Ausgangspunkt der Forschungsexpedition, leben Eisbären heute mehr auf dem Festland als auf Packeis, da sich dieses immer später im Jahr bildet. Die Packeisbedeckung lässt sich nur noch schwer einschätzen, deshalb liefert das Verhalten der Eisbären wertvolle Hinweise. In den schottischen Highlands zeigt sich an den Schneehasen, wie sehr sich die Jahreszeiten bereits verändert haben: Ihr Fell, das im Winter seine weiße Tarnfarbe annimmt, bietet ihnen keinen Schutz vor Fressfeinden mehr, weil der Schnee zu früh schmilzt. Auch in den südlichen Rocky Mountains setzt die Schneeschmelze jedes Jahr etwas zeitiger ein. Deshalb findet der Breitschwanzkolibri, wenn er seinen Vogelzug in Colorado beendet, immer weniger Nahrung. In der Antarktis haben die Eselspinguine ihr Jagdverhalten an die nunmehr eisfreien Küsten angepasst.
  • Steppen
    F5
    SteppenDie Reise beginnt in Tansania, im legendären Serengeti-Nationalpark. Forschende fanden heraus, dass die weiten Graslandschaften nicht nur einen der größten Artenreichtümer der Welt beherbergen, sondern auch Kohlenstoff aus der Atmosphäre speichern. Gesunde Wiesen könnten demnach im Kampf gegen den Klimawandel eine essenzielle Rolle spielen. In Patagonien konnten sich Grünlandflächen regenerieren, nachdem Zäune entfernt und die Jagd auf die Tiere verboten wurde, die sich nun wieder frei bewegen können. Hier spielen die Pumas für das Ökosystem eine wichtige Rolle: Sie halten die Guanakos auf Trab und verhindern so, dass zu viel Gras an einer Stelle abgeweidet wird. Das sorgt für ein regelmäßiges Nachwachsen der Vegetation. Den Filmemachern gelang außerdem erstmals, neugeborene Pumas in dieser Region aus nächster Nähe zu filmen.
  • Shane Campbell StatonSelf - Narrator
  • Gaby BastyraProduzent
  • David AllenCo-Produzent
  • James ManfullGeschäftsführender Produzent
  • Oliver TwinchCo-Produzent
  • Shari De SilvaHerstellungsleitung

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