Die Stadt ohne Juden

Regie H.K. Breslauer
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5. Mai 1924    87 Min.Drama, Komödie
6.36.5
Im historischen Wien der 1920er Jahre, im Film als Utopia bezeichnet und dennoch zum Teil Drehort, herrschen in der Bevölkerung die drei epochalen Grunderfahrungen vor: Verlustgefühl, drohende soziale Deklassierung und eine Stimmung zwischen Revolutionsgeist und Erregungskultur.Zudem spitzen Inflation und Arbeitslosigkeit die gespannte Lage zu. Das Volk fordert die Ausweisung der Juden, die es für die negativen Entwicklungen verantwortlich macht. Der Bundeskanzler „Dr. Schwerdtfeger“, zunächst reserviert, setzt sich aus taktischen Gründen an die ideologische Spitze dieser Bewegung und liefert in seinen Reden vor dem Parlament Gründe der Unmöglichkeit des Zusammenlebens mit der jüdischen Bevölkerung. Hierzu werden verschiedene Stereotype aufgegriffen, die mit antisemitischer Rhetorik im Allgemeinen sowie bestimmter Stilmittel aus den Reden jener Zeit beinahe vollständig übereinstimmen. Die Ausweisung der Juden mit dem Zug, bzw. als Fußmarsch, wird detailliert vorgeführt.

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  • Johannes RiemannLeo Strakosch
  • Hans MoserRat Bernart
  • Karl TemaRat Linder
  • Anny MilettyTochter Lotte
  • Eugen NeufeldBundeskanzler
  • Ferdinand MayerhoferRat Volbert
  • Mizi Grieblseine Frau
  • Hans EffenbergerAlois Carroni
  • Gisela WerbisekKöchin Kathi (as Gisela Werbezirk)
  • Armin BergKommiss Isidor
  • Sigi HoferMoritz
  • Armin SeydelmannOberhaupt der Staatskirche
  • Fritz FlemmichRabbiner
  • Artur RanzenhoferEin blinder Jude
  • Josef SteinbachHausknecht
  • H.K. BreslauerRegie / Autor
  • Ida JenbachAutor
  • Hugo BettauerRomanvorlage
  • Julius von BorsodyProduction Design
  • Saunders KurtzMusik

Die Stadt ohne Juden Rezensionen & Wertungen

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