
Zeit.geschichteStaffel 2021
Im Rahmen der samstäglichen Programmleiste präsentiert ORF III hochkarätige Dokumentationen über folgenreiche Ereignisse der Zeitgeschichte – darunter zahlreiche Eigen- und Auftragsproduktionen mit österreichischen Inhalten, die das Geschichtsverständnis des Landes stärken. Eine zentrale Rolle in der „zeit.geschichte“ nimmt der renommierte österreichische Journalist Hugo Portisch ein, etwa mit den monumentalen, von ORF III neu überarbeiteten Dokumentarreihen „Österreich I“ und „Österreich II“, für die einst Hugo Portisch und Sepp Riff verantwortlich zeichneten.
Im Fokus stehen zeitgeschichtliche Jubiläen und Jahrestage, die Historie der Zweiten Republik, Personen der jüngeren österreichischen und europäischen Zeitgeschichte sowie die wechselvollen und dunklen Jahre von 1918 bis 1945, die in zahlreichen Dokumentationen vertieft werden.
Im Fokus stehen zeitgeschichtliche Jubiläen und Jahrestage, die Historie der Zweiten Republik, Personen der jüngeren österreichischen und europäischen Zeitgeschichte sowie die wechselvollen und dunklen Jahre von 1918 bis 1945, die in zahlreichen Dokumentationen vertieft werden.
Zeit.geschichte • Staffel 2021 ansehen bei
86 Folgen
- 1954 – Die größte Lawinenkatastrophe in den AlpenF1
1954 – Die größte Lawinenkatastrophe in den AlpenEs war die größte Lawinen-Katastrophe in den Alpen. Im Jänner 1954 vernichteten insgesamt 13 Lawinen das Dorf Blons im Großen Walsertal. Mehr als 50 Menschen starben unter den Schneemassen. Es war dies die größte Katastrophe im Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Bei den Rettungsmaßnahmen setzten die französischen Besatzungssoldaten Helikopter ein. Auch amerikanische Soldaten halfen. Mit der Katastrophe von Blons begann die technische Schutzverbauung der Alpen. Jahrhunderte hatten die Bewohner der Alpentäler mit dem „Weißen Tod“ gelebt, Lawinen als Schicksal hingenommen. Die hochgelegenen Dörfer des Walsertals bewahren bis heute einen Einblick in ein fast archaisches Leben der Bergbevölkerung. Überlebende der Katastrophe von Blons erzählen über das Leben und Sterben damals, wie Warnungen ignoriert, Gefahren missachtet und das Leid überwunden wurde. Die Dokumentation knüpft an den Buch-Bestseller „Der Atem des Himmels“ des einstigen Austro-Pop-Sängers Reinhold Bilgeri an, dessen Mutter damals die Lawinenkatastrophe in Blons überlebte. (Text: ORF) - Skilegenden (6): Toni InnauerF2
Skilegenden (6): Toni InnauerDie ORF-III-Neuproduktion begibt sich auf die Spuren nach einem Athleten der unbeirrbar seinem Weg folgte. Toni Innauer hat den Sport des Skifliegens geprägt wie kaum ein anderer Österreicher. Dabei war seine Karriere durchsetzt von Rückschlägen und Katastrophen obwohl sie steil begann. Am 5. und 7. März 1976 verbesserte Innauer den Weltrekord im Skifliegen zweimal. Innauer war der erste Skispringer der Geschichte, der für einen Flug (über 168 m beim Skifliegen am 6. März 1976 in Oberstdorf) von den Sprungrichtern fünfmal die Note 20 erhielt. Am 27. Dezember 1979 gewann er das erste Weltcup-Skispringen in Cortina d’Ampezzo, das zum damals neu geschaffenen Skisprung-Weltcup zählte; dabei führte er einen Dreifach-Erfolg des österreichischen Teams mit Hubert Neuper und Alfred Groyer an. - JFK – Das private Leben eines PräsidentenF3
JFK – Das private Leben eines PräsidentenIm Jänner 1961 zieht mit dem jungen Präsidenten John F. Kennedy und seiner bezaubernden Frau Jackie eine neue Generation ins Weiße Haus ein. Die Politik ist plötzlich jung, dynamisch und sexy. In seiner kurzen Amtszeit führte der erste Pop-Star der Politik sein Land durch finstere Zeiten des Kalten Kriegs. Er wurde ein wichtiges Symbol für eine neue Art der Führung vor allem für die Generation die gerade erwachsen geworden war. Später sollte seine Frau Jackie seine Präsidentschaft mit Camelot vergleichen. Aber es gab auch Schattenseiten des sagenhaften Präsidenten. Zahlreiche Affären belasteten seinen Ruf und seine Ehe, und hinter dem jugendlichen Aussehen versteckte sich ein kranker Mann der bis zu 12 verschiedene Medikamente pro Tag benötigte um funktionstüchtig zu bleiben. Die Dokumentation zeigt die Erinnerungen von Robert Kennedy jr., Harry Belafonte sowie Sergei Chruschtschow, dem Sohn von Nikita Chruschtschow. Privates, aufwändig restauriertes Bildmaterial zeigt die „First Family Kennedy“ auf noch nie gezeigte Art und Weise. (Text: ORF) - Die Flucht vor Hitler – Die Wiener in China
F4Die Flucht vor Hitler – Die Wiener in ChinaRund 5.000 österreichische Jüdinnen und Juden flohen zu Beginn des 2. Weltkrieges vor dem NS-Terror nach China, in die Stadt Shanghai. Die Menschen brachten Hoffnung und Optimismus mit in die fremdartige Metropole und ließen eine blühende Exil-Kultur entstehen. In „Little Vienna“ traf man sich in Wiener Kaffeehäusern, man lauschte Konzerten, besuchte Theater- und Kabarettvorstellungen. Ein durchaus angenehmes Leben – bis der Krieg auch Shanghai erreichte und die Emigranten in einer Art Ghetto zusammendrängte. Armut, Hunger und Not prägten diese Jahre. Nach Kriegsende kamen nur wenige „Shanghaier“ nach Österreich zurück. Die neue Fernsehdokumentation von Regisseurin Uli Jürgens zeichnet ihre Fluchtwege nach. Und sie erzählt anhand von berührenden persönlichen Details aus den Lebensgeschichten der Familie Landau, des Impresarios Hans Jabloner, des Regiepaares Louise und Jakob Fleck und des Shanghaier Puppentheaterdirektors Arthur Gottlein, wie es den Menschen in der chinesischen Metropole erging. Zwei Zeitzeuginnen, die sich nach 70 Jahren wiedertreffen, lassen gemeinsame Erinnerungen aufleben. Präsentiert wird „Flucht vor Hitler – Die Wiener in China“ von Danielle Spera, Direktorin Jüdisches Museum Wien. (Text: ORF) - Menschen und Mächte: Anne Franks Wiener Stiefschwester
F5Menschen und Mächte: Anne Franks Wiener StiefschwesterDas Mädchen, das überlebte. Eva Geiringer wurde 1929 in Wien geboren, im selben Jahr wie ihre spätere Stiefschwester Anne Frank. Die Verfolgung durch die Nationalsozialisten machte aus den beiden Mädchen Leidensgenossinnen, Anne aus Frankfurt und Eva aus Wien. Evas Familie floh 1938 vor den Nationalsozialisten über Belgien nach Amsterdam, wo sie im selben Wohnblock wie die aus Deutschland geflohene Familie Frank lebte. Die Geiringers und die Franks waren befreundet, die Mädchen verbrachten Zeit miteinander. Gemeinsam erlebten sie den Einmarsch der Wehrmacht und die Einführung der NS-Rassegesetze. 1942 mussten beide Familien schließlich untertauchen, als „U-Boote“ jeweils in ihrem Versteck. 1944 wurden beide Familien verraten. An Evas 15. Geburtstag stürmte die Gestapo das Versteck der Geiringers. Beide Familien wurden in ein KZ deportiert. Die Familie Geiringer kam nach Ausschwitz-Birkenau. Evas Vater und Bruder wurden kurz vor Kriegsende nach Ebensee gebracht und dort ermordet. Eva erlebte mit ihrer Mutter die Befreiung in Auschwitz und kehrte nach Amsterdam zurück. Dort heiratete Evas Mutter schließlich den überlebenden Vater Anne Franks, Eva wurde postum zur Stiefschwester Anne Franks. (Text: ORF) - Die Wahrheit über den Holocaust
F6Die Wahrheit über den Holocaust„Von Auschwitz zu erzählen ist unmöglich. Unser Kopf weigert sich. Wir können den Tod eines Kindes nicht fassen. Wie also sollen wir den Tod von Millionen begreifen? Sechs Millionen Tote?“ – Aharon Appelfeld, israelischer Schriftsteller und Zeitzeuge Und doch ist genau das das Anliegen dieser internationalen Ko-Produktion: über den Holocaust zu erzählen. Von Anfang bis Ende und darüber hinaus, bis ins Heute. Die Dokumentation lenkt den Blick auf das, was wir alle längst zu wissen glauben – und doch nicht fassen können. Dabei geht es weniger um das Warum als um das Wie. Wie konnte es passieren, dass sechs Millionen Juden vor den Augen der Welt ermordet wurden? Das Wie lenkt den Blick auf die Abläufe. Die Chronologie, der Apparat wird sichtbar, der die Vernichtung ermöglichte. Auch die Mitarbeiter des Apparats, die Täter, rücken in den Blick. Ein Muster wird deutlich, das mit der Verhöhnung und Bedrohung von Juden beginnt und weiter über Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Ausplünderung führt, bis es mit Verfolgung, Inhaftierung und Mord endet. Eine wahnsinnige Idee, die mit Kalkül propagiert wird, trifft auf eine Bürokratie, die sie ohne jeden Skrupel umsetzt. Der Erzählansatz der Dokumentation ist der einer „globalen Mechanik“ des Vernichtungsapparates. Dabei werden die zum Teil durchaus kontroversen Aussagen von über Historikern, Schriftstellern und Zeitzeugen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Israel, Großbritannien und den USA miteinander verschnitten – unter ihnen Ian Kershaw, David Cesarani, Christopher Browning, Michael Berenbaum, Peter Longerich, Saul Friedländer, Benjamin Ferencz, Amos Oz, David Grossmann und Georg StefanTroller. Verdeutlicht werden die Aussagen der Zeitzeugen und Historiker durch Archivmaterial: Filme und Fotos, manche davon aus unveröffentlichten, privaten Quellen. Hinzu kommen dienstliche und private Dokumente aus der Zeit sowie weltweiter Neudreh: die zurückgelassenen Orte, die Orte der Vernichtung, die Orte eines neuen L - Die Befreiung Buchenwalds
F7Die Befreiung BuchenwaldsNachdem die Rote Armee die ersten deutschen Konzentrationslager befreit hatte, wollte die Weltöffentlichkeit nicht glauben, was sie zu sehen bekam. Zu grausam waren die Bilder, die bewiesen, was die Nazis den Juden und anderen in den KZs angetan hatten. Als dann die Amerikaner des KZ Buchenwald befreiten kam eine Bestätigung für all die Gräueltaten, die unter dem Hitler-Regime verübt wurden und die Millionen von Menschen das Leben kosteten. (Text: ORF) - Otto Neurath – Der rote Elefant
F8Otto Neurath – Der rote ElefantIm Wiener Kreis war Otto Neurath der radikale Anti-Philosoph. Er war überlebensgroß, polterte streitlustig durchs Leben und unterschrieb seine Briefe gern mit einem trompetenden Elefanten. Im Roten Wien der 1920er Jahre war er der bunte Hund, Chef der Siedlerbewegung und des Wirtschaftsmuseums, darüber hinaus die „große Lokomotive“ hinter der „Einheitswissenschaft“, ein Abenteurer und Revoluzzer im Großformat. Stellenweise gleicht Neuraths Leben einem Hitchcock-Film. 1919 wurde er in München als Mitarbeiter der Räteregierung zu Festungshaft verurteilt und – dank Fürsprache von Otto Bauer und Karl Renner – nach Österreich abgeschoben. Nach 1934 konnte er Österreich nicht mehr betreten. 1940 gelang ihm eine aberwitzige Flucht vor den Nazis über den Ärmelkanal in einem gekaperten Rettungsboot. Im englischen Exil erhielt Neurath mit über 60 Jahren seinen ersten Lehrauftrag an der Universität von Oxford. Sein Misstrauen gegenüber der Sprache führte dazu, dass er eine eigene Bildersprache entwickelte, einen direkten Vorläufer der Zeichen, die uns heute durch Flughäfen und Apps führen. Durch diese Bildzeichen erreichte er internationale Bekanntheit, die bis heute reicht. Am 22. Dezember 2020 jährte sich der Todestag Otto Neuraths zum 75. Mal. (Text: ORF) - Erinnern für die Zukunft
F9Erinnern für die ZukunftIm Jahr 2020 jährten sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 75. Mal. Es ist eine Zeitenwende: Jugendliche von heute sind bereits die vierte oder fünfte Generation nach dem Zweiten Weltkrieg, mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Erinnerungen. Zugleich werden auch die letzten noch lebenden Zeitzeugen bald verstummen. Das stellt auch die Erinnerungskultur vor neue Aufgaben. Walter Reichl und Wolfgang Beyer begeben sich in ihrem Film auf eine Spurensuche. Anhand einiger exemplarischer Projekte gehen sie der Frage nach: Wie gelingt Gedenken? Und umgekehrt: woran kann es scheitern? Begleitet werden sie dabei von einer Schülerin und einem Schüler der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, die ihre eigenen Fragen nach der Vergangenheit und ihrer Bedeutung für ihr heutiges Leben stellen: Warum sollen wir uns heute überhaupt noch an den Nationalsozialismus erinnern? Was hat diese Vergangenheit mit dem Österreich der Gegenwart zu tun? Und welche Bedeutung hat das so oft beschworene „Nie wieder“ für die Menschen im 21. Jahrhundert? Und: Ist Lernen aus Geschichte überhaupt möglich? Der Film wird so auch zu einem Film über die Geschichte des Gedenkens und über die bis ins heute wirkende Auseinandersetzung über die Interpretation und Deutung von Geschichte. So wurde zum Beispiel erst 50 Jahre nach Kriegsende die „Opferthese“ durch den Gedanken der Mitverantwortung abgelöst. Mit der Gründung des „Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus“ sollte ab 1995 – also vor 25 Jahren – die „besondere Verantwortung Österreichs gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus zum Ausdruck“ gebracht werden. Das Land begann endlich mit der gezielten Erforschung der Mitverantwortung und mit systematischer Erinnerungsarbeit. Eine Arbeit, die auch heute noch längst nicht abgeschlossen ist. (Text: ORF) - Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 1F10
Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 1Vor 30 Jahren begann der Zweite Golfkrieg und war damit Teil einer insgesamt 40-jährigen Geschichte der Zerstörung des Iraks. Im ersten Teil begibt sich der brandneue 4-Teiler zurück in die 1980er Jahre in denen Saddam Hussein unterstützt vom Westen einen umfassenden Krieg gegen seinen Nachbarn den Iran beginnt. In den frühen Tagen des Jahres 1980 begann Saddam Hussein, der damals von westlichen Nationen als Modernist angesehen wurde, einen umfassenden Krieg gegen seinen Nachbarn Iran. Europa und die Vereinigten Staaten sahen ihn als Schutzschild gegen den Islamismus. Dem Irak war alles erlaubt, um seinen Sieg zu verhindern, einschließlich des Einsatzes chemischer Waffen, die von mehreren westlichen Unternehmen geliefert werden. US-Präsident Ronald Reagan initiierte sogar eine militärische Zusammenarbeit mit Bagdad, die sich als entscheidend erwies. Der Krieg endete mit einem Pyrrhussieg nach acht Jahren Konflikt … Saddam, der bereits von seinem Ego verzehrt wurde, stellte sich nun vor, von Washington, London und Paris beschützt zu werden. Er sollte Unrecht haben mit seiner Einschätzung. Die neue vierteilige Dokumentation zeichnet die Zerstörung einer Nation nach, die seit den ersten Tagen des Iran-Irak-Krieges bis zum Krieg 2003 und dem Fall des Islamischen Staats 2017 stattgefunden hat. Sie beschreibt die geopolitischen Beziehungen zwischen dem Irak, den Vereinigten Staaten und den großen internationalen Mächten, die bei diesen Kriegen miteinander kollidierten. Lügen, Verrat, Manipulation und erfundene Informationen spielten eine große Rolle beim Untergang der irakischen Nation. Anhand von Interviews mit zentralen Schlüsselfiguren – hochrangigen Politikern, Historikern und Zivilisten – wird der Zusammenbruch des Irak zum ersten Mal vollständig im Fernsehen erzählt. Dank des Zugangs zu exklusivem Archiv- und Dokumentenmaterial wirft dieser geopolitische Thriller ein neues Licht auf eine Tragödie, die die Welt, in der wir heute leben, entscheidend verändert hat. Ein - Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 2F11
Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 2Vor 30 Jahren begann der Zweite Golfkrieg. Der zweite Teil der Erstausstrahlung erzählt von Saddam Husseins Angriff auf Kuwait. Ab dem 16. Januar 1991 begann eine Koalition, angeführt von den USA und legitimiert durch den UN-Sicherheitsrat, mit Kampfhandlungen zu dessen Befreiung. Der Zweite Golfkrieg war ausgebrochen. Der Zweite Golfkrieg, auch erster Irakkrieg genannt, war der erste Krieg, in dem arabische Länder offen gegeneinander kämpften. Er war außerdem der erste Großeinsatz der USA im Nahen Osten. Saddam Hussein war überzeugt, dass die Großmächte es zulassen würden, und fiel am 2. August 1990 in Kuwait ein. Amerikaner, Engländer und Franzosen vereinbarten, den Irak zu bestrafen, ohne wirklich nach einer diplomatischen Lösung zu suchen. Der Golfkrieg (Januar – Februar 1991) war ebenso schnell wie verheerend: Die Iraker sahen unter einer Flut von Feuer, wie ihre Infrastruktur dem Erdboden gleichgemacht wurde. 100.000 Soldaten und mindestens 60.000 Zivilisten starben. Es folgte ein zwölfjähriges Embargo, das das irakische Volk für den Größenwahn seines Präsidenten bezahlen ließ. Hunderttausende Kinder starben an Unterernährung. Eine schleichende Islamisierung der Jugend beginnt. Das Embargo ist weit davon entfernt, diese Entwicklung niederzuschlagen, und stärkt noch das Regime von Saddam Hussein. (Text: ORF) - Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 3F12
Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 3Vor 30 Jahren begann der Zweite Golfkrieg und war damit Teil einer insgesamt 40-jährigen Geschichte der Zerstörung des Iraks. Der dritte Teil des neuen Dokumentationsvierteilers beschreibt die Geschehnisse rund um den Irakkrieg 2003 die zum Sturz und zur Hinrichtung Saddam Husseins führten. Für einen Teil der amerikanischen Politiker gleicht es einer Besessenheit, den irakischen Diktator zu stürzen. Die Anschläge vom 11. September bieten ihnen eine einzigartige Gelegenheit dazu. Um den bevorstehenden Krieg zu rechtfertigen, beschuldigt Washington Saddam Hussein, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und die für den 11. September verantwortlichen Al-Qaida-Terroristen unterstützt zu haben. Der Irakkrieg beginnt. Chaos setzt ein. Vom Befreiungsstatus werden amerikanische Soldaten in den Augen der Iraker zu Invasoren. Die irakische Gesellschaft entflammt in religiöser Gewalt: Sunniten und irakische Schiiten treffen in einem beispiellosen Krieg aufeinander. Dank des Zugangs zu exklusivem Archiv- und Dokumentenmaterial wirft dieser geopolitische Thriller ein neues Licht auf eine Tragödie, die die Welt, in der wir heute leben, entscheidend verändert hat. (Text: ORF) - Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 4F13
Irak – Zerstörung einer Nation – Folge 4Vor 30 Jahren begann der Zweite Golfkrieg und war damit Teil einer insgesamt 40-jährigen Geschichte der Zerstörung des Iraks. Der vierte und letzte Teil der neuen Dokumentationsreihe befasst sich mit den Geschehnissen im Irak nach der Hinrichtung Saddam Husseins. Im Jahr 2007 tobt ein Bürgerkrieg im Irak. Ein Jahr zuvor war Saddam Hussein wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hingerichtet worden. Er war ein Diktator, aber es war ihm gelungen, das irakische Volk aus Sunniten, Schiiten sowie ethnischen und religiösen Minderheiten zusammenzuhalten. Die Amerikaner sind überwältigt von der Gewalt, die das Land, in dem der islamistische Terrorismus gedeiht, auseinanderreißt. Mit Millionen von Dollar finanzieren die USA die sunnitischen Stämme, um Al-Qaida im Irak zu bekämpfen und das neue Regime zu unterstützen. Aber Barack Obama beschließt, amerikanische Truppen 2011 aus dem Irak abzuziehen und überlässt das Feld dem iranischen Nachbarn, der es unter seinen Einfluss bringt. Ein zweiter Bürgerkrieg bricht zwischen von Iranern unterstützten Schiiten und Sunniten aus, von denen sich viele erneut den Reihen der Al-Qaida im Irak anschließen. Vom irakischen Staat ist kaum noch etwas übrig. Dank des Zugangs zu exklusivem Archiv- und Dokumentenmaterial wirft dieser geopolitische Thriller ein neues Licht auf eine Tragödie, die die Welt, in der wir heute leben, entscheidend verändert hat. Eine deutschsprachige Erstausstrahlung. (Text: ORF) - Die Unbeugsamen – Drei Frauen und ihr Weg zum WahlrechtF14
Die Unbeugsamen – Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht1910: Eine Gruppe Frauen riskiert alles, um für Selbstbestimmung, fairen Lohn und ihr Wahlrecht zu kämpfen. Sie werden ausgelacht, verstoßen, verhaftet. Doch das wirft sie nicht zurück. Die Deutsche Clara Zetkin und die Österreicherin Adelheid Popp werden zu den bekanntesten Protagonistinnen der Arbeiterbewegung. Die Pionierin des bürgerlichen Lagers ist Hildegard Burjan - in Deutschland geboren, in Österreich aktiv. - Panzerschokolade – Crystal Meth bei der WehrmachtF20
Panzerschokolade – Crystal Meth bei der WehrmachtDrogen für den Sieg: Im Jahr 1940 galt das Metamphetamin Pervitin als Wunderwaffe für den „Blitzkrieg“. Einige „Siege“ waren nötig, bis das Mittel dem Opium-Gesetz unterstellt wurde. In den Feldzügen der Wehrmacht 1939 / 40, deren enorm schneller Erfolg den Mythos vom „Blitzkrieg“ gebar, kämpften unzählige deutsche Soldaten unter Drogeneinfluss. Vor allem die Piloten und die Besatzungen gepanzerter Fahrzeuge, also die beiden Speerspitzen im „Gefecht der verbundenen Waffen“, benutzten dazu chemische Hilfsmittel, die sie ganz offiziell von ihren Vorgesetzten bekamen. Sie hießen „Stuka-“ oder „Göring-Pillen“ und „Panzerschokolade“, trugen den Markennamen Pervitin, enthielten aber vor allem eines: Metamphetamin. Also jenen synthetischen Wirkstoff, der heute als Crystal Meth bekannt ist. Da Pervitin im industriellen Maßstab und ganz offiziell von pharmazeutischen Fabriken hergestellt wurde, vor allem den Temmler-Werken, war es bedeutend reiner als die berüchtigte Szenedroge. Bis in die obersten Ränge der Wehrmacht galt das Mittel um die Jahreswende 1939 / 40 als Wunderwaffe. Walther von Brauchitsch, als Oberbefehlshaber des Heeres einer der vier höchsten Soldaten des Dritten Reiches, ordnete beispielsweise an: „Die Erfahrung des Polenfeldzuges hat gezeigt, dass in bestimmten Lagen der militärische Erfolg in entscheidender Weise von der Überwindung der Müdigkeit einer stark beanspruchten Truppe beeinflusst wird.“ (Text: ORF) - ORF-Legenden (7): Heinz Fischer-KarwinF23
ORF-Legenden (7): Heinz Fischer-KarwinSeine Reportagen über die Staatsvertragsunterzeichnung am 15. Mai 1955 machten ihn zum "Starreporter". Heinz Fischer-Karwin schrieb Rundfunkgeschichte und kommentierte weitere Meilensteine der österreichischen Nachkriegsgeschichte, wie die Wiedereröffnung der Staatsoper sowie des Burgtheaters. - ORF-Legenden (8): Cissy Kraner und Hugo WienerF24
ORF-Legenden (8): Cissy Kraner und Hugo WienerDie ORF-III-Produktion widmet sich einem Ehepaar, das die österreichische Nachkriegszeit durch ihre einzigartigen Chansons und ihren treffsicheren Humor prägte. Sie waren Großkünstler der Kleinkunst: Mehr als 40 Jahre lang bildeten Hugo Wiener und Cissy Kraner so etwas wie das Traumpaar des österreichischen Kabaretts. - Von Wünsch Dir was bis Wetten das - Die großen Fernsehshows (1)
F43Von Wünsch Dir was bis Wetten das - Die großen Fernsehshows (1)Sie waren Hochämter des goldenen Fernseh-Zeitalters: die großen TV-Shows, die in den 1960er-, 70er- und 80er-Jahren Millionen Menschen vor die Bildschirme lockten. Wenn Quoten-Quaranten wie Rudi Carrell oder Hans-Joachim Kulenkampff ihre Kandidatinnen und Kandidaten zu Ratespaß und Rollenspielen riefen, schauten bis zu 40 Millionen zu - Zuseherzahlen, von denen heutige Fernsehproduktionen nur träumen können. Die berühmtesten Shows des deutschen Sprachraums - vom „Goldenen Schuss“ bis „Wünsch dir was“ und „Wetten dass“ - waren über Jahrzehnte hinweg aber auch großangelegte Familienzusammenführungs-Institutionen. Wenn Moderatorin Vivi Bach vor laufender Kamera mit ihrem Kollegen und Ehemann Dietmar Schönherr flirtete oder „Kuli“ seine charmanten und bisweilen auch etwas anzüglichen Witzchen vom Stapel ließ, saßen Eltern und Kinder - und auch die Großeltern - in trauter Einigkeit vor den Fernseh-Apparaten. - Von Wünsch Dir was bis Wetten das - Die großen Fernsehshows (2)
F44Von Wünsch Dir was bis Wetten das - Die großen Fernsehshows (2)Wenn Hans Rosenthal und andere Superstars der Fernsehunterhaltung in den 1970er und 80er-Jahren zum massenmedialen Entertainment riefen, versammelten sich ganze Generationen vor der Mattscheibe. Die aufwändig produzierten Fernseh-Shows der televisionären Blütejahre waren und sind ein Stück Kulturgeschichte. Sendungsklassiker wie "Dalli-Dalli" "Am laufenden Band" und "Wetten, dass" spiegeln aber auch die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der Zeit wider: von der sorglosen Konsumbegeisterung der Wirtschaftswunderzeit über die Fortschritts-Skepsis der 1980er bis zur "Spaßgesellschaft" der 1990er-Jahre - die diversen Show-Formate waren immer auch ein Spiegel der Gesellschaft, in der sie entstanden. - Welttournee ins Überleben - Richard Tauber 1938F45
Welttournee ins Überleben - Richard Tauber 1938Der weltweit gefeierte Startenor Richard Tauber wurde aufgrund seiner jüdischen Herkunft von den Nazis in Berlin 1933 von der Bühne gejagt und floh in seine Heimat Österreich. Dort konnte der Sohn des Schauspielers Anton Richard Tauber und der Schauspielerin Elisabeth Seifferth seine internationale Karriere weiterführen. Und Richard Tauber hatte Glück im Unglück: Zur Zeit des Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich im März 1938 war er gerade am Beginn seiner Konzertreise in Italien. - Jahrzehnte in Rot Weiß Rot (3): Die 70er Jahre: Die Insel der Seligen
F48Jahrzehnte in Rot Weiß Rot (3): Die 70er Jahre: Die Insel der SeligenDie Anfänge der 1970er Jahre sind geprägt von den Nachwirkungen des Aufstandes der Jungen gegen die Ideale der Vätergeneration. Studentenproteste, „Flower-Power, make love not war.“ Schrille Töne gegen den Provinzialismus und die fast nahtlose Kontinuität von Erziehungsidealen. 1970 wird ein Sozialist und vertriebener Jude Bundeskanzler, er nutzt die Aufbruchsstimmung, will den Heimatbegriff aus der provinziellen Enge holen, das Land öffnen, durchlüften, die Österreicher sollen sich auch als Europäer fühlen. NS-Minister in der Regierung und die Affäre Kreisky-Wiesenthal-Peter signalisieren jedoch am Weg in die Zukunft so manches Defizit in der Bewältigung der Vergangenheit. Zudem entlarven die Proteste gegen den Bau des Kernkraftwerkes Zwentendorf und die wachsende Umweltbewegung die Wirtschaftswunderjahre als groben Naturverschleiß. - Jahrzehnte in Rot Weiß Rot (4): Die 80er Jahre: Die Skandalrepublik
F49Jahrzehnte in Rot Weiß Rot (4): Die 80er Jahre: Die SkandalrepublikDie 80er Jahre sind das Jahrzehnt der Krisen und Skandale. Bruno Kreisky tritt 1983 zurück, sein Erbe zerbröselt. Stahlkrise, Konjunktur-Einbrüche und internationale Rezession beenden den österreichischen Weg in der Wirtschaftspolitik. Die nachfolgende sozial-liberale Koalition aus SPÖ und FPÖ ist recht häufig mit der Beseitigung von Problemen beschäftigt: Hainburgkonflikt, Waldheimaffäre, Weinskandal. Dazu kommen die Auswirkungen der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Auf Kardinal König folgt Hans Hermann Groer. Ab 1986 macht der neue FPÖ-Chef Jörg Haider aus einer rechten, teils akademischen, mittelständischen kleinen Honoratiorenpartei eine stetig wachsende Protestbewegung. Mitte der 80er Jahre beginnt das Computerzeitalter. Am Ende des Jahrzehnts steht eine neue globale Ordnung: Ostblock und Warschauer Pakt brechen zusammen. - Skilegenden (7): Andi Goldberger
F51Skilegenden (7): Andi GoldbergerAnfang der 1990er Jahre gab es niemanden in Österreich der seinen Namen nicht kannte. Andi Goldberger, von seinen Fans und Kollegen „Goldi" genannt war einer der beliebtesten Sportler des Landes. Er war einer der erfolgreichsten Skispringer seiner Zeit. Der sympathische Oberösterreicher mit dem verschmitzten Lächeln war jährlich ein Medaillengarant. Zu seinen größten Erfolgen zählten neben zwei Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee, drei Siegen im Gesamtweltcup, dem Team-Weltmeistertitel 2001 und dem Titel des Skiflugweltmeisters 1996 auch zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Winterspielen. Er verbuchte zudem 175 Top-Ten-Platzierungen bei Skisprungveranstaltungen von 1991 bis 2005. - Grace Kelly - Hollywoods tragische PrinzessinF57
Grace Kelly - Hollywoods tragische PrinzessinGrace Kelly, eine Hollywood-Schauspielerin und Stilikone, faszinierte die Welt. Sie gewann einen Oscar und wurde durch ihre Heirat mit Fürst Rainier von Monaco zur Prinzessin. Ihr modischer Stil prägte eine Generation. Als Prinzessin brachte sie Glanz und Wohlstand nach Monaco. Doch hinter dem glamourösen Schein verbarg sich ein Geheimnis. Ihr Sohn Prinz Albert von Monaco gewährt erstmals tiefe Einblicke in das private Archiv der Familie. Dort sieht man Grace Kelly als liebevolle Mutter und Ehefrau, abseits der Öffentlichkeit. Die privaten Filmaufnahmen zeigen eine andere Seite von ihr: eine freie und sorglose Frau, die mit ihren Kindern spielt. Es ist ein bewegender Rückblick auf das ereignisreiche Leben einer zeitlosen Ikone und ihr tragisches Schicksal. - Zwischen Wiederaufbau und Naturdenkmal - Geschichte der TauernregionF58
Zwischen Wiederaufbau und Naturdenkmal - Geschichte der TauernregionDie Großglockner Hochalpenstraße verbindet als hochalpine Gebirgsstraße die Bundesländer Salzburg und Kärnten und ist die höchstgelegene Passstraße Österreichs. Zwischen 1930 und 1935 wurde dieses architektonische Meisterwerk von rund 3000 Arbeitern errichtet. Bis heute ist die Straße Touristen-Attraktion und Symbol für die Eroberung der Alpen. ORF Ikone Sepp Forcher ist einer der Zeitzeugen, die in der Dokumentation über die Tauernregion zu Wort kommen. Forcher arbeitete bis 1955 als sogenannter "Baraber" oder Tagelöhner am Kraftwerksbau Kaprun, das am Fuße der Hohen Tauern liegt. Das Kraftwerk Kaprun wird immer wieder als Symbol des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg bezeichnet. Auch andere alpine Projekte, wie der Bau der Schmittenhöhe-Bahn in den späten 1920er Jahren ermöglichten die Erschließung ländlicher Regionen und brachten den Tourismus - im Sommer wie im Winter. - 1921 - 100 Jahre Burgenland bei ÖsterreichF62
1921 - 100 Jahre Burgenland bei ÖsterreichORF-III-Doku zum 100-jährigen Jubiläum: Wie das Burgenland 1921 Österreichs jüngstes Bundesland wurde. Der Zerfall der Habsburgermonarchie, der Vertrag von St. Germain und ungelöste Grenzkonflikte. Paramilitärische Freischärler besetzen das Burgenland, doch eine Volksabstimmung bringt die Lösung. Wolfgang Winklers Dokumentation beleuchtet diese historischen Ereignisse. - Weihnachten an der FrontF65
Weihnachten an der FrontDas Weihnachtsfest ist traditionell die stille Zeit im Jahr, die Zeit, die man im Kreis der Familie verbringt. Doch welche Bedeutung nimmt das Fest in Zeiten des Krieges ein und wie verbringt man Weihnachten an der Front? Regisseur Wolfgang Winkler erzählt in der Dokumentation „Weihnachten an der Front“ von der Vereinnahmung des Weihnachtsfestes durch die Nationalsozialisten und von vermeintlich besinnlichen Tagen, die sich im Laufe des Krieges zusehends ins Gegenteil verkehren. - Stadt der Spione - Wien im kalten KriegF79
Stadt der Spione - Wien im kalten KriegMit dem Ende des 2. Weltkriegs 1945 erlangt Österreich eine neue Selbstständigkeit, die zu Beginn jedoch stark eingeschränkt ist: die vier Alliierten Mächte - Frankreich, Großbritannien, die USA und die Sowjetunion - besetzen Nachkriegsösterreich, Wien wird gar, ähnlich wie Berlin, zur vierfach besetzten Stadt. Es ist jene Zeit, in der sich die Konfrontation des kapitalistischen und kommunistischen Blockes immer weiter zuspitzt das Misstrauen zwischen dem Westen und dem Osten größer wird. Kaum wo war das offensichtlicher als in der Stadt an der Donau - Wien wird zur Stadt der Spione, hier wo sich die verfeindeten Großmächte in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Die USA sollen 700, die UdSSR gar über 2.000 GeheimdienstmitarbeiterInnen in der Stadt stationiert haben, und tausende Österreicherinnen und Österreicher dienen der CIA und dem KGB als Spitzel und Informanten... - Wahre Verbrechen - Österreichs "Most Wanted": Tibor FocoF91
Wahre Verbrechen - Österreichs "Most Wanted": Tibor FocoDie Dokumentation zeigt einen der spektakulärsten Justizskandale der Zweiten Republik – die Verurteilung und Flucht eines Mannes, der bis heute Österreichs „Most Wanted" ist: Tibor Foco. Linz, am 14. März 1986: Neben den Gleisen der Westbahn wird früh am Morgen der Körper einer Frau gefunden. Schon am Folgetag führen die Ermittlungen der Polizei zu einem gewissen Tibor Foco, Inhaber der „Bunny Bar", 29 Jahre alt, ehemaliger Champion des Motorradsports, ein Newcomer im Rotlichtmilieu. Im Verhör bestreitet Foco die Tat. Was folgt ist eine Ermittlung voller widersprüchlicher Zeugenaussagen, das Verschwinden von Beweismitteln, Anschuldigungen gegen Polizei und Justiz.